URLAUB IN FRANKREICH - KORSIKA

Reisedauer: 7 - 10 Nächte
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      Urlaub auf Korsika - Inselschönheit im Mittelmeer

      Strand auf Korsika. Foto: MDLF/Fabrice Milochau

      Strand auf Korsika. Foto: MDLF/Fabrice Milochau

      Bereits die Griechen nannten Korsika Kalliste, was soviel bedeutet wie „die Schönste“. Den Beinamen „Île de la Beauté“ (Insel der Schönheit) trägt die französische Mittelmeerinsel auch heute noch. Tatsächlich kann sich kaum einer, der schon einmal Urlaub auf Korsika gemacht hat, dem Charme der Insel entziehen.

      Die Natur zeigt sich gleichermaßen schroff und lieblich. Das Inselinnere ist von Gebirgen durchzogen, über 50 Zweitausender gibt es auf Korsika. An der über 1.000 Kilometer langen Küste findet man gemütliche Badebuchten und lange Strände. Ein Drittel der Küstenlinie nehmen die beliebten Strände Korsikas für sich ein. Die Strände und idyllischen Badebuchten ziehen Jahr für Jahr tausende von Touristen an, die im Sommer ihren Urlaub auf Korsika verbringen.

      Schon im Frühling sieht man die ersten Urlauber auf Korsika. Meist sind es Wanderer oder Radfahrer, die Korsikas landschaftliche Schönheit schätzen. Die blühende Landschaft und der Duft von Wacholder, Lavendel, Baumheide und Rosmarin sprechen zu dieser Jahreszeit alle Sinne an. Der gebürtige Korse Napoleon sagte einst, dass er Korsika allein am Geruch erkennen könne.

      Etwa ein Viertel der Insel gehört zum Nationalpark „Parc Regional de la Corse“. Charakteristisch für die Landschaft Korsikas sind die Macchia, die im Frühling herrlich blüht und duftet, und die Korkeichenwälder im Südosten der Insel. Edelkastanien wachsen bis 1.000 Meter Höhe. Von den Kastanien ernähren sich die rund 60.000 frei laufenden Schweine, deren Fleisch dadurch besonders würzig schmeckt. Neben frischem Fisch und Meeresfrüchten steht Schweinefleisch deshalb ganz oben auf dem Speiseplan der Korsen.

      Wandern auf Korsika

      Wanderweg GR 20. Foto: MDLF/Hervé Le Gac

      Wanderweg GR 20. Foto: MDLF/Hervé Le Gac

      Die Natur Korsikas hält viele Möglichkeiten für einen abwechslungsreichen Urlaub bereit. Ob Kajak fahren, Surfen, Tauchen oder Klettern im Hochseilgarten – auf Korsika wird es nie langweilig. Wanderer kommen auf dem 170 Kilometer langen GR 20, der quer über das Hochgebirge führt, voll auf ihre Kosten. Allerdings ist der anspruchsvolle Wanderweg nichts für ungeübte Wanderer, denn auch einige Kletterpassagen müssen überwunden werden. Der Anblick der Landschaft entlohnt für die Mühe und in den urigen Berghütten („refuges“) kann man sich bei einer gemütlichen Rast ausruhen.

      Im Gegensatz zu dem Gebirgswanderweg GR 20 verläuft die „Strada tra Mare e Monti“ in Küstennähe und die Landschaft wechselt zwischen Meer und Gebirge. Der Küstenwanderweg ist zwar nicht so anspruchsvoll wie der GR 20, doch auch hier sind große Höhenunterschiede zu bewältigen. Die heißen Sommermonate Juli und August sollte man für Wanderungen übrigens meiden.

      Naturpark zwischen Korsika und Sardinien

      Kalkfelsen bei Bonifacio. Foto: MDLF/Fabrice Milochau

      Kalkfelsen bei Bonifacio. Foto: MDLF/Fabrice Milochau

      Korsika ist etwa 183 Kilometer lang und 83 Kilometer breit. Während das französische Festland rund 180 Kilometer entfernt ist, sind es bis nach Italien nur 83 Kilometer. Von der italienischen Nachbarinsel Sardinien trennen Korsika an der Straße von Bonifacio sogar nur 13 Kilometer. Hier erstreckt sich der Naturpark „Bouche de Bonifacio“ mit unzähligen kleinen Inseln, auf denen sich verschiedenste Tierarten tummeln.

      Auf einer der Inseln geben schneeweiße Esel den Forschern Rätsel auf, denn woher die außergewöhnlichen Tiere stammen, konnte bis heute nicht geklärt werden. Unter Wasser bietet sich Tauchern eine ebenso spannende Welt, in der sich auch Delfine blicken lassen.

      Sehenswerte Städte

      Die Zitadelle von Calvi. Foto: MDLF/Daniel Philippe

      Die Zitadelle von Calvi. Foto: MDLF/Daniel Philippe

      Vier große Städte gibt es auf Korsika. Von Nord nach Süd sind dies: Bastia, Calvi, Corte und Ajaccio. Bastia ist die größte Stadt Korsikas und ist im Gegensatz zum nordwestlich gelegenen Ajaccio sehr italienisch geprägt. Hier lohnen sich eine Besichtigung des Hafens und der Kirche Saint-Jean Baptiste, der größten Kirche der Hafenstadt Bastia. Vom 961 Meter hohen Hausberg „Gerra di Pigno“ genießt man einen tollen Panoramablick auf die 60.000-Einwohner-Stadt.

      Weiter die Westküste runter liegt Calvi, das zu ausgedehnten Spaziergängen in den engen Gassen der Altstadt oder am Strand lockt. Von hier aus geht es weiter Richtung Süden nach Ajaccio, der Geburtsstadt Napoleons. An den französischen Kaiser erinnert das Musée Napoléonien. Es befindet sich in seinem Geburtshaus in der Rue Saint-Charles. Auch die kaiserliche Kapelle („Chapelle Impériale“) erinnert an den berühmten Korsen. Hier ruht zwar nicht Napoleon selbst, dafür aber seine Eltern.

      Corte liegt im Landesinneren der Insel. Das Stadtbild wird von der 1419 errichteten Zitadelle geprägt, die hoch über der Stadt, auf einem 100 Meter hohen Felsen, thront. Daher lohnt sich die Besichtigung der Zitadelle auch wegen des tollen Ausblicks auf Corte, die übrigens die einzige Universitätsstadt auf Korsika ist. Weitere Sehenswürdigkeiten sind der Palais National, der Place Gaffori und die Eglise de'l Annonciation.

       

      Weitere Informationen:

      www.korsika-tours.de

      www.wartha.de

       

      Text: Daniela Hesse


       
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