URLAUB IN NIEDERSACHEN - LÜNEBURGER HEIDE

Reisedauer: 7 - 10 Nächte
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      HLX
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      Die Lüneburger Heide - Urlaub in einem der größten Naturschutzgebiete Deutschlands

      Heidelandschaft. Fotos: Tourismusverband Lüneburger Heide

      Weite, sanfte Hügel voll rosa-violetter Blüten, darauf eine Heidschnuckenherde und dazwischen sandig-gelbe Wanderwege: Dies ist das bekannte Bild, das ein Urlaub in der Lüneburger Heide bietet. Die Landschaft mit ihren leuchtenden Farben und der außergewöhnlichen Vegetation ist schon seit Jahrzehnten ein Besuchermagnet.

      Besonders zur Blütezeit von Anfang August bis Ende September zieht die Lüneburger Heide zahllose Wanderer und Fahrradfahrer an, die die Schönheit der Heide, ihrer Wälder, Moore und Bäche entdecken möchten. Als eines der größten Naturschutzgebiete Deutschlands erstreckt sich die Lüneburger Heide über circa 200 Quadratkilometer und reicht in drei Richtungen fast bis an die Großstädte Hamburg, Bremen und Hannover.

       

      Eigens für den Urlaub: eine "Schau-Schafherde"

      Schäfer und Heidschnuckenherde.

      Doch die vermeintlich unendliche Weite täuscht: Längst besitzt die Heide nicht mehr ihre ursprüngliche Ausdehnung. Zunehmend musste die violette Landschaft Kartoffel-, Raps- und Getreidefeldern, aber auch Wäldern weichen. Die verstreut liegenden Heidefleckchen machen heute nur noch ein Prozent des Gebiets aus dem 18. Jahrhundert aus.

      Auch die Schafherden reduzierten sich drastisch. Damit die Touristen die berühmten Heidschnucken weiterhin zu Gesicht bekommen, wurde in der Lüneburger Heide eigens eine Schau-Schafherde gebildet, die zu bestimmten Zeiten beobachtet werden kann. Die Schnucken sind nicht nur schön anzusehen, sie dienen auch der Erhaltung der Heide: Grasend vernichten sie Baumsprösslinge und andere Pflanzen, die das Heidekraut Calluna vulgaris und die Erika verdrängen könnten. Die Bienen, deren Honig zur typischen Spezialität der Region wurde, profitieren ebenfalls von den Schafen: Die Schnucken zerstören beim Grasen Spinnweben, die den Bienen gefährlich werden können. Diese wiederum befruchten die Blüten der Kräuter, die den Schafen als Nahrung dienen.

      Urlaub und Naturschutz in der Lüneburger Heide

      Schober im Landkreis Celle.

      Das empfindliche Gleichgewicht der Natur bleibt nicht von selbst bestehen, denn die Lüneburger Heide ist eine Kulturlandschaft, von Menschen durch Landwirtschaft und Rodung der Wälder erschaffen. Ihr Fortbestand ist daran gebunden, dass der Boden nährstoffarm bleibt, denn nur so hat die "Calluna vulgaris" optimale Lebensbedingungen. Heute nutzt man wieder die alten Mittel der Bauern um die Landschaft zu pflegen. Das Ziel ist nicht nicht nur der Naturschutz, sondern vor allem auch die Bewahrung der Lüneburger Heide als attraktives Ferienziel.

       

      Das Naturschutzgebiet wird von zahllosen Wegen erschlossen, die zum Wandern, Reiten und Fahrradfahren einladen. Dazwischen liegen urtümliche Dörfer und Gehöfte. Landeskundliche Museen erzählen vom Leben der Heidebauern in den letzten Jahrhunderten. Ergänzt wird das Vergnügungsangebot in der Lüneburger Heide durch den Freizeitpark bei Soltau, einen Wildpark und den bekannten Vogelpark Walsrode. Auch die niedersächsischen Kleinstädte locken Besucher, wie die Salzstadt Lüneburg, das malerische Celle mit seinen Fachwerkhäusern, der Hundertwasserbahnhof Uelzens oder Schneverdingen, die Stadt der Heideköniginnen.

       

      Mehr Informationen zum Urlaub in der Lüneburger Heide:

      www.lueneburger-heide.de

       

       

       


       
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