SPANIEN - URLAUB IN ANDALUSIEN: MOTRIL

Suchen und buchen - Aktuelle Angebote Costa del Sol 

Motril an der Costa Tropical – Urlaub in Klein-Kuba

Am Strand von Motril

Am Strand von Motril. Foto: Turespaña

Auf den ersten Blick hat Motril für Urlauber nicht viel zu bieten, bedeckt doch einen Großteil der Stadt an der Costa Tropical Agrar- und Industrieflächen. Motril ist seit jeher die bedeutendste Industrie- und Hafenstadt der Provinz Granada. Doch auch für sein tropisches Klima ist der 50 Kilometer von der Provinzhauptstadt Granada entfernte Ort bekannt. Das führte dazu, dass hier bereits früh auch tropische Früchte wie Mangos und Avocados angebaut wurden. Der Zuckerrohranbau, der bis ins 18. Jahrhundert zurückreicht, verlieh Motril den Beinamen Klein-Kuba. Heute wird zwar nur noch wenig Caña (Zuckerrohr) geerntet, doch der hier produzierte Ron Pálido de Montero ist noch immer ein willkommenes Mitbringsel aus dem Urlaub an der Costa Tropical.

 

Wer Urlaub in Motril macht, für den sind vor allem die Strände interessant. Die etwa zwei Kilometer lange und hundert Meter breite Playa de Poniente beginnt in unmittelbarer Nähe des Hafens. Hier ist der Sand grau und kieselig. Zu Spaziergängen am Mittelmeer lädt die schön gestaltete Uferpromenade ein, an der auch ein Radweg entlang führt. Großer Beliebtheit erfreut sich die Playa Granada. Da sie in Richtung des Schwemmlandes des Flusses Guadalfeo liegt, ist sie feinsandiger. Das gute Wetter an der Costa Tropical sorgt dafür, dass die Strände immer gut besucht sind. Campingurlauber finden in der Nähe beider Strandabschnitte ganzjährig geöffnete Plätze.

 

Der Ortskern von Motril befindet sich rund zwei Kilometer landeinwärts. Ein Stadtrundgang lohnt sich vor allem der Tapasbars wegen, die sich größtenteils an der Avenida Salobreña befinden. In den Restaurants von Motril sollte man „Migas“ probieren, ein traditionelles Bauerngericht, das mit trockenem Weißbrot, Brühe, Knoblauch, Gewürzen und verschiedenen Zutaten wie Sardellen, Gurke Trauben oder Bacalao zubereitet wird.

 

Nach dem Essen empfiehlt sich ein Spaziergang im prächtigen Parque de los Pueblos de América, in dem tropische Gewächse Schatten spenden. Ein archäologischer Lehrpfad erzählt von der 500 Millionen Jahre alten Geschichte Andalusiens. An dem Park steht die Kirche Santuario de Nuestra Señora de la Cabeza. Errichtet wurde sie ab 1631 auf den Grundmauern eines maurischen Sommerpalastes. Nachdem sie im Bürgerkrieg schwer beschädigt wurde, erstrahlt sie heute aufwendig restauriert in sanften Gelb- und Rosatönen. An jedem 15. August veranstalten die Stadtbewohner ein Fest zu Ehren der Señora de la Cabeza, der Schutzheiligen von Motril.

 

Daniela Hesse


ANZEIGE
ANZEIGE
 
© 2011 Travelimpulse GmbH    Sitemap | Impressum | AGBs der Urlaub-im-web.de |  AGBs unserer Reiseveranstalter