URLAUB IN KUBA

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Kuba - der Rhythmus der Karibik

Älterer kubanischer Bürger

Älterer kubanischer Bürger. Foto: Kubanisches Fremdenverkehrsamt

Die größte Insel im karibischen Meer bietet erstaunlich viele Möglichkeiten, einen unvergesslichen Urlaub zu erleben.

An Kubas Küsten findet man mehr als 300 Naturstrände von feinstem weißen Sand und kristallklares, türkisblaues Meer. Die Landschaften sind zudem mit grünen Bergen, sanften Tälern und einer üppigen Vegetation so abwechslungsreich, dass man immer wieder neue Aussichten entdecken kann.

So vielseitig wie die Natur sind auch die Städte mit vielen architektonischen Details. So begegnet man den Spuren der Kolonialzeit in Trinidad oder in der Altstadt von Havanna, genießt einen Sonnenuntergang über der Jagua-Bucht in Cienfuegos oder reiht sich in das bunte Treiben beim Karneval in Santiago de Kuba ein.

In Pinar del Rio kann man in einer Zigarrenfabrik selbst sehen, wie sorgfältig die weltberühmten Havannas von Hand gerollt werden und zugleich das ungewöhnliche Panorama der Berge im Tal von Viñales bewundern. Und ganz egal an welcher Stelle der großen Insel Kuba man sich befinden, überall erklingt Musik und bald schon vergessen die Urlauber ihren Altags-Stress und lassen sich von der Lebensfreude der Kubaner anstecken!

Kubas Revolution

Che-Statue, Mausoleum, Santa Clara

Che-Statue im Mausoleum in Santa Clara. Foto: hellosputnik. Lizenz: creative commons

Dass Kuba ein sozialistisches Land ist, erkennt man in erster Linie an den realen politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen jenseits der Touristenresorts. Diese Verhältnisse kann jeder Tourist ungehindert erkunden. Aber natürlich gibt es auch viele "Sehenswürdigkeiten" rund um die Kubanische Revolution von 1959 (und frühere Erhebungen). Zu nennen wäre einmal der Platz der Revolution in Havanna, auf dem sich bei politischen Kundgebungen (etwa am 1. Mai) Millionen Menschen versammeln. Umgeben wird der Platz von zahlreichen Ministerien-Gebäuden; an der Wand des Innenministeriums prangt das kubaweit größte Konterfei des 59er Revolutionärs Che Guevara (1928-1967). Dominiert wird der Platz allerdings vom Memorial Jose Marti. Der Komplex besteht aus einem 139 Meter hohen Obelisken und einer kolossalen Plastik, die den Unabhängigkeitskämpfer und Rechtsanwalt Marti (1853-1895) in Denkerpose zeigt. Im Erdgeschoß des Memorials wird der Lebensweg des kubanischen Nationalhelden dokumentiert.


Anschauen sollten sich politisch Interessierte in Havanna auch das Museo de la Revolucion im früheren Präsidentenpalast. Das Museum informiert ausführlich über die 59er Revolution und ihre Vorgängerinnen (insgesamt über 9.000 Austellungsstücke!). Weitere "revolutionäre Sehenswürdigkeiten" sind die Lenin-Statue im Parque Lenin und das kleine Museo Che Guevara, das sich in der - touristisch auch sonst interessanten - Festungsanlage Fortaleza de San Carlos de la Cabana befindet.


Natürlich gibt es auf Kuba noch viele weitere Sehenswürdigkeiten mit "Revolutionsbezug" - doch nur eine hat gleichsam den Charakter einer Pilgerstätte: Das Che Guevara-Denkmal, -Museum -und Mausoleum in Santa Clara. Die Eroberung Santa Claras durch von Guevara befehligte Einheiten Ende 1958 bedeutete den Sieg der Kubanischen Revolution. Die im Mausoleum bestatteten Gebeine des Revolutionärs wurden erst 1997 in Bolivien entdeckt und nach Kuba überführt. Guevara kämpfte ab 1966 in Bolivien. 1967 wurde er dort von Regierungstruppen gefangen genommen und auf Geheiß des damaligen bolivanischen Präsidenten ermordet.

 

Kontaktadresse:

Kubanisches Fremdenverkehrsbüro


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