URLAUB IN MAROKKO - MARRAKESCH

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Urlaub in Marrakesch - Urlaub in der roten Stadt

Marrakesch - Innenstadt

Marrakesch - Innenstadt. Foto: Hans-Joachim Franzen

Das Panorama von Marrakesch ruft bereits von Weitem Begeisterung bei den Besuchern der zweitältesten Königsstadt Marokkos hervor. Zwischen der Haouz-Ebene und den Gipfeln des Hohen Atlasgebirges zeichnen sich die Umrisse der Stadt in leuchtendem Rot ab. Vor allem bei Sonnenuntergang ist dieser Effekt der Lehmmauern, die Marrakesch umschließen, besonders stark, was Marrakesch den Beinahmen „Rote Stadt“ eingetragen hat. Andere bevorzugen die Bezeichnung „Perle des Südens“, die nicht weniger zutreffend ist.

 

Kann Marrakesch, das von Berbern aus dem Süden gegründet wurde, doch nicht nur mit einer jahrhundertealten Kultur dienen, sondern auch mit Bauwerken aus allen Epochen: Wer in Marrakesch Urlaub macht, bekommt beeindruckende Paläste und Moscheen zu sehen, kann im Souk und auf dem Marktplatz Jemaa el-Fna in den Orient eintauchen und sich danach in herrlich blühenden Gärten entspannen.

 

Bei Sightseeing-Touren durch Marrakesch gehören die Ruinen des Palais el-Badi (16. Jahrhundert) und die etwa 1190 erbaute Koutoubia-Moschee zum "Pflichtprogramm". Die Moschee mit dem berühmten Minarett gilt als Wahrzeichen der Stadt. Nicht auslassen sollte man auch das zwischen 1894 und 1900 entstandene Palais de la Bahia. Ein weiteres Muss ist der großartige Menara-Garten. In seinem zentralen 200 mal 150 Meter großen Wasserbecken spiegelt sich mystisch der mit grünen Kacheln bedeckte Pavillion gleichen Namens.

Welterbe in Marrakesch

Der Pavillon des Menara-Gartens.

Der Pavillon des Menara-Gartens. Foto: Marrokanisches FVA

Die Altstadt von Marrakesch zählt zu den Welterbestätten der UNESCO.

 

Wer sie besucht, sollte den Djemaa el Fna nicht auslassen, einen Platz, der zweifelllos zu den buntesten der Welt zählt. Noch Anfang des 19. Jahrhunderts wurden hier die Köpfe Hingerichteter zur Schau gestellt. In der Gegenwart geht es auf dem alten "Platz der Gehenkten" deutlich friedlicher zu. Das Treiben richtet sich vor allem nach der Tageszeit. Am frühen Morgen dient der Djemaa el Fna als Markt. Tagsüber bietet er Gauklern und Artisten eine Bühne. Abends schließlich wird der Platz zu einer Art Freiluftrestaurant. 2001 hat auch die UNESCO das reiche kulturelle Leben auf dem Djemaa el Fna gewürdigt und ihn in die Liste der "Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit" aufgenommen.


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