URLAUB AUF MALTA
Suchen und buchen - Aktuelle Angebote Malta
Kultur in Valletta, Mdina und Rabat
Maltas Städte laden zur Besichtigung ein. In Valletta, Mdina und Rabat kann jede Menge interessanter Kultur begutachtet werden.
Nicht nur für Sonnenanbeter, Strandurlauber oder Sportler hat Malta eine Menge zu bieten. Auch das kulturelle Angebot ist so mannigfaltig, dass der Terminplan eng beschrieben sein müßte, wollte man im drei-Wochen-Urlaub alles sehen.
An dieser Stelle ein paar Tipps für Stadtbesichtigungen:
Valletta
Die Hauptstadt Valletta wurde nach der berühmten Türkenbelagerung von 1565 vom französischen Großmeister Jean de la Valette erbaut. In weitem Bogen beherrscht sie Maltas historischen Grand Harbour - Europas besten Naturhafen. Innerhalb von Valletta (auch die Stadt der Paläste genannt) häuft sich Maltas reiches Erbe an Archäologie, Geschichte, Architektur, Kunst und Kultur.
Einen Besuch wert sind folgende Sehenswürdigkeiten:
Das Nationalmuseum
Das Nationalmuseum in der „Auberge de Provence" (einst eines der Quartiere des Johanniterordens) beherbergt bedeutende Sammlungen maltesischer Archäologie, Geschichte und Kunst. Hier kann man vorgeschichtliche Töpferwaren, Figuren, Steinwerkzeuge und Schmuckgegenstände aus den maltesischen Steinzeittempeln und von anderen prähistorischen Stätten bewundern. Auch Grabbeigaben der punischen und römischen Zeit sind dort ausgestellt.
Das Kunstmuseum
Das Kunstmuseum, untergebracht in einem Palast des 18. Jahrhunderts, enthält Gemälde, Skulpturen und Möbel aus der Zeit des Johanniterordens. Hier kann man Werke von Carpaccio, Perugino, Tintoretto, Valentin, Mathias Stomer, Mattia Preti, Rivera, Tiepolo, Favray und Vernet bewundern. Eine Abteilung ist Werken maltesischer Künstler vorbehalten.
Die St. John's Co-Cathedral
Diese dem Hl. Johannes geweihte Kathedrale, ehemals Konventskirche des Ritterordens, zählt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Insel, sowohl geschichtlich als auch künstlerisch gesehen. Sie wurde zwischen 1573 und 1577 nach dem Entwurf von Gerolamo Cassar (1520-1586), dem Baumeister des Ordens, erbaut. Im Oratorium hängt Caravaggios Meisterwerk: „Die Enthauptung des Hl. Johannes."
Der Palast der Großmeister
Der ebenfalls vom Malteser Gerolamo Cassar entworfene Regierungspalast wurde 1574 fertiggestellt. Ein Großteil der Prunksäle sind mit Friesen ausgeschmückt, die Episoden aus der Geschichte des Johanniterordens wiedergeben. Ferner sind Werke von Ribers, Van Loo und Batoni zu sehen. Der Waffensaal der Malteserritter ist ein großer Raum, wo Waffen und Rüstungen verschiedener Zeitabschnitte ausgestellt sind.
Das Manoel Theater
Das in seiner früheren Pracht wiederhergestellte Manoel Theater wurde ursprünglich vom Großmeister Manoel de Vilhena 1731 als Hoftheater erbaut. Es ist eines der ältestenTheater Europas.
Das Nationale Kriegsmuseum
Es befindet sich innerhalb des historischen Forts St. EImo in Valletta und enthält eine stets wachsende Sammlung von Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg, von Maltas heldenhaftem Gladiator-Flugzeug „Faith" bis zu verschiedenen Uniformen, Waffen und Kriegsfahrzeugen.
Das Maritime Museum
Das Schiffahrts-Museum von Malta ist in der früheren „Old Naval Bakery" im ehemaligen Hauptquartier der britischen Mittelmeerflotte auf St.Angelo in Vittoriosa untergebracht. Das Museum zeigt die maritime Geschichte der Insel von den Anfängen bis zum heutigen Tag. Unter den zahlreichen Exponaten befinden sich unter anderem zwei Repräsentations Barken der Großmeister Wignacourt und De Vilhena. Ferner gibt es zahlreiche Modelle von Segelschiffen und Galeonen zu besichtigen, sowie original Handfeuerwaffen und Geschütze aus der Zeit der Ritter.
Das Volksmuseum
Es befindet sich im Inquisitor's Palace, dem ehemaligen Sitz des GroßInquisitors von Malta. Ein Teil des Gebäudes enthält interessante Beispiele von Arbeitsgeräten und Devotinalien längst vergangener Zeiten. Von besonderem Interesse in diesem Palast sind auch der Gerichtssaal, die privaten Wohnräume des Groß-Inquisitors und die Verliese.
Mdina
Genau im Herzen der Insel liegt Mdina, die ehemalige, typisch mittelalterliche Hauptstadt Maltas. Von der Festungsmauer Mdinas - auch die schweigende Stadt genannt - hat man eine der herrlichsten Aussichten auf die Insel. Obwohl dicht bewohnt, herrscht hier eine beschauliche Ruhe. Die Atmosphäre Mdinas, die unweigerlich ins Mittelalter zurückversetzt, muß man einfach erleben und spüren.
The Mdina Experience
Ähnlich wie die „The Malta Experience" gibt die Multivisions Show „The Mdina Experience" einen speziell auf Mdina bezogenen historischen bzw. kulturhistorischen Überblick. Mesquita Square, Mdina; Mo. - Sa. zwischen10 und 18 Uhr.
Die Kathedrale
Die sizilianisch-normannische Kathedrale aus dem XI. Jahrhundert wurde ,1693 durch ein Erdbeben zerstört. Man glaubte, daß sich die gegenwärtige - vier Jahre später von Lorenzo Gafa erbaute - Kathedrale an der Stelle befindet, an der der römische Statthalter Publius, der später erster Bischof von Malta wurde, resi-dierte, als der Heilige Paulus auf Malta weilte. Das „Cathedra! Museum" enthält reiche Kunstschätze, auch Radierungen von Albrecht Dürer.
The Mdina Dungeons
Bei einer Wanderung durch die Kerker Mdinas entdeckt man Dramatisches und Mysteriöses aus längst vergangenen Tagen. Hier erlebt man die Geschichte der alten Römer und Araber, hier trifft man Ritter und sogar Napoleon. St. Publius Square, Mdina; Mo.-So. Okt.-Mai10-18 Uhr, Juni-Sept. 10-19 Uhr.
Das Museum für Naturgeschichte
Der von Großmeister De Vilhena errichtete Palast in Mdina beherbergt dieses Museum, das aus sieben Abteilungen besteht. Sowohl örtliche als auch ausländische Sammlungen von Tierskeletten wie Fischen, Insekten und Vögeln, Muscheln, Fossilien sowie geologische Exponate werden gezeigt.
Rabat
Römisches Antiquitäten-Museum und Römische Villa: Beide zeugen von Maltas Reichtum und Prunk zur Zeit der Römerherrschaft (218 v. Chr.- 870 n. Chr.)
St. Agatha und St. Paul's Catacombe
Die nach den Heiligen benannten Katakomben in Rabat sind unterirdische Begräbnisstätten aus dem 4. Jahrhundert n. Chr. Bezeichnend für die maltesischen Katakomben sind runde, aus dem Felsen gehaueneTische (Agape-Tische genannt), an denen die Trauernden beim Totenmahl Platz nahmen.
Sljema, St. Julian's und Paceville
Sliema (mit den benachbarten Ortschaften St. Julian's - St. George's) ist die größte und modernste Stadt Maltas, eine vornehme Wohngegend und ein bekannter Badeort. Seine 3 km lange Strandpromenade ist die häufigst besuchte Gegend auf der Insel. Sliema hat ein bedeutendes und sehr reges Geschäftszentrum mit Cafes und Restaurants. Die meisten Hotels in Malta, eine Anzahl von Nachtlokalen einschließlich dem Spielkasino sowie beliebte Strände.






