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Raubtiermuseum "The Big Four of Scandinavia" (Värmland)

Ein Museum in Schweden klärt auf über große Raubtiere wie Bär und Wolf.

Mythen und Legenden ranken sich auch in Schweden um große Raubtiere wie Bär und Wolf. Luchs und Vielfraß sind zwei weitere der vier großen Raubtiere, die in Skandinavien heimisch und mehr oder weniger stark bedroht sind. Den "Big Four of Scandinavia" wird eine Ausstellung gewidmet, die in erster Linie mit alten und neuen Vorurteilen aufräumen will und viel Wissenswertes über die Big Four vermittelt.

Das Museum "The Big Four of Scandinavia" in Värmland bei Ekshärad in der Gemeinde Hagfors bietet neben Fakten auch Exkursionen auf den Spuren der Raubtiere an. Värmland ist eine der wenigen Provinzen mit relativ großen Beständen an Wolf, Bär und Luchs. Nach der Bestandserfassung aus den Jahren 1998/99 geht man von rund 1000 Bären aus, die auf schwedisch-norwegischem Gebiet leben. Davon befinden sich die meisten im mittleren Schweden von Värmland bis Uppland.

Värmland ist auch der zentrale Lebensraum des Wolfstammes, der in Norwegen und Schweden beobachtet wurde. Von den 62 bis 78 Exemplaren, die 1998/99 erfaßt wurden, halten sich 36 bis 46 auf schwedischem Territorium auf - und zwar überwiegend in Dalarna und Värmland. Von den 1500 gezählten Luchs-Individuen leben die meisten im mittleren Schweden auf einem Gebiet, das sich von Värmland und Närke bis nach Jämtland und sogar noch weiter bis ins westliche Norrland erstreckt.

Vielfraße fühlen sich am wohlsten in Nordskandinavien. 500 wurden für Nordnorwegen und Nordschweden gezählt, davon etwa die Hälfte in Schweden.

 

Das Museum ist täglich von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen:

www.bigfour-scandinavia.com


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