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Der Königsweg an der Donau

Auf dem Königsweg zwischen rgensburg und Wien - Ausblick auf die Schlögener Schlinge

Auf dem Königsweg zwischen rgensburg und Wien - Ausblick auf die Schlögener Schlinge. Foto: Donau OÖ/Riffert

Der Königsweg erstreckt sich zwischen der bayerischen Kulturstadt Regensburg und der österreichischen Hauptstadt Wien, ein Weg, wie der Name bereist andeutet, der in der Vergangenheit von zahlreichen Königen, Fürsten, Bischöfen und anderen Persönlichkeiten oft und gern genutzt wurde.

Reisende im 21. Jahrhundert könnten sich in aller Ruhe und ausschließlich den wunderbaren Landschaften zu beiden Seiten der Donau widmen. Aber es wäre schade, wenn man nicht einige der vielen Sehenswürdigkeiten in und außerhalb der mittelalterlichen Städte besuchen würde.

Die meisten Touristen, die aus Deutschland kommen, werden ihre Reise in Regensburg beginnen:

Regensburg - Stadt an Regen und Donau

Die Universitätsstadt Regensburg hat etwa 130.000 Einwohner und liegt am Zusammenfluss von Donau und Regen. Die Region war bereits in der Steinzeit besiedelt. Den ersten Siedlern folgten dann vor 2.400 Jahren die Kelten, Germanen und 79 Jahre nach der Zeitenwende die Römer. Diese errichteten ein Kastell, welches sich prächtig entwickelte. Insgesamt lebte die Stadt gut von seiner Lage am Fernhandelsweg nach Italien, aber auch von den Handelsmöglichkeiten, welche die Donau bot.

Im heutigen Regensburg sollte man sich einige Sehenswürdigkeiten nicht entgehen lassen: die Geschlechtertürmen der Patrizierhäuser, den gotischen Dom zu St. Peter, das alte Rathaus, Porta Praetoria und das Kloster St. Emmeram.

Passau - Stadt am Zusammenfluss von Donau, Ilz und Inn

Blick auf Passau

Blick auf Passau. Foto: Hans-Joachim Franzen

Passau wird auch Venedig Ostbayerns, genannt, ein etwas übertriebener Ausdruck, auch wenn die Stadt immerhin an drei Flüssen liegt, aber Fähren oder Boote benötigt man nicht, um die Stadt zu erkunden und auch an Kanälen mangelt es.

Der beeindruckende, von Weitem sichtbare Dom St. Stephan ist das Wahrzeichen von Passau, ein Wahrzeichen, das man nicht nur von Außen bewundern sollte, schließlich verbirgt sich im Inneren unter anderem die größte Kirchenorgel der Welt.

Auch ein Spaziergang durch die malerischen Straßen Passaus lohnt sich. Hier kann man gut bummeln, träumen, shoppen und vor allem auch lecker Essen.

Östlich der Stadt fließt die Donau zwischen bewaldeten Höhenrücken dahin. An den Ufern sind Radwege angelegt, die im Sommerhalbjahr von eifrigen Radfahrern gern genutzt werden. Eine beliebte Zwischenetappe auf dem Weg nach Wien war und ist das Örtchen Engelhartszell. Vor etwa 720 Jahren wurde hier das Stift Engelszell gegründet. Ein beliebtes Reisemitbringsel ist der Engelszeller Klosterlikör.

Eine Sehenswürdigkeit erster Güte ist die Donauschlinge bei Schlögen, die man am besten von einem erhöhten Aussichtpunkt betrachten sollte. Da die Donau das harte Gestein nicht durchbrechen konnte, musste sie quasi umdrehen, um an anderer Stelle in Richtung Osten weiter fließen zu können.

 

Linz - die "Geburtsstadt" von Beethovens 8. Symphonie

Der Hauptplatz der Landeshauptstadt Linz mit der Dreifaltigkeits-Säule. Foto: TV Linz

Wir erreichen die oberösterreichische Landeshauptstadt Linz. Gleich bei der Stadteinfahrt begrüßt uns das mächtige Linzer Schloss, in dem drei Jahre Friedrich III., Kaiser des Hl. Römischen Reiches residierte. Mit dem Linzer City-Express, einem kleinen gelben Panoramazug, fahren wir durch die malerische Altstadt. Start ist am Hauptplatz, dem größten mittelalterlichen Stadtplatz Österreichs. Wir erfahren, dass Linz die Stadt ist, in der Kaiser Friedrich III. Hof hielt und die Habsburger wohnten, in der Mozart die Symphonie Nr. 36 komponierte und Beethoven seine 8. Symphonie beendete, in der neben der ältesten Kirche Österreichs, der Martinskirche auch die größte Kirche Österreichs, der neue Dom, steht. Dass Anton Bruckner hier orgelte und Adalbert Stifter hier schrieb.

 

Das Augustiner Chorherrenstift St. Florian, eines der bedeutendsten Klöster Österreichs ist die erste Station des nächsten Tages. Nach der Besichtigung bietet sich uns noch ein ganz besonderes Hörerlebnis: ein Konzert auf der gewaltigen Brucknerorgel – unter der übrigens Anton Bruckner beigesetzt wurde. Über Enns, die älteste Stadt Österreichs, führt unser Weg weiter in den romantischen Strudengau. Ein Geheimtipp bringt uns ein wenig ins Hinterland der Donau zur Burg Clam, einer kleinen sehr malerisch gelegenen Burg, in der noch echte Grafen wohnen! Im entzückenden Burgmuseum erfahren wir vom Grafen persönlich, was 450 Jahre wohnen in Kostbarkeiten heißt. Und in der eigenen kleinen Burgbrauerei verkosten wir sein köstliches "Gräflich-Clamsches Bier". Auch die mächtige Greinburg wird noch von einem echten Adelsgeschlecht bewohnt! Die Donau, der alte Handelsweg, hat Grein einst zu Reichtum verholfen. Die herrlichen Barockbauten und Renaissancefassaden und das einzigartige Rokokotheater erinnern daran.

Wien - End- und Höhepunkt der Reise

Majestätisch grüßt das Stift Melk vom Hügel herab die Reisenden auf der niederösterreichischen Donau. Foto: Straße der Kaiser und Könige

Hoch über der Donau thront das Benediktinerstift Melk. Neben Kaiserstiege, Kaiserzimmer und Marmorsaal müssen wir unbedingt auch durch die Außenanlagen des Stiftes, die seit dem Jahr 2000 zu besichtigen sind, wandeln. Wir durchstreichen den Stiftspark, vorbei am Gartenpavillon mit den berühmten Fresken zu den gigantischen 250 Jahre alten Linden, und lassen uns nieder in deren Schatten, im weichen Gras, die Gedanken erfüllt vom prunkvollen Leben des Barock.

 

Nun erwartet uns im Weltkulturerbe Wachau das Donaustädtchen Dürnstein. Ein kleiner Ort mit großer Geschichte. In der Burg Dürnstein wurde einst Richard Löwenherz gefangengehalten. Enge Gässlein und romantische Laubengänge verbreiten südländisches Flair. Schloss und Stift sind weithin sichtbar. Wir steigen den Pfad zur Ruine empor und mit jedem Schritt veränderte sich der berauschende Ausblick auf das von Weingärten umrahmte Donautal.

 

Endpunkt und ein Höhepunkt der Reise ist Wien. Wir erobern Wien vom Fiaker aus. Die Ringstraße entlang, Staatsoper, Kunst- und Naturhistorisches Museum, das Burgtheater. Die Wiener Hofburg, das Regierungszentrum der Habsburger, mit den kaiserlichen Gemächern, der Schatzkammer und der Kaiserkrone. Und natürlich im Herzen der Altstadt der Stephansdom, eine der vollendetsten Schöpfungen der Gotik. Der krönende Abschluss unserer Reise auf den Spuren der Kaiser und Könige ist das Schloss Schönbrunn, der einstige Sommersitz der Habsburger. Gemeinsam mit dem Park und dem Tiergarten zählt der prunkvolle Barockbau zum Weltkulturerbe. Und hier nehmen wir, mitten im Tierpark im Kaiserpavillon unseren Nachmittagskaffee und dazu ein Stück Sachertorte.

 

 

Reisebroschüre und Informationen: Der ideale Wegbegleiter für diese Tour ist die informative 20-seitige Broschüre "Erlebnisreicher Reiseweg von Regensburg bis Wien". Sie bietet neben Infos über die Orte am Weg und Veranstaltungstipps auch neun Hotelvorschläge mit kaiserlich königlichem Flair und jede Menge Informationsadressen.

Erhältlich ist die Broschüre bei:
ARGE "Straße der Kaiser und Könige", Linz
Tel.: +43/(0)732/7277-800
Fax: +43/(0)732/7277-804
E-Mail: info.donau(at)oberoesterreich.at
Internet: www.donauradweg.at

 

Informationen zum Urlaub in Oberösterreich allgemein: www.oberoesterreich.at


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