GRIECHISCHE INSELN - URLAUB AUF DER INSEL KRETA

Reisedauer: 7 - 10 Nächte
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      Kreta - Urlaub auf Zeus' Geburtsinsel

      Das Hafengebiet von Iraklion.

      Das Hafengebiet von Iraklion. Fotos: Kessler

      "Urlaub auf Kreta" ist seit langem ein Begriff, aus gutem Grund: Auf Kreta gibt es jede Menge schöne Strände und beeindruckende Berglandschaften.

      Die moderen Ferienzentren befinden sich im Norden der Insel, in der Nähe zahlreicher Relikte alter Zivilisationen (Minoische Paläste, byzantinische Kirchen, venezianische Festungen). Kretas Strände liegen über das gesamte Küstengebiet verteilt (nur der südliche Teil von Kreta ist eher strandarm), doch wurden bisher lediglich die langen Sandstrände im verkehrsgünstig gelegenen Norden gründlicher erschlossen. Die abgelegeneren Küstenorte und Strände im Westen und Osten sind noch weitgehend Individualtouristen vorbehalten.

      Kreta ist die größte (8 300 Quadratkilometer) und - weit draußen im Mittelmehr gelegen - die südlichste Insel Griechenlands. Das Klima ist deutlich zweigeteilt. Im Norden der Insel herrscht Mittelmeerklima, im Süden erreicht das Thermometer bereits afrikanische Werte.

      Die Insel Kreta ist in vier Bezirke unterteilt. Von Westen nach Osten sind das Chania, Rethymnon, Iraklion und Lassithi. Das Inselinnere wird durch vier Gebirgszüge etwas von den Touristenströmen abgeschirmt.

      Urlaub im Bezirk Chania (Hania)

      Der Bezirk Chania ist durch die "Weißen Berge" (Lefka Ori), die als geographische Barriere wirken, recht deutlich vom Rest der Insel Kreta abgetrennt - im Winter ein Problem, wenn der Schnee die Bergstraßen blockiert.

       

      Die gleichnamige Bezirkshauptstadt Chania an der Nordküste besticht durch ihr malerisches Altstadtviertel. Ein eleganter Ort mit Minaretten von Moscheen und Spitzbögen venezianischer Fassaden. Sehenswert sind die große Markthalle und der Leuchtturm am Ende der Hafenmole. Im Westteil Chanias befindet sich auch ein Sandstrand.

       

      Im Nordwesten des Bezirks erstreckt sich ein erschlossener Strand den Golf von Chania entlang.

       

      Die Strände der Westküste sind inzwischen über den Status von Geheimtipps hinausgekommen. Ein wirkliches Schmuckstück ist der südseehafte, weiße und weiche Strand fünf Kilometer südlich von Chrissoskalitissa, den das kleine Inselchen Elafonissos vorgelagert ist.

       

      Naturfreunde lockt die wilde Samaria-Schlucht, die durch die Weißen Berge zur Südküste führt. Europas längste Schlucht kann in einer etwa 5-bis 6 -stündigen Wanderung durchquert werden. Man läuft an spektakulären Felswänden entlang . Viele Wanderfreunde sprechen von "der Wanderung auf Kreta schlechthin."

      Urlaub im Bezirk Rethimnon (Rethymnon)

      Hafen von Rethimnon.

      Rethimnon ist der gebirgigste Bezirk auf Kreta und verbindet die sanfte Hügellandschaft der Nord - und Südküste mit den imposanten Schluchten der Idi-Berge und der Weißen Berge.

       

      Die Bezirkshauptstadt Rethimnon liegt an einem natürlichen Hafen an der Nordküste und ist weniger entwickelt als Iraklion und Chania. Die Architektur der Stadt spiegelt deutlich ihre venezianische und türkische Vergangenheit wider. Interessant sind die Moschee Tis Nerantzes und der venezianische Hafen mit seiner Festung.

       

      Im Inselinneren sollte man das Kloster Arkadi mit der Kirche "der Heiligen Helena und Konstantin" (Renaissance bzw. Barock) besuchen. Auch das Kloster Preveli, das ein kleines Museum mit Sakralschätzen besitzt, ist sehenswert.

       

      Badefreunde schätzen den palmenbewachsenen Strand von Preveli und denBadeort Agia Galini, beide an der Südküste des Bezirks gelegen.

      Urlaub im Bezirk Iraklion (Heraklion)

      Die Stadt Iraklion im Norden ist die größte Stadt Kretas.

      Urlauber besuchen die moderne und verkehrsreiche Inselmetropole kaum wegen ihrer Schönheit. Sie spielt jedoch eine wichtige Rolle als Verkehrsknotenpunkt (Hauptfährhafen und größter Flughafen) und beherbergt das sehr bedeutende Archäologische Museum.

       

      Ein beliebtes Touristenziel ist die etwa fünf Kilometer entfernt gelegene Ausgrabungsstätte Knossos. Die hier zu bewundernde Palastanlage minoischer Könige wurde 1878 entdeckt und wird seit 1900 ausgegraben. Zu den Highlights der Palastanlage zählen der Thronsaal mit dem ältesten Thron Europas, die "Gemächer des Königspaares", das großdimensionierte Treppenhaus und eine Reihe von Freskennachbildungen. Einige spezielle Funde aus Knossos sind im archäologischen Museum in Iráklion-Stadt zu bewundern.

       

      Östlich von Iraklion-Stadt befinden sich einige der populärsten Strände Kretas. Die Sand-Kies-Strände im Badeort Limenas Chersonissu sind für die Touristenmassen schon zu klein geworden. Im weiter östlich gelegenen Malia (oft als "Ballermann auf Kreta" bezeichnet) gibt es hervorragende Sandstrände und Wassersportmöglichkeiten, Strandhotels und ein umfangreiches Nachtleben. Hier lohnt sich ein Abstecher zum vier Kilometer östlich gelegenen minoischen Palast von Malia.

      Urlaub im Bezirk Lassithi (Lasithi)

      Windmühle auf der Lassithi-Hochebene.

      Lassithi ist der östlichste Bezirk Kretas. Die Hauptstadt Agios Nikolaos an der Mirabello-Bucht im Norden ist eine ausgesprochene Touristenhochburg. Besuchenswert sind der Hafen und die zahlreichen Bars und Tavernen im Umkreis. Am Abend ist alles stilvoll beleuchtet. Im dunkelgrünen Süßwassersee Voulismeni im Zentrum der Stadt pflegte keine geringere als die Göttin Athena zu baden. Der Küstenstreifen um die Stadt beherbergt zahlreiche kleine Strände, die im Sommer meist völlig überfüllt sind.

       

      In der Umgebung sollte man die fruchtbare Lassithi-Hochebene mit ihren charakteristischen, früher weiß bespannten Windmühlen besuchen. Die Hauptattraktion dort ist Dikteon Andron, die sagenumwobene Geburtshöhle des Zeus.

       

      Der Küstenstreifen östlich von Agios Nikolaos, etwa zwischen Pachia Ammos und Sitia, wird als kretische Rivier bezeichnet. Weiße Felsen und tiefblaues Meer erfreuen hier das Auge.

       

      Das Städtchen Sitia, wo ein schmaler, langer Sandstrand zum Baden einlädt, empfinden viele Urlauber als freundlichen und "sehr griechischen" Ort.

       

      Insgesamt ist die Ostküste noch relativ wenig erschlossen. Ein häufig besuchtes Touristenziel ist Vai mit seinem legendären Palmenstrand. Das Dorf Kato Zakros bietet Besuchern einige interessante minoische Relikte: Die Überbleibsel eines Palastes und eines Handelszenrums des antiken Kreta.


       
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