URLAUB IN DÄNEMARK - LANGELAND

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Langeland - Inselurlaub zwischen Fünen und Lolland

Windmühle auf Langeland

Rapsfeld und Windmühle auf Langeland. Foto: John Sommer/VisitDenmark

Langeland ist eine, wie der Name schon sagt, langgestreckte Insel. Die Insel liegt südöstlich von Fünen und westlich von Lolland. Die Nachbarinsel Lolland ist ein gutes „Sprungbrett“, um nach Langeland zu kommen. Es gibt nämlich keine Direktfähren von Deutschland, so dass der Urlauber vom Festland entweder von Puttgarden aus die Fähre nach Rodbyhavn oder von Rostock die nach Gedser auf der Insel Falster nehmen muss. Von Falster kommt er über eine Brücke nach Lolland bis zum Fährhafen Tårs. Dort fährt dann eine Fähre nach Spodsbjerg auf Langeland.

Seit neuesten besteht auch die Möglichkeit mit dem Auto über die deutsch-dänische Grenze zu fahren, dort in Richtung Insel Alsen abzubiegen. Auf Alsen geht die Fahrt bis Fynshav und dort legt eine Fähre nach Søby im Norden der Insel Ærø ab.

Von der Stadt Marstal auf Ærø bringt einen die Fähre bis Rudkøbing eine kleine Stadt ungefähr in der Mitte Langelands.

 

Langeland ist etwa 52 Kilometer lang und misst zwischen drei und elf Kilometer breit. Die hüglige Endmoränen-Landschaft besteht aus Wiesen, Äckern, Mischwälder und ruhigen kleinen Ortschaften mit Reet gedeckten Häuser.

Ein beliebtes Ausflugsziel im Urlaub ist das Dovus Klint, ganz im Süden der Insel, welches zu ausgedehnten Spaziergängen entlang der Küste einlädt. Hier ganz im Süden befindet sich auch der begehbare Keldsnor Leuchtturm, welcher eine herrliche Aussicht über Keldsnor und Langelands Südspitze bietet.

 

Skovsgaard Langeland

Skovsgaard auf Langeland. Foto: Cees van Roeden/VisitDenmark

Die Insel bietet viele Möglichkeiten seinen Urlaub aktiv zu gestalten. Im Süden der Insel fühlen sich Reiter wohl. Wer möchte, der kann sogar sein eigenes Pferd mitbringen. Besonders beliebt sind Reitausflüge entlang der Küste oder Ritte bis zur Südspitze der Insel. Dort lebt eine Wildpferdeherde, deren Areal allerdings nur zu Fuß betreten werden darf. Auf weit mehr als hundert Hektar leben rund 40 Exmoor-Ponies, die sich das ganze Jahr frei bewegen können und von verschiedenen Aussichtspunkten beobachtet werden können - wenn man etwas Glück hat. Die Ponyherde hält das Gras kurz, ein Umstand der vielen am Boden brütenden Vögeln zu gute kommt. An der Südspitze der Insel liegt auch der Keldsnor Leuchtturm, ein beliebtes Ausflugsziel, das auch besteigen werden darf.

Auch für Wanderer ist die Insel gut geeignet, haben doch die Wanderwege in dieser interessanten Ostseeküstenlandschaft ihren ganz eigenen Reiz. Und auch Radfahren ist eine beliebte Urlaubsbeschäftigung.

 

Stolze Anglerin auf Langeland

Stolze Anglerin auf Langeland. Foto: Gerhard Burock/VisitDenmark

Auch unter Wassersportlern ist die Insel bekannt, ist doch das Seegebiet zwischen der norddeutschen Küste, dem kleinen Belt, Fünen, Langeland und Lolland schnell zu erreichen. Das Gebiet, auch dänische Südsee genannt gilt als abwechslungsreiches, aber doch recht gut geschütztes Segelrevier. Bei unerwarteten Wetterumschwüngen ist fast immer ein schnell erreichbarer Hafen oder ein sicherer Ankerplatz in der Nähe. Auch Windsurfer, Seekajakfahrer, Fans des Wasserskis und andere Wassersportler fühlen sich an den Küsten Langelands sehr wohl.

Die größte Besuchergruppe stellen Angler. In den Sommerferien machen hier Sportangler mit ihren Familien Urlaub, da sich auf Langeland Hobby und Familie gut unter einen Hut bringen lässt. Wem es nicht ausreicht vom Ufer auf Plattfische, Dorsch oder Meerforellen zu fischen, der mietet sich ein Boot und versucht sein Glück auf dem Langelandbelt. Neben guten Dorschen kann auch schon mal ein ausgewachsener Steinbutt die Beute sein.

Zu jedem Urlaub gehören Ausflüge mit dazu. Auf der Insel Langeland ist beispielsweise das Langelandsfort besuchenswert. Neben einem Museum sind hier historische Kanonenstellungen, Munitionslage und Munitionsbunkern zu sehen.

Wer sich für Frühgeschichte interessiert, der sollte zum Hulbjerg Hügelgrab fahren. Die Beerdigungsstätte wurde mehrere Jahrhunderte genutzt. Wer das Inneren der Anlage besichtigen möchte, der sollten eine Taschenlampe mitbringen.

Etwas lebendiger geht es am Hafen von Bagenkop zu. Neben Bootsbesitzern und Besuchern sind hier noch echte Berufsfischer zu finden, eine gute Gelegenheit, um den Fisch fürs Mittagessen zu kaufen. Wer nicht selber kochen möchte, der in einen der Restaurants Essen gehen. Es finden sich aber auch Cafés, ideal um mal eine Weile das Geschehen in Ruhe zu beobachten. Da es einige Spielplätze gibt, kommen auch Familien mit kleineren Kindern in Bagenkop voll auf ihre Kosten.


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