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Las Palmas de Gran Canaria und das Windsurfersparadies Pozo Izquierdo - Teil 4

Mayor de Triana

Die Mayor de Triana ist die Haupteinkaufsstraße der Insel. Fotos: Hans-Joachim Franzen

Am nächsten Tag zog es uns nach Las Palmas. Die Inselhauptstadt begrüßte den Besucher, sofern er wie wir mit dem Auto anreist, mit einem großstädtischen Verkehrsgewühl, man fühlt sich fast wie in der Heimat. Großbaustellen in der Innenstadt erleichtern nirgends auf der Welt, auch nicht in Las Palmas de Gran Canaria, die Orientierung. Aber das nächste Parkhaus war nicht weit entfernt und nach einem kleinen Spaziergang, vorbei an netten kleinen Geschäften und Lokalen, erreichten wir die Calle Triana.

 

Die Mayor de Triana ist die Haupteinkaufsstraße der Insel, sie nimmt einen sofort gefangen, sie ist sauber, die Atmosphäre gelassen, die Bebauung weitgehend einheitlich, die Geschäfte sind interessant und das Publikum angenehm gemischt, d.h. viele Einheimische, die ihren Einkäufen und ihren Geschäften nachgehen.

 

Natürlich findet man auch hier Touristen, aber nicht in Massen. Besonders interessante Geschäfte findet man auf der Parallelstraße der Mayor de Triana, der Straße Francisco Gourie.

Parque San Telmo

Parque San Telmo

Nach einem Espresso im Parque San Telmo zog es uns noch in den Norden von Las Palmas. Auf der Ostseite dominiert der Hafen – der zweitgrößte im Atlantik –, auf der Westseite der Strand Playa de la Canteras und anschließend die Felsküste, hier herrscht Alltag, es wird gearbeitet und nicht flaniert, Touristen verirren sich eher selten hierhin. Am nördlichen Stadtrand von Las Palmas fängt die Halbinsel La Isleta an. Hier findet sich ein Militärgebiet, viele Felsen, ein einsamer Strand, aber auch ein gleichnamiges, etwas heruntergekommen wirkendes Stadtviertel.

 

Leider regnete es ein wenig, schlechte Voraussetzungen für schöne Fotos, trotzdem war der Blick über die Hauptstadt und den Norden von Gran Canaria einfach toll.

Windsurfer am Strand von Pozo Izquierdo

Windsurfer am Strand von Pozo Izquierdo

Da der Wind auffrischte, setzten wir uns ins Auto um eines der bekanntesten Hotspots für Windsurfer auf der Welt zu besuchen: Pozo Izquirdo heißt dieser Ort, der Name einer kleinen Stadt mit einigen sehr steinigen Stränden. Ohne den großer Parkplatz, ein Windsurfzentrum und einige Treppen als Sitzgelegenheit für Zuschauer hätten wir echt geglaubt, an der falschen Stelle zu sein. Aber: ein Windsurfer mit wettergegerbter Haut kämpfte sich über den steinigen Strand ins Wasser und ein zweiter folgte zwei Minuten später.

 

Der Wind war stark, fast stürmisch und die beiden Surfer, beide nicht mehr die Jüngsten sausten ab. Als ich mich umdrehte, merkte ich, wie sich der Parkplatz belebt hatte, jetzt auch mit Windsurfern wie aus der Fernsehwerbung, junge dynamische Powertypen. Auch einige Damen waren dabei.


Windsurfer in ihrem Element

Windsurfer in ihrem Element.

Nach 20 Minuten flitzten etwa zwei Dutzend Surfer durchs Wasser, sausten gut einen halben Kilometer weit raus, machten eine Wende und sausten zurück. Jetzt war auch klar, was den Platz so beliebt machte, der Wind kam immer gleichmäßig von links und die Wellen verlangten den Profis alles ab.

 

Anfänger und Gelegenheitssurfer haben in Pozo Izquierdo, einem Ort an dem regelmäßig Weltcuprennen ausgetragen werden, normalerweise nichts verloren, wenn nicht ausnahmsweise nur wenig Wind herrscht.

 

Wir machten noch einen kleinen Spaziergang durch den Ort, schauten einigen Anglern zu und tranken gemütlich einen Kaffee, bevor wir den Ausflug beendeten.

 


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