AFRIKA - URLAUB IN NAMIBIA
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Namib - Urlaub in der ältesten Wüste der Welt
Über weite Teile in Namibias Westen erstreckt sich die riesige Sandwüste Namib. Vor 80 Millionen Jahren bildete sich diese unwirtliche Landschaft. Damit ist die Namib die älteste Wüste der Welt. Aber das ist längst nicht der einzige Superlativ, mit dem die Namib-Wüste aufwarten kann. Wer Urlaub in Namibia macht, den zieht es vor allem wegen der gigantischen und mehrere hundert Meter hohen Sanddünen in die Namib. Die höchsten befinden sich rund um Sossusvlei und ragen bis zu 400 Meter in die Höhe. Die höchste Düne trägt den Namen Big Daddy.
Die Namib war und ist deutlich trockener als die Sahara. Dementsprechend wenig Leben findet sich hier. Davon zeugt auch das Dead Vlei, eine Salz-Ton-Pfanne, in der man abgestorbene Akazien bewundern kann. Der bizarre Anblick ist neben den unterschiedlichen Farben der Dünen, die sich je nach Sonnenstand und Feuchtigkeitsgehalt in einem anderen Rotton zeigen, einer der Höhepunkte eines Ausflugs in die Namib-Wüste. Nachts fesselt das überwältigende Panorama des südlichen Sternenhimmels jeden Betrachter.
Ein Teil der Namib gehört zum Namib-Naukluft-Nationalpark, dessen Sanddünen man wahlweise in mehrstündigen oder mehrtägigen Touren erwandern kann. Hierzu gibt es jedoch strenge Vorschriften, generell ist eine Anmeldung erforderlich. Außerdem gibt es im Namib-Naukluft-Nationalpark lediglich einfache Schutzhütten, so dass man alles Notwendige selbst transportieren muss – zum Beispiel ausreichend Wasser. Dafür kann man in den unendlichen Weiten der aus Braun- und Sandtönen dominierten Landschaft auch einigen Tieren begegnen, die sich an die unwirtlichen Lebensbedingungen angepasst haben. Neben Spießbock, Wüstengecko und Leoparden, sind dies vor allem Puffottern und andere Schlangen.
Die beiden Orte Walvisbay und Swakopmund an der Küste Namibias eignen sich sehr gut als Ausgangspunkte für Ausflüge in die Namib.
Text: Daniela Hesse

