SPANIEN - KANAREN ESSEN UND TRINKEN

Reisedauer: 7 - 10 Nächte
Anreise:  
Rückreise: 
Personen:
    Kinder:
      Abflughafen: 
      Reiseziel: 
      HLX
      Weiter

      Die typisch Kanarische Küche

      Kanarische Köstlichkeiten - Obststand in einer Markthalle

      Obststand in einer Markthalle. Fotos: Hans-Joachim Franzen

      Der Tourist, der in einem Hotel auf den Kanarischen Inseln absteigt, bekommt meist eine spanisch-internationale Mischküche mit kanarischem Einschlag serviert.

      Wer die kanrischen Inseln auch kulinarisch kennenlernen möchte, der sollte nur Halbpension oder Übernachtung mit Frühstück buchen, damit er die Möglichkeit hat, regelmäßig in einheimischen Restaurants zu speisen.

      Allerdings muss man in den Urlaubsorten von Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote und Fuerteventura schon suchen, um authentische Gerichte serviert zu bekommen.

      Die einheimischen Restaurants findet man außerhalb der Hotelviertel, zum Beispiel in den Wohngebieten der Einheimischen oder in abgelegenen Hafenbereichen.

      Einfacher ist es schon im Inneren der Inseln, aber nicht unbedingt an den Hauptstraßen oder in der direkten Umgebung von bekannten Sehenswürdigkeiten. Auch selbst in ruhigeren Fischerorten kann man sein Glück versuchen.

       

      Zutaten für Mojo

      Die Zutaten für Mojo

      Ein wichtiger Hinweis auf echt kanarische Küche ist der Aushang mit der Speisekarte außen am Restaurant. Das Fehlen von Pizza, Pasta und Hamburgern ist ein erster Hinweis. Wem die Speisekarte gefällt und wer zum Beispiel mittags zwischen 13.30 und 14.30 Uhr vor Ort ist, der sollte eintreten.

      Wenn dann Einheimische oder Festlandsspanier im Lokal Platz genommen haben ist das ein gutes Zeichen. Oft machen solche Lokale einen eher schlichten Eindruck, davon sollte man sich nicht irritieren lassen. Auch ein, in Cellophan eingepacktes Brötchen muss kein Zeichen für schlechte Küche sein, auch wenn es auf uns Mitteleuropäer meist etwas befremdlich wirkt. In typisch kanarischen oder spanischen Restaurants findet man dies häufiger, selbst in etwas besseren Lokalen.

      Vorspeisen der Kanarischen Küche

      Wer gerne Salat als Vorspeise essen möchte, der sollte wenn möglich Brunnenkressesalat bestellen: eine Delikatesse!

      Weine von den kanarischen Inseln

      Verschiedene Weine von den kanarischen Inseln

      Häufiger sind aber gemischte Salatteller oder Platten für mehrere Personen zu finden. Hier geht es sehr bunt zu. Verschiedene kleingeschnittene Blattsalate, Tomaten, Gurken, Zwiebeln und Paprika sind die Basis der Salate. Maiskörner, Rote Bohnen und Spargel aus der Dose sind ebenfalls fast immer zu finden, aber das kennt man ja auch vom spanischen Festland. Typisch kanarisch ist allerdings die Beigabe von Melonen-, Ananas-, Mango- oder Papayastücken und auch Avocadoscheiben sind ein Muss auf jedem kanarischen Salat.

      Auch Pimientos de Padrón, die mal milden mal scharfen Minipaprikaschoten sind auf den Vorspeisenkarten zu finden, ebenso Sardinen (Bouquerones), eingelegte Muscheln und gebratene Pulpostücke.

      Gofio, Suppen und Papas Arrugadas

      Eine echte Besonderheit ist Gofio, ein Mehl aus gerösteten Mais-, Weizen- oder Hirsekörnern. Es kann als Püree auf einem Vorspeisenteller auftauchen oder zur Hauptspeise serviert werden. Bei dickerer Konsistenz kann es auch in Scheiben geschnitten und in der Pfanne gebraten werden. Außerdem wird es gerne zum Andicken von Suppen und Eintöpfen verwendet, zum Beispiel bei einer kanarischen Fischsuppe.

       

      Fisch und Meeresfrüchte

      Beliebt: Fisch und Meeresfrüchte

      Neben Fischsuppen sind auch Kressesuppen Kartoffel, Kürbis und Speck beliebt, aber auch reine Gemüsesuppe. Grundlage bei den Gemüsesuppen sind meist Kichererbsen oder Kartoffeln. In jedem Reiseführer werden die Papas Arrugadas, die mit Meersalz gekochten runzligen Kartoffeln, erwähnt. Und dies zu Recht, weil sie erstens sehr lecker sind und tatsächlich auf jeder Speisekarte stehen. Die Böden der Kanarischen Inseln eignen sich für den Anbau dieser kleinen Kartoffeln so gut, das mehrere Ernten im Jahr möglich sind.

      Papas Arrugadas werden nie alleine serviert, sondern mit roter oder grüner Mojo eienr typisch kanarischen kalten Sauce. Die Mojo Verde besteht beispielsweise aus Olivenöl, Mineralwasser, Weißweinessig, Pfeffer, frischem Koriander oder Petersilie und Knoblauch und ist eher mild.

      Meeresfrüchte in La Restinga auf El Hierro

      Meeresfrüchte in La Restinga auf El Hierro

      Beim Mojo Rojo wird der frische Koriander durch getrocknete rote Chili, scharfes Paprikapulver und Kreuzkümmel ersetzt.

      Der Fisch wird meist gegrillt serviert. Zwar wird des Öfteren Knoblauchmayonnaise dazu gereicht, aber der Geschmack des Fisches wird vom Knoblauch doch zu sehr überdeckt.

      Dessert und Getränke zum Essen

      Auf den Kanarischen Inseln wachsen viele exotische Früchte, die zum optimalen Zeitpunkt geerntet werden können, da der Transport zum Gast sehr schnell erfolgt. Früchte sind immer eine gute Wahl. Wer es herzhaft mag, der kann auch einheimischen Ziegen- oder Schafsmilchkäse bestellen.

      Aber auch die klassische, in ganz Spanien beliebte Creme Catalan ist oft zu finden. Eine echte Spezialität ist hingegen Bienmesabe, ein Dessert aus Eigelb, Mandeln, Honig und Limonen.

      Spezialität ist hingegen Bienmesabe, ein Dessert aus Eigelb, Mandeln, Honig und Limonen.

      Überall im Süden Europas trinkt man zum Essen am besten einheimische Weine: Auf den Kanaren wachsen gute und sehr gute Weine, zum Beispiel auf Gran Canaria, Teneriffa, Fuerteventura, Lanzarote, La Gomera, La Palma oder El Hierro. Es wird meist Rotwein produziert, es finden sich aber auch kleinere Mengen Weiß- und Dessertweine.

      Und wer nach dem Essen einen Kaffee bestellt hat und Lust auf einen Digestif bekommt, der kann auch echten Rum von den Kanarischen Inseln ordern: Wohl bekommts.


       
      © 2011 Travelimpulse GmbH    Sitemap | Impressum | AGBs der Urlaub-im-web.de |  AGBs unserer Reiseveranstalter