LIFESTYLE - MITTELMEERKÜCHE

Reisedauer: 7 - 10 Nächte
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      Mittelmeerküche: Gesund und lecker!

      Mediterraner  Vorspeisenteller

      Typischer mediterraner Vorspeisenteller. Fotos: Hans-Joachim Franzen

      Noch vor vergleichsweise kurzer Zeit war die Mittelmeerküche für uns Mitteleuropäer etwas ganz Besonderes. Menüs mit so viel frischen Gemüsen und Salaten waren für alle, die an Dosengemüse, Tiefkühlkost und Kopfsalat gewöhnt waren, wirklich exotisch. Jede Urlauber war begeistert und die leckeren Nudeln und Pizzen der Italiener, die Tapavielfalt der Spanier oder die gefüllten Gemüse der Griechen machten einem das Wiederkommen im wahrsten Sinne des Wortes schmackhaft.

      Wie sieht es heute aus? Inzwischen sind Jahrzehnte ins Land gezogen, Millionen von Bundesbürgern verbringen Jahr für Jahr ihren Urlaub am Mittelmeer und sind zu Kennern der verschiedenen Küstenregionen und ihrer Küche geworden. Und es hat sich eine gewisse Ernüchterung eingestellt. Wobei wir hier nicht von den Hotelküchen reden möchten, die oft recht ordentlich sein können, die sich aber immer an den Geschmack der Massen anpassen müssen.

      Seebarsch im Salzmantel

      Seebarsch im Salzmantel

      Sicher gesund ist das Essen immer noch, allerdings wird vieles regelrecht in Olivenöl getränkt und zu viel davon ist der schlanken Linie kaum zuträglich. Aber Öl konserviert auch, die Gerichte sehen länger frisch und glänzend aus. Deshalb ist das Öl bei vielen Köchen auch so beliebt.

      Bei Salaten und Gemüsen muss man sicherlich auch Vertrauen haben. Auch wenn in den Gärten in der Umgebung des Restaurants frisches Gemüse wächst, ist es durchaus möglich, dass Zucchinis, Auberginen und Co vom Großmarkt stammen und tausende Kilometer entfernt gewachsen sind. Bioprodukte wird man in der Regel nicht erwarten können. In der Hinsicht bieten die heimischen Anbieter etwas mehr Sicherheit und Kontrolle.

      Aber zurück zum Punkt „lecker“. Sicher sind viele Gerichte auf den Speisekarten lecker, allerdings fehlt es oft an Kreativität und Abwechslung. Ein anderes Öl als Olivenöl können sich viele Köche aus südlichen Ländern nicht vorstellen, und auch bei den Rezepten wird meist das Standardprogramm geboten. Wobei, sicherlich sind viele Urlauber damit auch zufrieden.

      Schwarze Paella

      Schwarze Paella

      Beim Fisch und Fleisch fehlt die Kreativität oft ganz. Grillen, grillen und nochmals grillen, etwas anderes fällt den Frauen und Männern am Herd selten ein. Oft ist der Fisch frisch – obwohl die meisten angebotenen Fische nicht mehr von einheimischen Fischern stammen - und rettet dadurch den Geschmack, der allerdings meist etwas zu trocken ausfällt: Etwas Olivenöl drüber, dann passt es wieder.

      Sonne, nette Gesellschaft und drei Glas Wein, da spielt der totgegrillte Fisch keine Rolle mehr, vor allem, wenn der Service nett ist. Wenn nicht, dann ist am dritten Urlaubsabend und nach dem dritten trockenen Fisch die Begeisterung endgültig dahin, zumindest beim Kenner. Gut wenn man in einer Region ist, in der man noch Bacalao richtig zubereiten kann oder der Küchenchef eine gute Fischsuppe hinbekommt.

      Moderner Dessertteller

      Moderner Dessertteller

      Wer die üblichen Restaurants an der Küste meidet und sich vorher gezielt informiert, und wer bereit ist, etwas mehr Geld auf den Tisch zu legen, der wird in Spitzenrestaurants fast immer mehr Glück haben. Es gibt Urlauber die lieber ein- oder zweimal die Woche richtig gut essen gehen und ansonsten in einfachsten Lokalen bescheiden essen oder sich selber verköstigen.

      Am schlechtesten steht man sich in - auf fein gemachten – Restaurants in den Urlaubsorten. Man gibt viel Geld für Wenig aus. Preiswert kommt man hingegen meist in Restaurants weg, die abseits liegen und nur von den Einheimischen frequentiert werden. Speisekarten auf Deutsch kann man dort allerdings nicht erwarten.

      Oft liegen in der Nähe der Küste Bergregionen in denen besser gekocht wird. Es gibt öfters herzhafte Schmorgerichte, selbstgemachte Käsesorten und leckere Desserts. Und je nach Region kommt auch noch ein lokaler Wein auf den Tisch und nicht diese Riojas oder Chiantis aus den Großkellereien. Kein Feinschmecker würde an der Mosel einen Soave bestellen oder am Kaiserstuhl einen Frankenwein.

       

       

       

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