URLAUBSBERICHTE ÖSTERREICH
Suchen und buchen - Aktuelle Angebote Österreich
Kurztrip nach Österreich zum Nationalpark Hohe Tauern - eine Reise in die Geschichte
Österreich ist bekanntermaßen ein beliebtes Urlaubsland, es gibt jedoch tatsächlich Menschen wie mich, die noch niemals dort waren: bis Anfang Mai 2007.
Mit etwas Nervosität reiste ich mit dem Auto an. Nervosität deshalb, da ich nicht wusste, was mich erwartete, wie sind die Straßenverhältnisse, schafft mein Auto die Steigungen? Ziel war das Hotel Post am Nationalpark Hohe Tauern.
Der Weg in Österreich war gut ausgeschildert, die Straßen in sehr gutem Zustand und auch die Steigungen waren für meinen 14 Jahre alten Opel Astra gut zu bewältigen.
Der Weg führte von Kufstein über St. Johann i.Tr., Kitzbühel und Lienz bis nach Großkirchheim in Kärnten, direkt am Nationalpark Hohe Tauern.
Pünktlich traf ich im Hotel Post ein und brachte meine Sachen aufs Zimmer. Das Hotel ist sehr gepflegt, die Zimmerausstattung feinfühlig rustikal, dem Flair der Region angepasst.
Zur Einstimmung in Großkirchheim gab es ein leckeres Abendessen im Putzenhof, einem zum Hotel gehörenden Restaurant, einige Autominuten oder 15 Minuten Fußmarsch entfernt. Der Putzenhof wurde von 1570 – 1590 erbaut, aber nie richtig fertig gestellt und verfiel mit der Zeit. Beim Umbau bzw Restauration im 1970 fand man sogar einige Überreste aus der Römerzeit.
Unser Abendessen bestand aus einem mit kalt/warmem Buffet mit der besten geräucherten Forelle, die ich je gegessen habe: zart und saftig, leichter Rauchgeschmack mit einem Hauch von Zitrone.
Was mich im Restaurant besonders beeindruckte war der nach allen Seiten offene, gemütliche Kamin auf dem Tisch mit einem Rauchabzug darüber. Man sitzt direkt um das Feuer herum und kann die bezaubernde, alpenländische Atmosphäre richtig genießen.
Der nächste Tag stand ganz unter dem Motto: Aktiv in freien Natur.
Es begann mit einer Besichtigung der Apriacher Stockmühlen. Faszinierend, wie diese kleinen Mühlen auf die Hänge gebaut wurden, um die Antriebskraft des Wassers zu nutzen. Bei einer Führung durch den Mentlhof (1610 erbaut) wurden die Gerätschaften, die die Arbeit des Bergbauern erleichterten, im Detail vorgestellt.




