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Urlaub in Mexikos Dschungel

Nervenkitzel Bergsteigen. Fotos: Mexico Tourism Board

Nervenkitzel Bergsteigen. Fotos: Mexico Tourism Board

Anfang des Jahres wurde der Nationalpark um die Sumidero Schlucht im mexikanischen Bundesstaat Chiapas zum ökotouristischen Park erklärt - eine gute Idee, bietet er doch die Möglichkeit eines völligen Ausstiegs in üppigen grünen Urwald. Auch sportlich Aktive finden gute Konditionen für einen Start in die Natur.

Die Sumidoro-Schlucht im Zentrum des Bundesstaates Chiapas, südlich der Halbinsel Yucatán ist bereits seit 1980 Nationalpark. Der neue Öko-Park hat eine Ausdehnung von 210 Hektar und sorgt somit dafür, dass man im Urlaub von der Zivilisation nicht dauernd den Weg anderer kreuzt, die auch gerade das gleiche Reise-Ziel haben. Er umfasst die Orte Tuxtla Gutiérrez, Chiapa de Corzo, San Fernando, Chicoasén, Usumacinta und Soyaló.

 

Guten Gewissens kann man den Sumidero-Park als ein wahres Juwel bezeichnen: üppiger Urwald bestimmt das Bild, durchzogen von schmalen Pfaden, zahlreichen Quellen, Bächen und Wasserfällen. Dazu kommt die entrückend exotische Geräuschkulisse, die den Artenreichtum der Fauna nur ahnen lässt - unbekanntes Vogelgezwitscher und spannendes Rascheln wecken Abenteuer-Instinkte.

 

Außerdem ist das Terrain ideal für Wanderungen und Mountainbike-Touren mit herrlichen Ausblicken auf die Schlucht und die Steilhänge, deren beeindruckenden geologischen Formationen wiederum ein Paradies für Kletterer sein dürften. Eine Lagune reizt zum Dahingleiten im Kajak, das klare Wasser des Sees zum erfrischenden Bad.

 

Rafting in wilden Gewässern

Rafting in wilden Gewässern

Bei einer Erkundungstour per Boot offenbaren sich faszinierende Aussichten auf den Canyon und die interessanten Fels-Formationen, beispielsweise kommt man an der "Höhle der Stille" oder der "Farbenhöhle" vorbei. Ihre volle Pracht scheint die Natur in dem Moment zu entfalten, wenn sich die Schlucht aus der Enge heraus direkt vor einem öffnet. Vom Boot aus erblickt man ein strahlend sonniges Tal, und die Wasserfälle imponieren mit ihrem sprudelnden Grün - eindeutig ein Augenblick des Glücks. Wie hatte man vergessen können, was Natur-Sein heißt?

Alles um einen selbst herum scheint vor Vitalität nur so zu strotzen. Die Fülle der Pflanzen, unter ihnen farbige Schätze wie Orchideen und Bromelien, übertrifft jeden botanischen Garten. Willkommens-Wege laden ein, die Flora kennenzulernen - und die natürliche Fauna. Man wird Krokodilen, Jaguaren oder auch Pumas begegnen und den entsprechenden Schauer über den Rücken laufen spüren. Hunderte buntgefiederte Vögel erfüllen mit ihrem Zwitschern und Gurren die tropische Luft. Verschiedene Wanderwege führen gezielt an Stellen vorbei, wo die Chancen gut stehen, zum Beispiel Krokodilen in die Augen zu sehen oder wunderbar bunte Schmetterlinge zu entdecken. Auch ein Tier-Krankenhaus kann man besichtigen.

Neben diesem einmaligen Naturschauspiel gibt es selbstverständlich auch die Möglichkeit, wieder die Vorzüge der Kultur zu genießen. So kann man etwa bei Live-Musik in den umliegenden Städten die vorzügliche regionale Küche kosten oder traditionelle Tanz-Aufführungen miterleben. Auch ein Abstecher in das nahegelegene Kolonialstädtchen San Cristóbal de las Casas am Ufer des Grijalva-Flusses wäre für den Wiedereinstieg in die Zivilisation zu empfehlen.

Mehr Dschungel unter: www.sumidero.com


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