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Lanzarote – ein Gesamtkunstwerk

Skulptur von Cesar Manrique vor der Fundación César Manrique. Fotos: Hans-Joachim Franzen

Skulptur von Cesar Manrique vor der Fundación César Manrique. Fotos: Hans-Joachim Franzen

Ein Mann hat Lanzarote geprägt wie kein anderer: César Manriques. Jede Fahrt mit dem Auto ist gleichsam eine Reise durch spektakuläre Natur und korrespondierende Kunst. Urlaub auf der Insel des Feuers, der bizzarren geologischen Formationen, umgeben von traumhaften Stränden, klarem Wasser, verwöhnt von strahlender Sonne und den vielleicht liebenswürdigsten Bewohnern der Kanaren.

Ob in Puerto del Carmen, Playa Blanca oder der Costa Teguise – Urlaubsorte, die ihren Gästen die Wünsche von den Lippen ablesen und mit traumhaften Stränden protzen können.

Badelust und Wassersport: Die Insel gibt den Rahmen, die Erholung kommt wie von selbst. Herausragend die feinsandige Playa de Papagayo, umgeben von Lavaresten, die vor Jahrhunderten ins Meer flossen und viele herrliche Buchten schufen. Ein Boot ist ideal, um ein einsames Badeplätzchen zu finden.

 

 

Nach oben hin offener Wohnraum in der Fundación César Manrique

Nach oben hin offener Wohnraum in der Fundación César Manrique

Man nennt es die „Hölle von Timanfaya“ die man auf schnurgerader Straße durchfährt. Die Erde ist in tiefes Schwarz gehüllt, es hat etwas feindseliges, man spürt die Hitze und das Feuer, obwohl man noch ein gutes Stück von den "Montañas del Fuego", den Feuerbergen entfernt ist. Hunderte von gelben und roten Farbtönen leuchten aber schon von weitem, bringen Spannung und Erwartung.

 

Heißes Gestein, vorgeführtes brennendes Gestrüpp und über Vulkanfeuer gebratene Koteletts – wo gibt es das sonst? Am Aussichtspunkt "Islote de Hilario", hier baute César Manrique das Restaurant "El Diablo", erfährt man die gewaltigen Dimensionen einer unglaublichen Eruption. Den Kraterrand des "Timanfaya" zu erreichen, das kann man auf dem Rücken der Kamele, aber etwas Mitleid mit diesen traurig wirkenden Tieren ist schon dabei.

 

Und eines darf man nicht vergessen: "Der Wein wächst auf Vulkangestein" - er ist etwas ganz Besonderes.


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