URLAUB AUF LANZAROTE - ALLGEMEINE ÜBERSICHT

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Lanzarote - kühl, schön und recht unverdorben

Mirador del Rio

Blick vom Mirador del Rio: Im Hintergrund die Insel La Graciosa. Fotos: Hans-Joachim Franzen

Eine der interessantesten Urlaubsziele in Spanien ist die Vulkaninsel Lanzarote. Die Kanareninsel hat schon vor vierzig Jahren begonnen auf sanften Tourismus zu setzen. Dies lag nicht unbedingt an dem ungewöhnlichen Weitblick der Einheimischen, sondern an dem Engagement eines Einzelnen: Cesar Manrique.

 

Der Künstler wurde auf der Insel geboren, studierte in Madrid und wandte sich in den USA dem Surrealismus zu. In den Vereinigten Stadt wurde er berühmt , sogar Nelson Rockefeller war von ihm beeindruckt. Daraufhin nahm man ihn auch in seiner Heimat ernst.

Cesar Manrique war nicht nur ein Künstler, er war auch ein Visionär und bekam auf Lanzarote die Möglichkeit Einfluss zu nehmen. Ihm ist also die vergleichsweise behutsame Entwicklung der Insel zu verdanken, er ist quasi der Erfinder des sanften Tourismus.

Jardin de Cactus

Lanzarote - Im Kakteengarten

Lanzarote - Im Kakteengarten

Der Kakteengarten auf Lanzarote liegt in der Gemeinde Teguise und ist eine häufig besuchte Sehenswürdigkeit. In einem kleinen Tal, einem ehemaligen Lavafeld kann der Urlauber tausende von Kakteenarten in allen größeren und allen möglichen und unmöglichen Formen und Farben bestaunen.

Fast jeder Besucher fotografiert eifrig, aber kein Foto kann die unglaublich Vielfalt, das Licht, die Luft und die Stimmung wiedergeben. Nach einem Spaziergang durch den Garten und einem Besuch der alten Windmühle, kann man im angeschlossenen Café ein wenig entspannen.

Nationalpark Timanfaya Montañas del Fuego

In den Feuerbergen

In den Feuerbergen

Der Nationalpark Timanfaya Montañas del Fuego ist einer der beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten von Lanzarote. Im 51 Quadratkilometer große Nationalpark dürfen große Teile nicht betreten werden, da die Vegetation sehr empfindlich ist, die Pflanzen- und Tierwelt soll sich ungestört entwickeln können. Nach zahlreichen  Vulkanausbrüchen zwischen 1730 und 1736 gab es hier nur eine tote Lavawüste. Erst nach und nach siedelten sich Moose und Flechten an. Inzwischen sind, durch eingeschleppte Samen von Vögeln und vom Winde, hier und da auch kleine Sträucher und andere Pflanzen zu finden.

Mit dem Auto darf man bis zum Informationszentrum (und Restaurant) fahren und von dort per Bus die Landschaft besichtigen. Hierbei werden, in der jewieligen Landessprache, fachkundige Informationen zu Lanzarote, zum Thema Vulkanismus und Entstehung der Erde gegeben.

 


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