AFRIKA - URLAUB IN NAMIBIA
Suchen und buchen - Aktuelle Angebote Namibia
Namibia: Turbulente Vergangenheit und einzigartige Gegenwart
Über 20.000 Jahre alte Felsmalereien berichten vom Alltag der damaligen Jäger und Sammler – wer die Ureinwohner Namibias waren, ist noch immer unbekannt. Heute besteht die Bevölkerung des südafrikanischen Landes aus 15 ethnischen Gruppen.
Die bekanntesten Volksgruppen sind die Buschleute der Kalahari, die Bantus und Hereros. Auf ausländische Besucher üben aber vor allem die Himba mit ihrer roten Körperbemalung Faszination aus.
Die Portugiesen landen als erste Europäer 1485, zeigen ihr Interesse aber nur am Sklavenhandel, dem die Einheimischen in den nördlichen Landesteilen zum Opfer fallen.
Im 17. und 18. Jahrhundert nutzen Walfänger verschiedenster Nationalität den Naturhafen Walvis Bay. Erst im 19. Jahrhundert setzt der koloniale Wettlauf der Großmächte ein: Händler und Missionare, Militärs und Siedler unterdrücken mehr und mehr die Eigenständigkeit der Völker.
Die Briten beginnen mit dem Abbau von Kupfer. 1883 erwirbt der Bremer Kaufmann Lüderitz einen ersten Landstrich im Süden Namibias, der bis heute seinen Namen trägt und das Deutsche Reich erklärt 1884 Südwestafrika zu seinem Schutzgebiet.
1919 verliert Deutschland im Versailler Vertrag seinen gesamten Kolonialbesitz. Nun verwalten Großbritannien und Südafrika das Land, bis es schliesslich 1990 die Unabhängigkeit erlangt.

