URLAUB IN POLEN - MARIENBURG (MALBORK)
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Marienburg (Malbork) - malerische Stadt mit berühmter Ordensburg
Marienburg (Malbork) ist eine Stadt im nördlichen Polen und liegt etwa 50 Kilometer südöstlich von Danzig.
Anfang des 13. Jahrhunderts siedelte sich der Kreuzritterorden unter der Führung von Siegfried von Feuchtwangen in Malbork an. Ihr Ziel ist die Christianisierung der dort ansäßigen Menschen.
Um 1380 wurde mit dem Bau des Burgkomplexes begonnen und innerhalb von 30 Jahren entstand ein großer Gebäudekomplex bestehend aus Konventhaus, Kapelle, Unterkünften, Innenhof und der Vorburg.
Während des 30-jährigen Krieges gelangt die Marienburg in polnische Hand. Durch Geldmangel gerät die ständige Instandhaltung ins Stocken und die Burg verfällt zusehends.
1772 wurde die Marienburg vom preußischen Heer eingenommen und als Militärkaserne genutzt.
Es folgten diverse Umbauten, die erst gegen Ende des Ersten Weltkrieges beendet wurden. Die Marienburg erhielt durch den Baumeister Bernhard Schmidt die jetztige Erscheinungsform.
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Marienburg für Feierlichkeiten von NSDAP-Funktionären genutzt.
Nach der letzten organisierten Umsiedlung von Deutschen aus dem Gebiet im Jahre 1957 wurde 1961 das Burgmuseum eröffnet.
Touristenattraktion: "Die Belagerung der Marienburg"
Die Festspiele "Belagerung der Marienburg" wird jährlich von etwa 40 000 Touristen besucht. Der Besucher wird zwei Tage lang in die Welt des Mittelalters entführt und kann erlebt hautnah, wie das Leben der Burgbewohner im Mittelalter ausgesehen hat.
Es finden Ritterkämpfe statt. Handwerker zeigen dem Besucher ihr Handwerk. Kaufleute versuchen auf dem mittelalterlichen Jahrmarkt ihre Waren an den Mann zu bringen und Gaukler sorgen für die Unterhaltung der Besucher.
In zahlreichen Work-Shops kann der Besucher sich nicht nur in die Welt des Mittelalters zurückversetzen, sondern auch daran aktiv teilnehmen.
Ein Besuch ist auf alle Fälle ein besonderes Ereignis, dass allen Besuchern lange im Gedächtnis bleibt.
Das Burgmuseum
Der Besucher kann sich im Burgmuseum die Innenräume anschauen.
Außerdem bietet das Museum einen Einblick in die Welt des Kreuzritterordens (oft auch Deutschritterorden genannt) und die Folgen der Christianisierung in Polen.
Die Öffnungszeiten sind je nach Saison unterschiedlich:
- Mai - September: 9 - 20 Uhr
- Oktober - April: 10 - 17 Ihr
- Montags und Feiertags geschlossen
Auf jeden Fall werden von der Museumsleitung fremdsprachige Führungen angeboten.



