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Das Nachtleben von Amsterdam,Rotterdamm und Utrecht

Tanzen in Rotterdam. Fotos: NBT

Amsterdam: Nachtleben vor historischer Kulisse

Malerisch beleuchtete Brücken, Grachten und Giebelhäuser - der abendliche Bummel durch die historische Amsterdamer Innenstadt wird zum romantischen Erlebnis. Erste Stärkung für die lange Nacht? Kulinarisch lädt Amsterdam zur Weltreise ein, serviert Spezialitäten für jeden Geschmack. Und an außergewöhnlichen Orten: zum Beispiel ein Bord eines Grachtenbootes.

Nightlife-Klassiker sind die bekanntesten Plätze der Stadt: Rembrandtblein und Leidse Plein. Bars und Bistros, Kneipen und Cafés, Diskos und Konzertkeller - für Amsterdam-Einsteiger ein Muss. Bei gutem Wetter füllen sich die Plätze mit Korbstühlen, genießt man das Leben bis tief in die Nacht im Freien.

 

Wie wäre es mit Cocktail und Clubatmosphäre, Swing und Smoking? Zurzeit sind eine Reihe schicker Läden angesagt wie das Panama im alten Hafengebiet und Sinners in Heaven in der City. Und natürlich die Grandcafés: De Jaren lädt in hohe Räume mit Aussicht auf die Grachten ein, Café Américain in plüschiges Art-Deko-Ambiente - ein Blick in die internationale Presse inklusive. Eine Amsterdamer Besonderheit sind die jahrhundertealten "Bruin Cafés", wohnzimmerartige Kneipen und Sinnbild für niederländische "Gezelligheid". Zu den traditionsreichsten zählen Karpershoek (seit 1629) und Café Hoppe (seit 1670), das für seine "Stehempfänge" auf dem Bürgersteig bekannt ist.

Grachtenhäuser in Amsterdams Dämmerung.

Alternative zum Abend in der City? Der Arena Boulevard ist die neue Nightlife-Meile am Stadtrand. Von gemütlichen Kneipen bis zur modernen Konzert- und Musicalhalle finden Besucher alles, was das Herz eines Nachtschwärmers begehrt. Und das direkt neben dem High-Tech-Stadion ArenA - ein Golden Goal für den Abend.

Living after midnight: Nachtvögel zieht es in die berühmten Diskotheken der Stadt. Der Tanz-Tempel Paradiso beispielsweise lädt seine Jünger in eine ehemalige Kirche aus dem Jahr 1880 ein. Austoben bis die Sonne aufgeht: Im It oder im Melkweg wird die Nacht zum Tage - typisch Amsterdam.

Rotterdam: Tanzen an Bord

Fantasievolle Hochhäuser, riesige Brücken, außergewöhnliche Bauwerke - schon der Blick auf die Skyline Rotterdams verrät, dass sich die futuristische Stadt an der Maas von dem historischen Amsterdam erheblich unterscheidet. Das gilt auch für das Nachtleben. Denn das ist in der Stadt mit dem größten Hafen der Welt vor allem maritim geprägt. Den besten Überblick bietet der Turm "Euromast". Rauf geht’s mit der rasanten Spacecabin. Speisen in 100 Metern Höhe?

Das Restaurant Silhouet serviert französische Spezialitäten - gewürzt mit einer perfekten Aussicht über Stadt und Hafen; der exklusive Einstieg in die Rotterdamer Nacht. Kulinarische Alternativen bietet die Stadt in Hülle und Fülle. Von A wie American Dream Café bis Z wie Restaurant Zenne, das am Weltmuseum Gerichte aus allen Erdteilen serviert

Einmal auf den Euromast, dann verläuft man sich später nicht... Fotos: NBT

Nächtliche Streifzüge

Für einen nächtlichen Streifzug gibt es ebenfalls mehrere Möglichkeiten. Wie wäre es mit jungem Leben am alten Hafen? Am "Oude Haven" hat sich ein Viertel voller Cafés, Bars und Restaurants entwickelt. Ein Glas Wein mit Blick auf Wohnhäuser, die auf der Spitze stehen, oder ein Cappuccino mit Aussicht auf malerische Segelboote - am alten Hafen weht ein Hauch von maritimer Gemütlichkeit. Trendy geht es dagegen im "Entrepotgebied" im neuen Stadtteil "Kop van Zuid" zu. Edle Restaurants, Clubs und Bars - jung, modern und hip. Das Viertel gewährt einen Blick in eine "neue Stadt", die sich aus alten Hafenanlagen entwickelt.

 

Zeit zum Abtanzen: Selbst dafür geht es in Rotterdam aufs Wasser. Tanzwütige entern das Schiff "De Boot Barocca" - DJ statt Steuermann, Lightshow statt Leuchtturm. Aus den Boxen erklingen aktuelle Charts-Hits. Musikalische Alternativen: Im Nighttown dröhnen Houseklänge, im Jazzcafé Dizzy gehen jedes Jahr mehr als 100 Jazzkonzerte über die Bühne. Und im Crazy Piano´s treten zwei Pianisten auf, die spielen, singen, trommeln und tanzen - eine extravagante Show. Live-Entertainment spielt ohnehin eine große Rolle in Rotterdam. Im Sommer wird die Stadt zur Bühne für die unterschiedlichsten Festivals - vom südamerikanischen Sommerkarneval bis zur Dance Parade, vom kostenlos zugänglichen Popevent bis zum Poesiefestival. Open Air Vergnügen für jeden Geschmack.

Der Oude Haven von Rotterdam.

Utrecht: Zentral und auf Wasserhöhe

Alle Wege führen nach Utrecht: Die Stadt bildet seit Jahrhunderten den Mittelpunkt der Niederlande. Und der Dom weist den Weg in die historische Innenstadt. In den malerischen Gassen der City entfaltet sich vor allem eine studentische Kneipenszene. Europaweit einzigartig sind die Wege und Plätze an den Grachten: Hier hat sich auf Wasserhöhe ein lebendiges Ausgehangebot entwickelt. Bars, Cafés, Restaurants - ein Grachtenbummel mit kulinarischem Zwischenstopp bildet den besten Einstieg in das Utrechter Nachtleben.

Vorteil der kompakten Innenstadt: Die nächtlichen Hotspots sind größtenteils zu Fuß zu erreichen. In De Dansfabriek beispielsweise gerät der Tanzflur ins Beben - Nomen est omen. Party bis zum Frühstück? Im Club Risk, im Get Down und in De Vloer tanzt man in den Sonnenaufgang. Wer auf härtere Klänge abfährt: Das Stairway to Heaven ist das Paradies für alle Rocker.

 

Mehr Informationen:

Niederländisches Büro für Tourismus & Convention, Köln

Telefon: 0221 925 717 0

Fax: 0221 925 717 37

Webseite: www.niederlande.de


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