URLAUB AUF DEN MALEDIVEN

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Malediven - mit dem Flugzeug kurzerhand in die Sonne

Die Malediven - ein maritimes Paradies, das immer Saison hat

Die Malediven - ein maritimes Paradies, das immer Saison hat

Die Malediven liegen rund 700 Kilometer südwestlich von der Südspitze Indiens entfernt. Die Landfläche aller zu den Malediven gehörenden Inseln (insgesamt über Tausend) beträgt etwa 300 Quadratkilometer. Die Hauptstadt der Malediven ist Malé mit ca. 75.000 Einwohnern.


Wie viele Staaten der Region blicken auch die Malediven auf eine bewegte Kolonialgeschichte zurück. Sie endete erst 1965 mit der entgültigen Unabhängigkeit. Im 17. Jahrhundert machten die Niederlande aus dem maledivischen Sultanat ein Protektorat, nachdem sie bereits Ceylon besetzt hatten. Im Jahre 1754 grieten die Malediven unter französische Herrschaft. Von 1887 bis 1965 schließlich war der heutige Inselstaat ein Protektorat der britischen Krone.


In unseren Tagen sind die Malediven ein perfektes Urlaubsziel für alle, die der hiesigen kalten Jahreszeit kurzerhand per Flieger entfliehen möchten. Hohe Kokospalmen und eine ausgesprochen üppige Pflanzenwelt säumen vor Ort die Wege, Plätze und den feinsandigen weißen Strand. Von den meisten Hotels aus sind es nur ein paar Schritte zum Baden, Schnorcheln oder Tauchen im türkisblauen Indischen Ozean. Die äquatornahe Lage der Malediven garantiert ein konstant warmes Klima mit Tagestemperaturen von ca. 30 Grad. Daher ist auf den Inseln 365 Tage im Jahr Saison. Eine leichte, erfrischende Brise, die stetig vom Ozean herüberweht, sorgt dafür, dass auch hohe Temperaturen gut erträglich bleiben.

Tauchen nach dem Tsunami

Sonnenuntergang im Naturparadies

Sonnenuntergang im Naturparadies

Dank einer behutsamen und umweltschonenden Erschließung des Inselstaates - in den letzten Jahren wurden elf Inseln in unterschiedlichen Atollen zusätzlich für den Tourismus freigegeben - kommen Aquanauten und entdeckungsfreudige Urlauber in den Genuss bisher unerforschter Inseln und Tauchreviere.


Erfreulich sind diesem Zusammenhang neuere Forschungsergebnisse australischer Meereswissenschaftler, nach denen die Unterwasserwelt der Malediven - bekannt für wunderschöne Korallengärten, bunt schillernde Fischschwärme, riesige Schildkröten und tanzende Mantas - auch nach dem Tsunami weitgehend intakt ist bzw. während der Katastophe nur begrenzten Schaden genommen hat.


Zu Lande wiederum sorgen strenge Umwelt- und Bebauungsvorschriften dafür, dass das Inselreich bleibt, was es ist: eines der letzten Naturparadiese dieser Erde.

Malé - die Mini-Metropole

Malediven - Urlaub genießen

Malediven - Urlaub genießen

Malé zählt - vor allem flächenmäßig - zu den kleinsten Hauptstädten der Welt. Die etwa 75 000 Einwohner der Mini-Metropole machen allerdings ein Viertel der Gesamtbevölkerung der Malediven aus. Und im Gegensatz zur Situation auf den anderen Inseln findet man in Malé zahlreiche hohe Gebäude und asphaltierte Straßen. Auch das Aufkommen motorisierter Fahrzeuge ist recht hoch.


Ein Bummel durch Malés Wohnviertel, Straßen und Parks lohnt sich vor allem dann, wenn man die Lebensweise der einheimischen Bevölkerung näher kennenlernen möchte. Auch interessante Motive für Erinnerungsfotos findet man verschiedentlich - etwa in Gestalt der 400 Jahre alten Freitagsmoschee. Recht sehenswert sind zudem der Fischmarkt und der Wochenmarkt im Norden des Hafengebietes sowie der neue Hafen in der Süd-West Ecke.


Auch wer sich in Malé mit Fischprodukten versorgen möchte, kommt nicht zu kurz. Die Geschäfte und Märkte halten für Touristen und  Einheimische jede Menge Räucherfisch, Thunfisch in Dosen und Chips aus getrocknetem Fisch bereit.



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