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3. Tag: Mountainbiken mit Elektrounterstützung

Übernahme der E-Bikes

Übernahme der E-Bikes

Heute können wir ausschlafen und schlagen so richtig beim opulenten Frühstücksbuffet zu. Denn wir brauchen unsere Kräfte beim anschließenden Radfahren mit dem Mountainbike. Einem Bike, das mit der Hilfe eines Elektromotors aufwarten kann. Von denen gibt es in Serfaus eine Flotte von 90 E-Bikes – die größte in Tirol.

Wer aber denkt, sich in den Sattel schwingen zu können und sich ganz entspannt vom Motor schieben zu lassen, der wird schnell von Markus und Walter, unseren beiden E-Bike-Guides, eines Besseren belehrt: „Der Motor schaltet sich nur beim Treten ein.

Je größer die Anstrengung beim Treten, je größer auch die Unterstützung“. So gibt es in unserer Gruppe vor allem bei denjenigen, die vom gestrigen „Trailrunning“ einen Muskelkater spüren, lange Gesichter.

Biken in 2.000 Metern Höhe

Biken in 2.000 Metern Höhe

Aber nicht allzu lange, denn schon bald kurven wir bei unserem Probefahren im Ort wild durcheinander und der Spaßfaktor wächst und wächst, denn die Elektrounterstützung stellt sich als ein richtig kraftvoller Schub nach vorn heraus. Und so macht sich das ganze Rudel auf, um bis auf 2.000 m hoch hinauf zu radeln.

Eine kurze Rast legen wir bei der Quelle „Oblader Sauerbrunn“ ein, ein Heilwasser, aus im 13. Jahrhundert entdeckt wurde und auch zu Heilzwecken genutzt wurde.

Neugierig probieren wir auch das Wasser der in der Nähe liegenden Schwefelquelle, die uns nach rostigen Nägeln zu schmecken scheint. Weiter geht die Fahrt hoch und immer höher bis zum „Wodeturm“, einem traumhaften Aussichtspunkt. Wir lassen den Blick in die Weite des Tals streifen und sammeln uns in einer Lichtung, wo uns als Überraschung unser Qi-Gong-Meister Hartmut erwartet.

Idylle am See

Idylle am See

Dieser hat liebevoll ein Pflanzen-Arrangement an einer Feuerstelle errichtet, um uns in die Geheimnisse dieser fernöstlichen Entspannungslehre einzuführen. Wir lassen uns von dem einsetzenden Nieselregen nicht verdrießen und versuchen die verschiedenen Bewegungen des Meisters nachzumachen. Ganz so elegant gelingt es uns nicht, aber vielleicht haben wir doch Lust bekommen, uns zu Hause zu einem entsprechenden Kurs anzumelden.

Inzwischen hat sich der Nieselregen verzogen und über leicht hügeliges Gelände geht es weiter mit den E-Bikes durch lichte Wälder bis hinunter nach Ladis auf 1.200 m Höhe, dem kleinsten der drei Orte auf dem Hochplateau, mit romantischer Burg und Burgweiher aus dem Jahre 1200. Im Schatten der Burg Laudegg nehmen wir ein verspätetes, zünftiges Mittagessen ein und radeln anschließend ganz entspannt zurück nach Serfaus, wo wir in der Hotel-„Schwitzstube“ mit einem Saunaaufguss mit Bergkräutern den aufkommenden Muskelkater bekämpfen.

 


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