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Reisedauer: 7 - 10 Nächte
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      Reise nach Kantabrien

      Das Meer und die Picos de Europa bei San Vincente de la Barquera

      Das Meer und die Picos de Europa bei San Vincente de la Barquera. Fotos: Hans-Joachim Franzen

      Auch in großen und beliebten Urlaubsländern gibt es Regionen, die im Ausland kaum ein Mensch kennt, selbst wenn sie am Meer liegen und traumhaft schöne Strände aufzuweisen haben. So eine Urlaubsregion ist Kantabrien, eine spanische autonome Region im Norden der Iberischen Halbinsel. Aber warum machen hier nur wenige Ausländer Urlaub? Am Wetter kann es nicht liegen. Zwar kann es ähnlich unbeständig sein, wie an der französischen Atlantikküste oder an der Nordsee, aber das kann kaum der Grund sein, sind beispielsweise Sylt oder die Bucht von Arcachon trotz ihres Klimas bekannte Urlaubsregionen.

      Cabárceno - was ist das?

      Viel Platz für Tiere im Naturpark Cabarceno

      Viel Platz für Tiere im Naturpark Cabarceno

      In erster Linie sind sicherlich die Reiseveranstalter "Schuld"; Urlaub in Kantabrien kommt in deutschen Katalogen nicht vor. Ganz anders in Spanien, hier schätzt man Urlaubsregionen, in denen auch im Sommerhalbjahr mal ein frischer Wind weht und man nachts ohne Klimaanlage gut schlafen kann.

      Vor einigen Wochen landeten wir gegen Mittag auf dem Flughafen der kantabrischen Hauptstadt Santander. Nachdem wir unser Gepäck in unserem Bus verstaut hatten, ging es auch schon zum ersten Besuchspunkt, dem Naturpark Cabárceno im Pisueñatal.

       

      Viel Platz für Tiere in einer etwas skurrilen Landschaft

      Wer findet de Elefanten?

      Wer findet de Elefanten?

      Aber was versteht man in Kantabrien wohl unter dem Begriff Naturpark? In dem Fall mehr als eine in irgendeiner Form geschützten und ein wenig unberührten Landschaft, wie man es des Öfteren erlebt. Cabárceno ist ein weitläufiges Tal, in dem Jahrhunderte lang Tagebau betrieben wurde.

      Vor wenigen Jahren wurde der Abbau von Eisenerz eingestellt, aber es blieb kein großes Loch zurück, sondern eine Landschaft mit vielen Felsen, die sich rötlich in der Sonne spiegeln. Es ist eine recht skurrile Landschaft, in der einheimische Bäume, Büsche, Gräser und andere Pflanzen neuen Lebensraum gefunden haben.

      Ein Teil des Bärengeheges

      Ein Teil des Bärengeheges

      Zur einheimischen Flora kamen vor etwa 24 Jahren Tiere aus aller Welt, zum Beispiel Giraffen, Elefanten, Tiger, Löwen und Bären. Natürlich konnte man sie nicht frei herumlaufen lassen, aber doch fast.

      Jede Tierart hat viel, viel Platz, so dass der Besucher den Eindruck gewinnt, dass die Tiere in freier Natur leben. Was sie in gewisser Weise auch tun, schließlich können Elefanten, Antilopen, Strausse… beispielsweise echtes Gras fressen, sich leicht aus dem Weg gehen und sind nicht nur auf das Futter der Menschen angewiesen.

      Comillas - Blick in die Berge Kantabriens

      Comillas - Blick in die Berge Kantabriens

      Natürlich kommt so der Besucher nicht immer ganz nahe an die Tiere heran. Die Wirkung der Tiere auf so großen Flächen ist für Besucher trotzdem viel eindrucksvoller und authentischer. Zwar gibt es auch ein traditionelles Affenhaus mit einer Gruppe von Gorillas, aber so etwas hat man schon oft anderswo gesehen.

      Besonders beeindruckend fanden wir das Bärental, in der die 50 Tiere viel Platz hatten und besonders auch das Areal für die Elefanten. Einmalig sind zudem die Wandermöglichkeiten im Naturpark Cabárceno. Die skurrile Felslandschaft bietet auch im Hochsommer viel Schatten und überrascht mit immer neuen Blickwinkeln.

      Halbinsel und Küste unweit unseres Hotels

      Halbinsel und Küste unweit unseres Hotels

      Wir schauten uns zudem eine interessante Greifvogelschau an, und aßen im Restaurant des Parks kantabrische Spezialitäten. Kurz, die Reise begann vielversprechend. Die Fahrt zum Hotel am Westrand der Hauptstadt war nur kurz, dann hieß es einchecken und sich frisch machen.

      Da noch etwas Zeit bis zum Abendessen war, auch in Kantabrien isst man nicht vor 21 Uhr zu Abend, war sogar Zeit für einen kleinen Spaziergang zur nahegelegenen Halbinsel, von dem man einen wunderbaren Ausblick über die Küste hat.

      Restaurant El Serbal - ein echter Gourmettempel

      Antilopen und Elefanten in der Frühlingssonne

      Antilopen und Elefanten in der Frühlingssonne

      Nach dem langen Tag konnten wir das Dinner leider nicht so ganz genießen, ein Jammer, da das Restaurant El Serbal zu den besten Kantabriens gehört.

      Nach dem langen Tag genossen wir ein hervorragendes Dinner im Restaurant El Serbal, ein Gourmettempel, der zu den besten Kantabriens gehört. Zwischen den einzelnen Gängen probierten wir noch einige Olivenöle, testeten die hausgemachten Brotsorten und warfen einen Blick in den Weinkeller, der mit Weinen aus ganz Europa, auch aus Deutschland (!, es ist selten in Spanien deutsche Weine zu finden), hervorragend bestückt war.

       

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