URLAUB IN DER KARIBIK - AKTIVURLAUB

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Aktivurlaub in der Karibik - für Inselhopper und Hobbysportler

Unterwasser-Astronauten

Unterwasser-Astronauten: Seatrekking auf den US-Virgin Islands. Foto: AG Karibik

Es gibt zwei Arten in der Karibik Urlaub zu machen. Bequeme oder ängstlich Naturen bevorzugen einen Allinklusive-Urlaub. Flug, Transfer, Hotel, Essen, Trinken und eventuelle Ausflüge, alles ist geregelt. Bei so einem erweiterten Pauschalurlaub sind Unwägbarkeiten weitgehend ausgeschlossen, wenn man nicht so dumm ist in der Hurrikansaison zu fliegen. Vor Kriminalität hingegen ist man in der abgeschotteten Welt der pauschal buchbaren Hotelanlagen weitgehend sicher. Allerdings wird man Land und Leute nur sehr begrenzt kennenlernen und selbst an den Ausflugszielen kommt man nur mit Menschen in Kontakt, die Geschäfte machen wollen, Menschen, die zwar sehr freundlich sind, aber in den Touristen in allererster Linie potentielle Kunden sehen müssen, weil sie schließlich sich und ihre Familie mit dem Verdienst über die Runden bringen müssen.

Die zweite Gruppe Karibikbesucher möchte aktiv Land und Leute kennenlernen möchten. Es sind Menschen, die ihre Flüge buchen und vielleicht für die erste Nacht ein Hotelzimmer, aber die Unterkunft für die folgenden Tage erst suchen müssen. Dabei wird mehr auf Kontakt mit der Bevölkerung Wert gelegt, weniger auf Komfort. In solcher Art Aktivurlaub schwingt immer auch das Gefühl von Abenteuer mit, aber so kommt man natürlich herum und sieht Regionen, die ein Pauschaltourist nie zu Gesicht bekommt. Wer so Urlaub macht, der darf natürlich weder blauäugig sein noch in jedem Einheimischen mit Misstrauen begegnen. Erfahrene Aktivurlauber informieren sich im Vorfeld mittels Büchern, Fachzeitschriften und Internetforen oder Blogs zum Thema Karibik genau, so dass sie unsichere Regionen oder Stadtviertel meiden können. Wer unter Aktivurlaub „aktiv andere Länder kennenlernen“ versteht, der muss nicht unbedingt übermäßig sportlich sein, aber schaden tut es nicht.

Viele sportliche Aktivurlauber informieren sich vor ihrem Urlaub gezielt über Hotspots in ihrem Zielgebiet und suchen sich dann vor Ort eine Unterkunft. Wenn es nichts gibt, sind sie oft auch bereit zu zelten. Zu dieser Gruppe gehören auch alle Surfer, also Wellenreiter, Windsurfer oder Kitesurfer.

Beliebte Wassersportarten zwischen Trinidad und Kuba

Kitesurfing ist zu Zeit eine Trendsportart. Dieser Mix aus Surfen und Drachenfliegen ermöglicht waghalsige Sprünge und „Flüge“ bis zu acht Sekunden. Sicherlich einer der schönsten Aktivurlaubsmöglichkeiten in der Karibik: Strand, Meer, Sonne, Wellen, Wind und eine entspannte Szene rund um die Hotspots. Was will man mehr?

Kite-Surfing-Schulen finden sich auf vielen Inseln. Bereits nach wenigen Tagen stellen sich die ersten Erfolge ein. Eine der beliebtesten Kitesurfe-Adressen ist die Insel Antigua, zum Beispiel der Jabberwock Beach. Auch Aruba ist ein Urlaubsziel, nicht nur im Sommer, wenn hier Aruba Hi-Winds Competition stattfindet. Andere Reiseziele für Windsurfer, Wellenreiter und Kitesurfer sind Barbados, die Dominikanische Republik und Tobago.

Andere beliebte Sportarten in der Karibik sind Tauchen, schließlich sind unter Wasser viele schöne Korallenriffe zu bewundern, und Hochseeangeln, eine Sportart, die bereits Ernest Hemingway geliebt hat.

 

Trekking

Aktivurlaub in der Karibik bedeutet nicht unbedingt Wassersport. Wer gerne Bergwanderungen unternimmt, der ist in der Dominikanischen Republik richtig. Die Bergregion rund um den Pico Duarte wartet mit sehr unterschiedlichen Vegetationsstufen auf. Während es auf dem etwa 3.100 hohen Berg empfindlich kalt werden kann und hauptsächlich robuste Nadelbäume zu finden sind, kann der Wanderer am Fuße des Berges Papageien, Kolibris und Schmetterlinge in tropischen Regenwäldern bewundern. Es führen fünf Pfade bei zur Spitze, gute Kondition reicht um den Pico Duarte zu bewältigen.

Die Bergwelt der Dominikanischen Republik ist übrigens auch bei Mountain-Bikern beliebt.

Mountainbiking

Auch auf Jamaika kommen Downhill-Fans auf ihre Kosten. Durch Zuckerrohrfelder, üppig bewachsene Hügel und an der Küste entlang führen die Touren für "Einsteiger bis echte Irre und alles dazwischen", so die Beschreibung von Mountainbike-Guide Rusty Jones. Profis stürzen sich sogar "off road" mitsamt ihren Bikes von Wasserfällen und Klippen hinab ins kühle Nass. Einen besonderen Ruf in Biker-Kreisen hat Montserrat. Wer den Kick auf zwei Rädern sucht, ist auf der ursprünglichen Vulkaninsel genau richtig. Konzentration ist hier gefordert, denn die anspruchsvollen Trails teilt man sich manchmal mit sonnenbadenden Leguanen oder umherwandernden Ziegen.

 

Eine ihrer schönsten Seiten zeigt die Karibik unter Wasser: Bunt schillernde Fisch-Schwärme, stattliche Meeresschildkröten und Korallen in allen Farben und Formen. Wer abtauchen will, aber keine Tauchlizenz hat, kann auf Aruba oder den US Virgin Islands die faszinierende Unterwasserwelt beim so genannten "Sea Trekking" kennen lernen. Ausgestattet mit einem Helm, in den stetig Frischluft gepumpt wird, geht man ganz ohne Tauch-Erfahrung auf dem Meeresboden spazieren. Wie Astronauten auf dem Mond bewegen sich die "Wanderer" durch den Unterwasserpark - ein sicheres Abenteuer für Familien.

 

Weitere Informationen bei:
Arbeitsgemeinschaft Karibik e.V.; CTO-Chapter Central Europe
Postfach 1161; 63590 Hasselroth
Tel.: 06055 – 9380194; Fax: 06055 - 900005;
eMail: im@karibik.de; Internet: www.karibik.de

 

Eine Übersicht Karibik-Strände für Aktivurlauber, die am liebsten auf einem Brett stehen: Kitebeaches.com.


 
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