ÖSTERREICH - URLAUB IN KÄRNTEN
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Urlaub in Kärnten - BeWEGungsräume zwischen Bergen und Seen
Seine einmalige Landschaftsstruktur mit Gebirgen unterschiedlichster Höhenstufen und zahllosen (Bade-) Gewässern macht Kärnten zu einem großdimensionalen BeWEGgungsraum. Wandersleut', Radler, Reitfreunde, Nordic Walker oder Wassersportler tummeln sich auf drei Höhenstufen - und im oder am Wasser. Es gibt hochalpine Räume, Mittelgebirgsregionen und das Flachland. Auf "Wasserratten" warten vor allem jede Menge Seen.
Natürlich ist Bewegung im Urlaub kein Selbstzweck - vor allem in Kärnten nicht. Wer durch das südlichste und sonnenreichste Bundesland der Alpenrepublik wandert, radelt oder schwimmt, findet links und rechts der Strecke ein wunderschönes Stück Österreich - landschaftlich, kulturell und kulinarisch. Dies zu zeigen, ist das Ziel der "BeWEGungsinitiative Kärnten".
Kärnten - BeWEGung auf drei Ebenen
Unterschiedlichste Landschaftsformen garantieren in Kärnten, dass alle Freunde der Bewegung in freier Natur das für sie Richtige finden: Routinierte Ski-Abfahrer ebenso wie dynamische (Nordic-) Walker, Biker oder Leute, die einfach mit ihrer Familie in Ruhe spazieren gehen möchten. Zur weiteren Verbesserung der Orientierung haben Kärntens Touristiker ein spezieles Leitsystem entwickelt: Die Farbe Schwarz steht dabei für BeWEGung im Hochgebirge, Rot für das Mittelgebirge und Blau für das Flachland.
Die Klassifizierung "Hochgebirge" weist dabei nicht notwendigerweise auf anspruchsvolles Gelände hin: Der "Gamsgrubenweg" zum Beispiel, der über der Pasterze (dem größtem Gletscher der Alpenrepublik) im Nationalpark Hohe Tauern verläuft, lädt eher zur einer Art "Spaziergang" ein. Schon deutlich höhere Anforderungen an Kraft und Ausdauer der Wanderfreunde stellt ein Fußmarsch über die Nockberge. Eine Wanderung durch die Garnitzenklamm, die größte und schönste Klamm Kärntens, artet bereits in einem Canyoning-Abenteuer aus. Wie schwierig eine Strecke tatsächlich wird, hängt natürlich von vielen Faktoren ab: Landschaftfaktoren wie Höhenstufe, Anstiege und Streckenlänge eineseits, aber auch Kondition, Erfahrung, "Schwindelfreiheit" und Ausrüstung des Wanderers andererseits. Im Übrigen gilt in Kärnten: Fast jede Wanderung führt am Wasser vorbei oder endet dort. Für Kühlung und Erfrischung ist also in der Regel gesorgt. Dazu ein paar nackte Fakten: In Kärten gibt es 1.200 Seen, mehr als Tausend Bäche, 23 Quellen mit Heilwasser und zahlreiche Gletscher - insgesamt mehr (Obenflächen-) Wasser als im übrigen Österreich zusammen!
Kärnten - Wanderurlaub zwischen Bergen und Seen
Als größtes Bergsteigerrevier gilt der Nationalpark Hohe Tauern. Neben dem weltbekannten Großglockner - seines Zeichens der höchste Berg der Alpenrepublik - warten noch 30 weitere Dreitausender auf Gipfelstürmer (etwa Hochalmspitz, die "Tauernkönigin" oder Sonnblick). Auch in den südlichen Regionen Kärntens (inmitten der Felswände der Krawanken und Karnischen Alpen) existieren zahlreiche Herausforderungen für Bergwanderer. Ein besonderes Highlight sind Gratwanderungen Richtung Slowenien resp. Italien (der Karnische Höhenweg Nr. 403!). Mit den genannten Nachbarländern bildet Kärnten die sog. "Alpe-Adria-Region". Im Nationalpark Nockberge finden klassische Mittelgebirgs-Wanderer ihr Revier. Über flache Kuppen - die sog. Nockberge (Rosennock, Mirnock) - wandert man von einer Alm oder von einer Käserei zur nächsten (z. B. Tressdorfer Alm!). Auch rund um Kärntens Seen verlaufen zahlreiche hübsche Wanderwege (Millstätter See, Weissensee, Ossiacher See. Im Süden Kärntens finden sich schöne Wanderberge. Echte Geheimtipps für (Langstrecken-) Wanderer, die sanfte Almen lieben, sind die Sau- und Koralpe in Kärntens "fernem Osten" (Lavanttal).
Wunderschöne Seen mit ufernahen Wanderwegen gibt es auch im Kärntner Flachland - etwa den Wörthersee, den Klopeiner See oder den Faaker See. Ein Schwerpunkt der Kärntner Wanderwelt sind Themenwege, die über alle Regionen verstreut zu finden sind. Wanderfreunde erfahren hier viel Wissenswertes über die örtliche Flora (z. B. Kräuter), über die traditionelle Alltagskultur der Kärtner Bauern oder über sog. "Orte der Kraft". Sehr beliebt sind kulinarische Wanderungen. Gasthäuser mit Kärntner Spezialitäten wie Most, Brettljause oder Käsnudel warten entlang vieler Wegstrecken bzw. an vielen Wanderzielen.
Kärnten - Wasserfreuden zwischen Bergen und Seen
Inmitten der wunderschönen Kärntner Gebirgslandschaft liegen die berühmten Seen des südlichen Bundeslandes. Sauberes Wasser (Trinwasserqualität!) mit Temperaturen von bis zu 28 Grad machen rund 200 dieser Seen zum Baderevieren. Die Vielfalt ihres Charakters deuten schon die Adjektive an, mit denen man die Seen gern belegt: "szenig" (Wörthersee), "sinnlich" (Milstädter See), "kulturreich" (Ossiacher See), "idyllisch" (Weissensee), "warm" (Klopeiner See) oder "türkis" (Faaker See). Dass man in Kärntens Seen nicht nur baden kann, bedarf dagegen kaum vieler Worte. Segeln, Windsurfen, Wasserski, "Bananaboat-Riding", Rudern, Angeln, Strandvolleyball und vieles mehr ist möglich.
Kärntens fließendes Wasser zieht gleichsam magisch Abenteuerlustige an. Canyoning über den vielen Kärtner Schluchten ist ein Stichwort, Rafting auf Gail, Möll, Lieser oder im Nationalpark Hohe Tauern ein anderes. Floßfahrer finden auf der Drau ihr Revier, während der Weissensee eine erste Adresse für Kanuten ist. Im oberen Mölltal im Nationalpark Hohe Tauern gibt es sogar eine spezielle Wasser-Erlebnisreise namens "WasserGold".
Kärnten - Reiturlaub zwischen Bergen und Seen
Kärnten ist auch eine Top-Adresse für Reiturlauber. Kaum sonstwo findet man bessere Möglichkeiten, auf dem Rücken eines Pferdes herrliche Natur zu erkunden. Das Reiterdorado im Herzen des Bundeslandes - zwischen Wörthersee, Ossiacher See und den "Nocky Mountains" (so der scherzhafte Namen für die Nockberge) gelegen - ist der größte "Parcours" Europas und bietet fast 1.500 Kilometer echte Reitwege. Mehr als 80 Reithöfe, Reiterhotels und Pferderaststationen warten auf Gäste. Auch an den Reiternachwuchs wird vor Ort gedacht, wovon zahlreiche Jugend- bzw. Indianercamps zeugen.
Bemerkenswert breit ist die Palette der Spezialangebote für Reiter. Wanderreiten, alpines Pferdetrekking und Westernreiten lauten die Stichworte. Reittuniere für Profis werden ebenfalls veranstaltet. Dazu kommen Polo-Spielfelder in schöner landschaftlicher Einbettung.
Kärnten - Urlaub für Radler zwischen Bergen und Seen
Wegen seiner abwechselungsreichen Landschafts- und Geländeformen ist Kärnten auch unter Radlern ausgesprochen beliebt. Ein dichtes, weitverzweigtes und erstklassig ausgeschildertes bzw. markiertes Radwegenetz, unzähliche Fahrrad-Verleihe, Radunterkünfte und Gasthäuser für die Tourenpause tun ihr Übriges. Natürlich existieren zahlreiche Tourenanbieter. Das weitläufige Radwege-Netz verläuft rund um Kärntens Seen, parallel zu vielen Flüssen und durch leichteres oder anspruchsvolleres Berggelände.
Für Freunde größerer Mountainbike-Touren bietet sich die "Alpe-Adria-Bike" an. Die Tour führt in sechs Tagesetappen über drei Gebirgsketten durch Salzburg, Kärnten und Friaul bis zur Adria. Wer Kärntens Seen entdecken möchte, sollte sich für die "Kärnten Seen Biking"-Tour entscheiden. Auch sie verlangt den Teilnehmern einiges ab: 12 Etappen und zusammengerechnet 20.313 Höhenmeter sind zu bewältigen. Dass Kärnten mit seiner Berglandschaft ein Eldorado für Mountainbiker ist, liegt auf der Hand. Mountainbike-Reviere findet man im Nationalpark Hohe Tauern, in den Nockbergen (Bad Kleinkirchheim, Lieser-/Maltatal, Millstätter See), in der Naturarena Kärnten (Weissensee, Karnische Alpen) und in den Karawanken. Es gibt Crosscountry-, Downhill und Freeridestrecken. Ein besonderes Radler-Schmankel ist das "Stollenbiking" in der Ferienregion Klopeiner See (Südkärnten). Die Ausrüstung für die unterirdische Tour (Rad, Bergwerkshelm, Grubenlampe) kann man vor Ort ausleihen.
Für Straßenradler gibt es in Kärnten wunderschöne hochalpine Panoramastraßen (Nockalm, Glockner u. a.). Ein weiteres Straßenradler-Highlight ist der Drauradweg, der entlang der Drau 280 Kilometer ohne größeres Gefälle von Tirol über Kärnten bis nach Slowenien verläuft. Gasthäuser, Sehenswürdigkeiten, Radverleihstellen und alles andere, was das Radlerherz begehrt, gibt es entlang der Strecke en masse. Zudem schließen an den Drauradweg weitere Flussradwege an: der Karnische Radwanderweg (entlang dem Drau-Nebenfluss Gail), der Lavantradweg (entlang der Lavant) und der Möllradweg (entlang der Möll). Der letztgenannte Radweg führt nahe an den Großglockner heran.
Kärnten - Nordic Walking zwischen Bergen und Seen
Kärnten hat sich in letzter Zeit zur echten Hochburg für Nordic Walking gemausert und verfügt über beachtliche Kompetenz auf dem Feld der Sportwissenschaft. Die Nordic.Fitness.Sports.™ Parks und zahlreiche jüngst eingerichtete Strecken beanspruchen neue qualitative Standards zu setzen. "Stockgeher" sind auf erstklassig markierten, sehr professionellen Trails unterwegs, erhalten auf Wunsch Tipps von ausgebildeten Trainern und können sich begleitenden Gesundheitschecks unterziehen, die u. a. den wohltuenden Charakter der reizarmen Kärntner Höhenluft bestätigen sollen. Nordic.Fitness.Sports.™ Parks sind u. a. am Ossiacher See, am Faaker See und im Umfeld des Pressegger Sees sowie des Weissensees angesiedelt. Nordic Walking in beachtlichen Höhenlagen (bis zu 2.200 Meter!) ist im Lieser-/Maltatal möglich. In den Nockbergen existieren drei empfehlenswerte Nordic Walking Trails. Überall zählen sportmedizinische Kontrollstellen und Möglichkeiten für Dehnungsübungen zum Standard.
Wo Nordic Walker unterwegs sind, sind meist auch Langläufer nicht weit. Vielerorts in Kärnten (und auf verschiedensten Höhenstufen) gibt es regelmässig Lauftreffs und Wettbewerbe für Langläufer. Besonders in Nähe der Kärntner Seen wird gerne über längere Strecken gelaufen oder auch nur gejoggt. Gute Adressen sind die Mostmeile am Wöthersee und die Uferstreifen am Millstädter See und am Weissensee. Auch entlang der Flussufer von Lavant und Drau sind Läufer oft und gerne aktiv. Lauf-Profis können sich bei Challanges wie dem X-treme-Tauern-Run (3.000 Höhenmeter!) mit ihrem "inneren Schweinehund" auseinandersetzen.



