URLAUB IN MEXIKO - PUEBLOS MÁGICOS
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Pueblos Mágicos - Urlaub in Mexikos magischen Dörfern
"Pueblos Mágicos" – hinter diesem vielversprechenden Namen verbergen sich besonders sehenswerte Orte in Mexiko. Die magischen Dörfer zeichnen sich durch ein besonders reiches kulturelles und geschichtliches Erbe aus. Um das gebührend publik zu machen und in Szene zu setzen, wurden keine Mühen gescheut. Mehrere Millionen Pesos hat die mexikanische Regierung seit 2003 investiert und wird in den kommenden Jahren noch weitere Orte mit eigenem Charme und herausragenden Attraktionen für Reisende herausputzen.
Fünfzehn Dörfer in verschiedenen Regionen Mexikos sind ausgezeichnet worden und locken mit ganz unterschiedlichen Eigenheiten: Comala im Norden des Bundesstaates Colima ist eine Stadt wie aus dem Bilderbuch. Mit ihren weißen Häusern und den roten Ziegeldächern gilt Comala auch als das "Weiße Dorf Amerikas". Die Plaza de Armas, der ehemalige Exerzierplatz, ist mit seinen vielen kleinen Restaurants ein beliebter Treffpunkt. An Festtagen verkaufen Kunsthandwerker dort ihre typischen Holzarbeiten. Auch das indianische Dorf Suchitlán, in der Nähe ist vor allem wegen seiner handgeschnitzten Masken bekannt.
Im Hochland der Sierra Norte im Bundesstaat Puebla liegt die Cuetzalan. Umgeben von vulkanischen Gebirgszügen und fruchtbaren Tälern gilt die Stadt als wahre Naturschönheit. Indianische Kulturvölker wie die Totonaken, Tolteken, Mixteken und Azteken lebten hier bis zur Ankunft der spanischen Kolonialisten.
Von Bedeutung für die Geschichte Mexikos ist Dolores Hidalgo im Bundesstaat Guanajuato. In dieser Stadt begann der mexikanische Unabhängigkeitskrieg. In der Pfarrkirche rief der Pfarrer Miguel Hidalgo y Costilla am Morgen des 16. September 1810 zum Kampf gegen die spanische Kolonialherrschaft auf.
Die alte Minenstadt Huasca de Ocampo im Bundesstaat Hidalgo ist vor allem durch die Silber- und Goldminen in den Hügeln der Sierra Madre bekannt, die noch immer das Bild der Stadt prägen. Aber auch die gute einheimische Küche lockt: Chinicuiles, Escamoles, Chichas de Maguey, Mole de Panza, Quesadillas de Hitlacoche oder Flor de Calabaza sind beliebte traditionelle Gerichte.
Izamal im Bundesstaat Yucatán war ein religiöses Zentrum der Maya und ist als "Stadt der drei Kulturen" bekannt. Sehenswert ist das Franziskanerkloster Convento de San Antonio de Padua, das aus dem Material der Maya-Pyramide des Sonnengottes Kinich Kakmó errichtet worden ist.
Das Fischerdorf Mexcaltitán im Bundesstaat von Nayarit gilt als die Wiege Mexikos. Der Volksstamm der Méxica soll von Aztlán aus die Stadt Tenochtitlán (heute Mexiko City) gegründet haben. Durch die direkte Lage an einer Salzwasserlagune kommt es in Mexcaltitán häufig zu Überschwemmungen. Während der Regenzeit lässt sich die Ansiedlung dann nur noch mit Booten und Kanus erreichen, ein Grund, warum das Dorf auch als "Mexikanisches Venedig" bezeichnet wird.
Mitten in den Hügeln des Bundesstaates Michoacán am Ufer des Lago de Pátzcuaro liegt Pátzcuaro. Die Stadt ist seit mehreren Jahrhunderten Zentrum des mexikanischen Kunsthandwerks. Im 16. Jahrhundert half der spanische Priester Vasco de Quiroga der Stadt durch Gründung einer bodenständigen Handwerkszunft, zu Wohlstand zu gelangen. Zeugnisse aus dieser Zeit sind im Museo de Artes Populares ausgestellt. Der nahegelegene See von Pátzacuaro ist mit seiner malerischen Insel Janitzio ebenfalls eine beliebte Touristenattraktion.
Die nahezu verlassene Stadt Real de Catorce liegt im Bundesstaat San Luis Potosí steht für den Glanz und Verfall einer Epoche. Nach der mexikanischen Revolution zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden die Silberminen nicht wieder in Betrieb genommen. Die prachtvollen Häuser für fast 40.000 Einwohner sind heute verfallen.
Südöstlich von Guanajuato im gleichnamigen Bundesstaat liegt in 1900 Meter Höhe San Miguel de Allende. Die alte Kolonialstadt mit typisch mexikanischem Flair steht seit 1926 unter Denkmalschutz und ist Treffpunkt zahlreicher Künstler. Mehrmals im Jahr wird San Miguel de Allende zur Bühne für Musiker aus aller Welt.
Tapalpa im Bundesstaat Jalisco bezaubert durch seine Lage im Hochland der Sierra Madre. Umgeben von tiefen Schluchten, zahlreichen Seen und vulkanischen Gebirgsketten leben in den Wäldern viele Rehe, Hasen und Wildschweine. Auf den Gebirgswiesen weiden Lämmer und Schafe, die für die berühmten Molkereiprodukte aus der Gegend sorgen.
Unweit von Mexiko Stadt im Bundesstaat Mexiko ist Tepozotlán bekannt für die Kirche und das ehemalige Jesuitenkolleg im mexikanischen Barock und die bedeutendsten Sammlungen kolonialer Kunst.
Die ehemalige Silberstadt Taxco liegt am Abhang der El-Atache Berge im Bundesstaat Guerrero. Mit ihren strahlend-weißen Häusern und den knallroten Ziegeldächern steht Taxco unter Denkmalschutz. Hauptattraktion ist die Iglesia de Santa Prisca, die im 18. Jahrhundert aus rosafarbenen Sandstein erbaut wurde.
Tepoztlán liegt im Norden des Bundestaates Morelos. Im 16. Jahrhundert bauten Dominikaner-Mönche das Kloster Nuestra Señora de la Navidad. Sehenswert ist auch der Nationalpark El Tepozteco im Norden der Stadt mit seiner aztekischen Pyramide, die im 15. Jahrhundert erbaut worden ist und dem Gott des Ackerbaus -Tepozteco - gewidmet war.
Die Geschichte der Stadt Tequila im Bundesstaat Jalisco ist eng mit der des gleichnamigen mexikanischen Nationalgetränks verbunden. Felder mit bläulichen Agavenpflanzen prägen das Landschaftsbild. Aus dem Saft der Maguey-Agave wird der Tequila hergestellt. Besucher können die größeren Brennereien wie Sauza oder Cuervo besichtigen.
In den Bergen des Bundesstaates Chiapas auf 2100 Meter Höhe liegt San Cristóbal de las Casas mit ihrer bemerkenswerten Mischung aus kolonialem Stil und der Kultur der Ureinwohner. Im 16. Jahrhundert von den Spaniern erobert gilt der Ort als eine der ältesten Kolonialstädte des Landes. Aus dieser Zeit stammt auch die Kathedrale mit den außergewöhnlichen stilisierten Blumenmustern.




