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Kulturelle Sehenswürdigkeiten in München
Münchens Pracht - die Schlösser
Nicht nur Oberbayern, sondern auch die Stadt München hat prachtvolle Schlösser zu bieten: Als riesige Barockanlage erstreckt sich der Schlosspark
Nymphenburg
im Westen der Stadt. Das Schloß war die Sommerresidenz der bayerischen Herrscher und gehört mit seiner kunstvollen Inneneinrichtung und der vielbewunderten Schönheitsgalerie König Ludwig I. zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Münchens.Der Park mit seinen alten Baumbeständen, den zahlreichen Wasserwegen und den versteckten Parkschlössern lädt ein, auf Entdeckungstour zu gehen.Besuchenswert sind auch das Marstallmuseum, die Porzellansammlung, das Museum Mensch und Natur sowie in unmittelbarer Nähe der Botanische Garten.
Blutenburg
Die Blutenburg ist ein spätgotisches Jagd- und Wasserschlösschen der Wittelsbacher, 1467 erbaut. Die Blutenburg ist heute Sitz der Internationalen Jugendbibliothek. Nicht umsonst wird die Blutenburg als "ein Juwel der Spätgotik" beschrieben. Sie ist ein stimmungsvolles Wasserschloß-Ensemble mit Kapelle von hohem künstlerischen Rang.
Schloß Schießheim
Hier finden beschwingte Eleganz und das Spielerische des höfischen Lebensstils ihren Ausdruck. Der Sommersitz der Wittelsbacher wurde im 18. Jahrhundert erbaut. Das Schloss Schießheim iat eine seltenes Beispiel einer Landresidenz der Spätrenaissance. Dem kurfürstlichen Paradeschloß steht das herzogliche Landschloß gegenüber.
München sakral - die Kirchen
Peterskirche ("Alter Peter")
Bei den rund 300 Kirchenbauten Münchens sind fast alle Stilrichtungen zu finden: Da ist die älteste Münchner Pfarrkirche, die Peterskirche("Alter Peter") aus dem 11. Jahrhundert. Der Renaissanceturm ist als "Alter Peter" ein Wahrzeichen der Stadt. Sie ist die ehrwürdigste und zugleich volkstümlichste der Kirchen, vielbesungen und sagenumwoben. Im Inneren der Kirche findet man wichtige Werke aller Stilrichtungen, u.a. den gotischen Schrenk-Altar von 1400, den barocken Taufstein von Kumpur sowie die im Rokokostil gehaltenen Seitenaltäre von Ignaz Günther. Lohnend ist bei schönem Wetter ein Blick vom Turm. Nach der Bewältigung der 302 Stufen hat man einen herrlichen Blick auf München und bei Föhnwetter auch auf die Alpenkette.
Domkirche Zu Unserer Lieben Frau
Die Domkirche ist die Metropolitankirche des Erzbistums München-Freising, ein spätgotischer Hallenbau des 15. Jahrhunderts, ausgestattet mit Kunstwerken aus fünf Jahrhunderten. Mit Ihren weithin sichtbaren Kuppelhauben ist die gotische Dom- und Stadtpfarrkirche "Zu unserer Lieben Frau" Münchens unverwechselbares Wahrzeichen. Das Bauwerk beeindruckt mit seinen beiden jeweils 99 Meter hohen Türmen mit den Kuppelhauben - der Südturm kann sogar bestiegen werden - und bietet einen einmaligen Blick auf München und die nahen Alpen.Sehenswert ist auch der gewaltige Innenraum des spätgotischen Backsteinbaus sowie der legendäre "Teufelstritt" im Eingansbereich.
Theatinerkirche (1667)
Ein Stück Rom in München. Die Turmhelme sind ein Meisterstück barocker Bizarrerie. Die vollblütige Kuppel und die Türme mit den wulstigen Voluten sind ein Wahrzeichen Münchens.Im Innenreuam der Kuppelbasilika fällt besonders die von Andreas Faistenberger aus dunklem Holz geschnitzte Kanzel, die sich stark von den weißen Stützsäulen abhebt, ins Auge. In der Gruft sind die Wittelsbacher Könige Max Josef I., Max II. und Kronprinz Rupprecht von Bayern sowie der die Stifter der Kirche Kurfürst Ferdinand Maria und Henriette Adelaide von Savoyen beigesetzt.
St.-Anna-Klosterkirche (1733)Diese Kirche ist die erste Rokokokirche Münchens und Altbayerns und das bedeutendes Frühwerk Johann M. Fischers.
Die neue Stilrichtung des Rokoko unterscheidet das Bauwerk deutlich von denen der vorigen Jahrzehnte - die Anregung hierzu hatte sich der Baumeister aus Österreich und Böhmen geholt. In der Kirche finden sich im Inneren statt gerader Wände und rechter Winkel zahlreiche Raumöffnungen und -verschleifungen, geschmeidige Durchdringung von Längs- und Zentralraum zu einem bewegten Oval.
Asamkirche (1733-46)
Aus unbehauenem Fels emporwachsend, wölbt die zartfarbige Fassade mit Säulenportal und geschwungenem Giebel leicht in die Straße. Hinter Fassade und Vorraum tut sich ein Innenraum auf, der wie ein verschwenderischer Theatersaal und zugleich wie eine mystische Grotte wirkt.


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