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Reisedauer: 7 - 10 Nächte
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      El Hierro und La Palma - liebenswerte Kanarenperlen

      La Palma - immergrüne Bergwelt

      La Palma - immergrüne Bergwelt. Fotos: Dagny Riegel

      Eine Bananenstaude auf der Schulter steigt Antonio die Rampe zur Ladefläche des offenen Transporters hoch.

      Gegen den gewittrigen Himmel zeichnen sich die Früchte leuchtend grün ab. Unter der kurvigen Straße rauscht das Meer.

      Vorsichtig legt Antonio die Staude zu den anderen und richtet sich wieder auf. „Die sind schwer,“ sagt er, „aber es geht, es gibt noch viel schwerere.“

      Jeden Morgen ab sieben Uhr bis abends erntet er in San Andrés, an der Nordostküste der Kanareninsel La Palma Früchte. Und das mit Begeisterung: „Bananen sind gut“, erklärt er und lacht breit, „gesund für die Haut, für den ganzen Körper, besonders für Kinder.“

      La Palma – Plantagen und Wald

      Abtransport per LKW

      Abtransport per LKW

      La Palma, auch Isla verde oder bonita – grüne oder schöne Insel genannt – könnte genauso gut den Beinamen Bananeninsel tragen. Die 706 Quadratkilometer kleine Kanareninsel ist von Landbau und bäuerlichem Leben geprägt. Industrie gibt es nicht, um die reine Luft nicht zu verschmutzen, die das Observatorium im Gebirge braucht.

      Mit mehr als 140.000 Tonnen pro Jahr liefert La Palma die meisten Bananen Europas, den größten Teil nach Spanien. Hauptsächlich sind es die robusten afrikanischen Zwergbananen, die seltener gespritzt werden müssen, und wie alle Bananen botanisch zu den Beeren gehören.

      Das Klima der ganzjährig warmen Insel ist ideal für den Anbau, so dass vor allem an den nördlicheren Küsten viele terrassierte Plantagen zu finden sind.

      Bananenernte ist Schwerarbeit

      Bananenernte ist Schwerarbeit

      Im Süden, den die feuchten Passatwolken kaum erreichen, herrschen eher felsige, trockene Gebiete vor. Da die Pflanzen eine Temperatur von mindestens 20 Grad brauchen, geben sie mit ihren großen Blättern den unteren Gebieten ihr Aussehen, während weiter oben Zuckerrohr und Avocados wachsen und ab 400 bis 600 Metern die Wälder folgen.

      La Palma ist die regenreichste der Kanaren und hat Flüsschen, die permanent Wasser führen. Aber auch wenn es nicht regnet und auch kein Fluss in der Nähe ist, ist es im Inselinneren meist grün.

      Denn die kanarische Kiefer hat neben ihrer feuerfesten Rinde eine weitere Eigenschaft, die perfekt auf das Klima vor Ort abgestimmt ist: Mit ihren langen Nadeln kann sie die feuchte Luft melken, also Wassertröpfchen einfangen. Sie selbst verbraucht jedoch nur zehn Prozent dieses Wassers, der Rest kommt den Pflanzen und den Menschen zugute, die das Nass zu nutzen wissen.

      Los Tilos - Wanderweg und Wasserrinne

      Los Tilos - Wanderweg und Wasserrinne

      Wer in den dichten Wäldern wandert, wird nicht nur die Tropfen an den Nadelspitzen sehen, sondern auch immer wieder an schmalen Kanälen vorbeikommen, die moosgrün das Inselinnere durchziehen, um in einem einzigartigen Leitsystem Wasser aus den Bergen zu den Feldern zu bringen.

      Nur wenige Kilometer von San Andrés entfernt, in den Bergen, etwa lässt sich eine erfrischende Wanderung an einem solchen Kanal machen.

      Bosque de los Tilos heißt der Lorbeerwald, der über eine spektakuläre Brücke von der Küstenstraße aus erreichbar ist.

      Rund um eine schroffe Schlucht, den Barranco del Agua, ziehen sich meterhohe Felswände mit feingliedrigem Farn, Lorbeerbäume, Moose, Flechten und Ranken.



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      Fuente los Toscas

      Fuente los Toscas

      Los Tilos
      Los Tilos
      Rumfabrik
      Rumfabrik
      Santa Cruz de La Palma
      Santa Cruz de La Palma

       
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