SEGEL- UND BOOTSURLAUB IN DER KARIBIK

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Bootsurlaub in der Karibik

Katamarane vor Puerto Rico

Katamarane vor Puerto Rico. Fotos: Caribbean Tourism Organisation

Bei Thema Karibik und Schiff denken Urlauber, die noch niemals auf Aruba, Barbados, Curaçao, Jamaika, Kuba, Martinique oder St. Lucia (oder auf den anderen Inseln) gewesen sind, erst einmal an Christoph Kolumbus und die Spanier, Briten, Holländer, Franzosen, Amerikaner oder Dänen, die mit ihren Karavellen, Galeonen, Fregatten, Brigantines oder Schoner die gefährlichen Gewässer der Karibik befuhren.

Gefährlich waren die Gewässer der Karibik aus zwei Gründen. Der erste Grund waren die Naturgewalten: Ungünstige Winde, Stürme oder starke Strömungen drückten viele Schiffe auf Korallenriffe oder warfen sie auf Strände. Dass die Karten ungenau waren oder die Schiffsoffiziere nicht immer den genauen Standort bestimmen konnten, kam noch hinzu.

Der andere Grund waren Piraten wie Herny Morgan, William Kidd, Edward Davis, La Buse, Emmanuel Wynne, Edward England, Charles Vane, Bartholomew Roberts, Calico Jack Rackham oder Anne Bonny, die bis vor etwa 250 Jahren die Gewässer, aber auch die Inseln selbst heimsuchten.

Kajaktour auf den Grand-Bahamas

Kajaktour auf den Grand-Bahamas

Urlauber, die die Karibik bereits kennen, denken beim Thema Karibik und Bootfahren oft an Tagesfahrten auf Katamaranen oder anderen Segelschiffen, auf denen man die Gewässer seiner Urlaubsinsel kennenlernen kann, natürlich nur bei gutem Wetter.

Auch Taucher und Hochseeangler sind in der Karibik auf dem Wasser unterwegs, aber selten auf Segelbooten, sondern auf schnellen Schlauchbooten oder großen Motoryachten.

Man kann auf vielen Inseln der Karibik ohne Schwierigkeiten Yachten jeder Größe chartern oder sich auf einer Yacht eine Kabine oder Koje mieten und ohne Stress und eigener Verantwortung für Schiff und Mannschaft einen schönen Segelurlaub verbringen. Dabei können die Segelreviere, je nach Insel ganz unterschiedlich sei: Mal harmlos, ideal für Anfänger und Liebhaber unkomplizierter Segeltörns, mal extrem anspruchsvoll. Dank moderner Satellitennavigation ist es einfacher geworden, das karibische Meer kennenzulernen, aber trotzdem ist es immer noch kein Kinderspiel.

Je nach Inselgruppe und politischer Zugehörigkeit spricht man auf den verschiedenen Inseln Englische, Amerikanisch, Französisch, Spanisch, Niederländisch oder Kreolisch. So unterschiedlich die Sprachen, so unterschiedlich ist auch der Lebensstil der Bewohner und die eigene Identität, aber auch der Lebensstandard der Einwohner. Je nach Lebensstandard der Bevölkerung schwanken auch die Preise für Lebensmittel und Dienstleistungen. Selbst die Natur präsentiert sich sehr unterschiedlich, kahle Vulkan-Eilande sind ebenso zu finden wie tropische Urwaldparadise.

 


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