URLAUB IN THAILAND - JUWELEN-KÜSTE
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Urlaub an der Juwelen-Küste - Strände und Städte voller Magie
Östlich von Rayong beginnt die einzigartige Juwelen-Küste Thailands. Ihren Namen verdankt dieser Küstenabschnitt seinem Reichtum an Bodenschätzen. Auch heute noch werden aus den Minen Edelsteine gefördert, allerdings nicht mehr so viele wie früher. Auch die Landschaft der Juwelen-Küste bietet mit Traumstränden, idyllischen Inseln, Palmenwäldern und tropischen Wasserfällen wahre Schätze, die einen unvergesslichen Urlaub versprechen.
Eine der schönsten Inseln ist Ko Samet, die vom Küstenort Ban Phe in nur einer Stunde Bootsfahrt zu erreichen ist. Wer Urlaub in Pattaya macht, dem bietet sich ein Tagesausflug zu den ruhigeren Stränden von Ko Samet an. Die Insel ist für ihre feinen Sandstrände, die von tiefblauem Wasser und Palmen eingerahmt werden, berühmt. Die meisten Wassersportmöglichkeiten und Hotelanlagen findet man im küstennahen Norden, auch der schönste Strand Hat Sai Keo liegt hier. Der besonders bei Familien beliebte Sandstrand trägt den vielsagenden Beinamen „Diamantenstrand“. Andere Traumstrände findet man entlang der Ostküste, einen Besuch ist auch der Phai Beach wert, der als Paradise Beach bekannt ist. Wer auf Ko Samet übernachten möchte, findet dort viele kleine Bungalow-Anlagen, die meist von privater Hand vermietet werden.
Chantaburi befindet sich nicht direkt an der Juwelenküste, trotzdem ist die „Stadt des Mondes“ einen Abstecher wert. Im Stadtviertel Talat Phloi trafen sich einst die Edelsteinhändler und auch heute noch kann man in der Umgebung von Chantaburi Saphirminen besichtigen und den Edelsteinschleifern bei der Arbeit zuschauen. Eine weitere Sehenswürdigkeit der Stadt ist das King Taksin Monument, das zu Ehren des ehemaligen Herrschers errichtet wurde. Die Landschaft bei Chantaburi ist von Durian- und Rambutan-Plantagen geprägt. Naturfreunden empfiehlt sich der Besuch in den nahe gelegenen Nationalparks, zum Beispiel im Dangrek-Gebirge. Auch ein Ausflug zum „Löwenkap“ (Laem Sing) bietet sich an. Dort kann man die Reste von zwei ehemaligen Festungen besichtigen.
Nahe der kambodschanischen Grenze liegt die die kleine Stadt Trat, die ebenfalls einige Minen zählt. Der berühmteste Edelstein, der hier gefunden wurde, ist der Königsrubin. Heute kommen zwar viele Edelsteine aus den Minen in Kambodscha, doch die Weiterverarbeitung findet immer noch in Trat statt. Wer hier Urlaub macht, sollte auch den Markt von Trat besuchen, wo günstige Imbissstände zu genüsslichen Einblicken in die Thai-Küche locken. Das Angebot an exotischem Gemüse und frischem Fisch wirkt auf ausländische Besucher ebenso faszinierend. Drei Kilometer westlich von Trat kann man am Wat Buppharam Halt machen, der den Beinamen „Blumentempel“ trägt und in der Ayutthaya-Periode errichtet wurde.
Vom nur wenige Kilometer entfernten Laem Ngop legen Boote zur Insel Ko Chang ab. Sie ist die größte Insel des gleichnamigen Archipels, das sich über rund 50 Inseln erstreckt. Das Archipel ist für seine traumhaften Strände berühmt, im Inselinneren ziehen sich grüne Berge bis zu 800 Meter hoch, Wasserfälle locken zu Spaziergängen. Viele Urlauber steuern die Insel Ko Chang an, die mit Traumstränden wie dem White Sand Beach (Hat Sai Khao) lockt. Wem es hier zu voll ist, der findet weiter südlich ruhigere Strände, die ebenso schön sind. Ko Chang hat aber noch weitere Attraktionen zu bieten. So gibt es zahlreiche Wasserfälle, einer davon ist der Tham Mayom Waterfall. Er besitzt ein kleines Auffangbecken, das zum erfrischenden Bad einlädt. Außerhalb der Regenzeit (Mai bis November) steuern die Fähren von Laen Ngop auch andere Inseln wie Ko Kut oder Ko Mat an.
Text: Daniela Hesse



