AFRIKA - URLAUB IN NAMIBIA
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Namibias Höhepunkte
Der Norden
Zu den Höhepunkten des Nordens gehören vor allem die Feucht- und Schwemmgebiete des Caprivi mit Hunderten von Tieren an Flusslauf und Wasserstellen. Aber auch eine herbe und wildromantische Landschaft mit dem berühmten Versteinerten Wald, 2.300 Felsgravuren und Felsmalereien sowie der Hoba-Meteorit, der größte Eisenmeteorit der Welt, laden zu Streifzügen ein.
Die Mitte
Namibias Mitte ist ein Hochplateau mit 1.000 bis 2.000 m über dem Meeresspiegel. Hier liegt auch die Hauptstadt Windhoek. Mit 250.000 Einwohnern recht übersichtlich, jedoch voller Reize und Attraktionen. Einen ganz eigenen Charme haben die verbliebenen historischen Gebäude aus der Ära als „Deutsches Schutzgebiet“. Ein buntes Völkergemisch beherrscht die Straße: Ovambo, Damara, Herero, deren Frauen sich vornehm in ihren bunten, viktorianisch anmutenden Kleidern zeigen, Nama- sowie englisch-, deutsch- und afrikaans-sprechende Weiße. Multikulturell und einträchtig. Auch die Umgebung hat ihre Reize: Knapp 75 km nördlich liegt Okahandja, eine Kleinstadt mit historischen Denkmälern, die Thermalquellen von Groß-Barmen und der fischreiche Von-Bach-Stausee.
Der Süden
Wenn die untergehende Sonne das halbtrockene Savannengebiet mit seinen bizarren Gewächsen in ein Meer von Farben verwandelt, kann sich niemand diesem Zauber entziehen. Hier werden die berühmten Karakulschafe gezüchtet, hier hat sich der Fishriver Canyon eingegraben – nach dem Grand Canyon in den USA der zweitgrößte der Welt –. Hier wächst auch der einzigartige Köcherbaum und am Horizont erscheint in der wüstenhaften, hügeligen Landschaft wie eine Fata Morgana das Schloss Duwisib. Zwei Jahre lang waren 20 Ochsenkarren ständig damit beschäftigt, Baumaterial und antike Möbel herzuschaffen. Heute ist das außen spartanische, innen durchaus luxuriös eingerichtete barocke Schloss als Museum zu besichtigen.

