URLAUB IN BADEN-WÜRTTEMBERG - MANNHEIM
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Mannheim - die quadratische Stadt am Rhein
Mannheim ist mit etwa 308.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Baden-Württembergs. Sie grenzt an die rheinland-pfälzischen Städte Ludwigshafen und Frankenteil und ist am Rhein gelegen. Neben dem zweitgrößen Binnenhafen Europas bietet Mannheim aber noch mehr. Die Stadt ist nicht nur Industrie- sondern auch Universitässtadt und damit Zentrum von Forschung und Entwicklung.
Die Stadt läßt sich am besten zu Fuß erkunden, da die meisten Sehenswürdigkeiten nicht weit voneinander entfernt sind. Ihren berümten quadratischen Grundriss verdankt die Stadt dem Kurfürsten Friedrich IV. von der Pfalz. Er ließ 1606 die Festung mit der Stadt bauen. Leider wurde Mannheim im 2. Weltkrieg sehr stark zerstört, so dass nur wenige Bauten aus der vorherigen Zeit zu erkennen sind. Wahrzeichen der Stadt ist der Mannheimer Wasserturm, mit der Jugendstilanlage Friedrichsplatz. Er wurde in den Jahren 1886 bis 1889 nach den Plänen des Architekten Gustav Halmhuber errichtet. Der Turm ist aus gelbem Sandstein erbaut und etwa 60 Meter hoch. Die Grünanlage um den Turm herum ist eine der schönsten in ganz Europa. Besonders im Sommer sind die bunt angeleuchteten Wasserspiele schön anzusehen. Im Winter lockt der Weihnachtsmarkt Alt und Jung zu diesem Platz.
In Mannheim steht das größte Barockschloss Europas. Das Schloss wurde zwischen 1720 und 1760 unter den Kurfürsten Carl Philipp und Carl Theodor erbaut. Bedeutende Künstler wie Balthasar Neumann, Nicolas de Pigage und Cosmas Damian Asam nahmen Einfluss auf die Gestaltung des Schlosses. Leider wurde das Schloss im zweiten Weltkrieg sehr stark beschädigt und nach dem Krieg nur einige Prunkräume wieder hergestellt. Heute werden die Räumlichkeiten größtenteils von der Universität genutzt. Sehenswert ist vor allem der Rittersaal im Mittelteil des Schlosses, der heute für offiziele Anlässe der Stadt genutzt wird : Das Schloss Mannheim ist wegen umfassender Renovierungsarbeiten voraussichtlich bis 2007 geschlossen!
Die Mannheimer Jesuitenkriche entstand zwischen 1733 und 1760 wie das Schloss unter den Kurfürsten Carl-Philipp du Carl Theodor von der Pfalz. Die Baupläne stammen von dem italienischen Architekten Allessandro Galli da Bibiena und lehnen sich stark an das Vorbild der Mutterkirche Al Gesu in Rom an. Der Altar im Stil des jungen Klassizismus stammt, wie der Altar der Schlosskirche, von Peter Anton Verschaffelt. Die gesamte Innenarchitektur ist geprägt von dem zeitlichen Übergang des Spätbarocks zum Klassizismus. Auch dieses Bauwerk wurde im Krieg stark zerstört. Zum 400. Stadtjubililäum im Jahr 2007 soll die Kirche jedoch wieder vollständig aufgebaut sein.
