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Reisebericht letzter Tag - Luxus und Alltagsleben in Marrakesch
Mein Wecker klingelte, ich machte mich fertig, packte den Koffer und warf ein Blick aus dem Fenster: Dass es bewölkt war, hatte ich schon gesehen, aber nicht das es tatsächlich regnete und zwar gar nicht so wenig. Eine Weile stand ich noch auf dem Balkon und genoss den Blick über die teils raue, teils gezähmte Natur. Hinter den Dünen und dem Strand mit seiner wilden Brandung sah ich in der Ferne nochmals die Insel Mogador und den grauen Südatlantik und nahm ein wenig wehmütig Abschied.
Weil für uns sowieso keine Outdoor-Aktivitäten auf dem Programm standen, berührte mich der Regen sehr wenig, ganz im Gegenteil, ich freute mich für die Natur und die Bauern in der Region, die das Wasser gut gebrauchen können.
Außerdem, es war mild und nicht besonders windig und so ging es nach dem Frühstück ohne Verzögerung nochmals nach Essaouira.
Unser Ziel war das Hotel „Le Medina Essaouira and Spa By MGALLERY“. Nach der Besichtigung des Restaurant- Barbereichs und einiger Zimmer und Suiten relaxten wir im Spa- und Wellnessbereich.
Das Hotel Le Medina Essaouira wirkt marokkanischer als das Sofitel Essaouira, es hat schon etwas Patina angesetzt, war eher im britischen Kolonialstil eingerichtet. Für Nicht-Golfer und Menschen, die eher Strandleben, Wellness und Shoppingvergnügen in der Medina suchen, ist das Hotel sicherlich eine gute Wahl.
… Unsere Zeit in Essaouira war abgelaufen, der Bus, der uns nach Marrakesch bringen sollte, stand bereit. Wir steigen ein und ab ging die Fahrt. Nahe der Küste waren noch viele Felder zu sehen, aber zwischendurch wirkte das Land doch recht wüstenähnlich. Die Autobahn war neu und wenig genutzt, so kamen wir gut voran.
Vor Marrakesch wurde die Landschaft wieder grüner, der Verkehr nahm zu. Da wir in den Norden der Metropole wollten, mussten wir quer durch die Stadt, wodurch wir wie schon am ersten Tag etwas vom Treiben auf den Straßen mitbekamen.
Zwischen ganz normalem Autoverkehr mühten sich immer mal wieder Pferde- oder Eselkarren, teilweise abenteuerlich beladen. Ansonsten sahen wir normalen Autoverkehr..
Bald hatten wir die Innenstadt hinter uns gelassen, der Verkehr lies stark nach. Es regnete immer noch, als wir in unserem Hotel, dem Palmeraie Golf Palace ankamen. Das Hotel gehört zu den Palmeraie Hotels & Resorts. Neben dem Palmeraie Golf Palace sind es: Marrakech – Hotel du Golf, Secret Garden Villas Resorts, Pavillon du Golf Boutique Hotel 5* Luxe, Jardin d´Inès Boutique Hotel 5* Luxe und Palmeraie Village Apartments & Villas.
Wir wurden freundlich empfangen, checkten kurz ein, bewunderten kurz die schönen Zimmer und schon ging es zum Essen. Unter einem schützenden Dach genossen wir am Pool sitzend unser Mittagessen.
Wie oft bei einer Buffetmahlzeit mussten auch wir mit uns kämpfen nicht zu viel zu essen. Wir waren neugierig auf die diversen marokkanischen Spezialitäten und hätten gerne alle Vorspeisen, Salate, Suppen, Fisch- und Fleischgericht und vor allem auch die Desserts durchprobiert... Ja, wenn nach dem Essen Siesta angesagt gewesen wäre, wäre es ja noch gegangen, aber so begnügten wir uns nach dem Mahl mit einem Kaffee und machten uns auf den Weg, um den großen Wellness- und Spabereich der Hotelanlage zu besichtigen.
Anschließend schauten wir uns noch einige Zimmer, Suiten und Villen an, die allesamt luxuriös und geschmackvoll eingerichtet waren. Leider drängte die Zeit und so saßen wir alsbald wieder im Bus nach Marrakesch. Am Rande des Djemaa el-Fna-Platzes (Platz der Geköpften) steigen wir aus und begaben uns ins Getümmel. Staunende Touristen aus aller Welt, Einheimische, Händler und bettelnde Kinder bevölkerten den Platz.
Wegen des Regens hatten es die meisten Menschen eilig und auch wir hielten uns nicht lange auf und schauten, dass wir unter die schützenden Dächer der Medina kamen. In den engen Gassen waren wir ein wenig vom Regen geschützt, da aber die einfachen Dächer mehr vor der Sonne als vor Regen schützen sollen, tropfte es doch häufig von oben herab. Die Medina von Marrakesch ist bedeutend unübersichtlicher und voller als die in Essaouira. Die Gefahr bestohlen zu werden ist auch deutlich größer. Schon aus dem Grund sollte man keine Wertsachen mit sich führen oder sie gut verstecken. Auch Fotografieren sollte man nur vorsichtig oder nach Absprache mit den Händlern, da viele gläubige Moslems nicht abgelichtet werden wollen.
Wir verbrachten den Rest des Nachmittags in der Medina, bevor es weiter ging zum Abendessen, ein Dinner mit Livemusik, einem leckeren Dinner und Bauchtanz.
Am nächsten Tag früh um sechs machten wir uns auf den Weg zum Flughafen. Eine erlebnisreiche Woche war vorbei, aber Marokko wird mich wiedersehen.
Text und Fotos: Hans-Joachim Franzen
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Zu unserer Bildergalerie Essaouira und Marrakesch
Infos
Weingut Domaine Val d´Argan www.valdargan.com
Arganöl Kooperative Cooperative Feminine Tilila d´Huile d`Argane
Das Café-Restaurant Taroscafé in Essaouira www.taroscafe.com
Unser Hotel in Essaouira: Sofitel Essaouira Golf und Spa Hotel
Le Medina Essaouira and Spa By MGALLERY...
Relais & Chateau Hotel Essaouira L'Heure Bleue Palais...
Kochkurse in Essaouira: www.lateliermadada.com





