URLAUB AN DER NORDSEE - JUIST

Reisedauer: 7 - 10 Nächte
Anreise:  
Rückreise: 
Personen:
    Kinder:
      Abflughafen: 
      Reiseziel: 
      HLX
      Weiter

      Juist - Urlaub im "Töwerland"

      Satellitenaufnahme von Juist (mit der "Vogelinsel" Memmert und der Düneninsel Kachelotplate). Foto: gemeinfrei

      "Töwerland" (Zauberland), so nennen die Bewohner der Insel Juist ihre Heimat.
      Dass dies nicht vermessen ist, deuten die etwa 110 000 Gäste an, die jährlich auf Juist Urlaub machen und sich von der beschaulichen Inselwelt "verzaubern" lassen. Nicht wenige unter ihnen kommen immer wieder.

      Sehr sympathisch ist bereits der Ruhe auf der autofreien Insel Juist: Hauptverkehrsmittel ist das Fahrrad, auch Pferdekutschen sind häufig unterwegs. Zur unumstrittenen Schönheit der Insel tragen nicht zuletzt ihre Naturlandschaften bei.

      Mancherlei Besonderheiten

      Juist weist unter den Ostfriesischen Inseln einige interessante Besonderheiten auf.

      Die Insel Juist ist mit 17 Kilometern das längste Eiland der Inselgruppe, jedoch äußerst schmal (die durchschnittliche Breite liegt bei 500 Metern). Das Hauptdorf (Juist) liegt sehr strandnah in der Inselmitte und nicht - wie auf den meisten ostfriesischen "Schwesterinseln" - im Inselwesten. Der Grund: Da die natürliche Beschaffenheit die Insel vor allzu starkem Sandabtragung schützt, hat sich Juist nicht nach Osten verlagert,

      Westlich des Ortes Juist liegt das Loog, das kleinere zweite Inseldorf. In seiner Nähe trifft man auf eine weitere Juister Besonderheit: den Hammersee, einen leicht brackigen Süßwassersee mit Schilfröhricht, der von Dünenketten umgeben wird. Der Hammersee ist der größte Süßwassersee der Ostfriesischen Inseln und steht schon seit 1952 unter Naturschutz.

      Wanderer und Spaziergänger können das ebenso schöne wie wertvolle See-Biotop auf einem 3,5 Kilometer langen Rundweg erkunden. Von einer Aussichtsplattform im Norden aus ist es saisonal möglich, unzählige Vögel zu beobachten, die den Hammersee als Brut- und Rastplatz nutzen. Auch historisch hat der Hammersee für Juist eine große Bedeutung, denn dort wurde die Insel 1651 bei der Petriflut geteilt.

      Strandleben auf Juist

      Spass am Strand von Juist. Foto: Kurverwaltung Juist

      Juist gilt unter Kennern als "das" Familienbad an der Nordsee. Der 17 Kilometer lange feine, weiße Sandstrand zählt zudem für viele Stammgäste zu den schönsten Europas.

      Die wichtigsten Badeplätze der Insel sind die beiden Strände vor Juist (Hauptbadestrand) und im Loog (Loogbad). Wie an anderen Nordseestränden hat man auch hier die Wahl zwischen Faulenzen im Strandkorb, verträumten Strandspaziergängen, Muschelsammeln und zahlreichen "Beach"sportarten. Da der Wellengang und die Strömung oft recht stark sind (und leicht unterschätzt werden), sind während der Badezeit ständig Rettungsschwimmer präsent.

      Einen FKK-Strand bietet Juist nicht.

      Sehenswürdigkeiten auf Juist

      Ein Highlight des Hauptortes ist zweifellos die schöne Juister Strandpromenade, die etwa 15 Meter über dem Strand als breiter Klinkerpfad durch weiße Dünen führt. Doch auch der Leuchtturm Memmertfeuer, der Hafen, der Alte Bahnhof und die Kurplatz sind sehenswert.

      Im Alten Warmbad kann man noch heute einen Eindruck bekommen, wie das Badegeschehen vor 100 Jahren ablief (u. a. streng nach Geschlechtern getrennt). Einen Besuch lohnt auch das Nationalpark-Haus, wo es kindgerecht zusammengestellte Infos zum Lebensraum Nordsee und zum Wattenmeer zu sehen gibt.

      Ein nettes Ziel für einen Spaziergang ist der Goldfischteich östlich des Ortes Juist. Das lang gestreckte Gewässer, in dem tatsächlich Goldfische schwimmen, wird von einem kleinen Wäldchen aus Birken, Pappeln, Sanddorn, Kiefern und Holunder umgeben.

      Naturlandschaften:

      Zu den interessanten Natursehenswürdigkeiten auf der Insel Juist gehört der Kalfamer, eine ausgedehntes Sandgebiet im Osten der Insel. Hier, im jüngsten Teil von Juist, kann man sehen, wie neue Dünen entstehen! Zu bestimmten Zeiten darf der Kalfamer, wo Tausende von Vögeln Rast machen und brüten, durchwandert werden.

      Eine kleine Wanderung durch das sog. Wäldchen im Inselwesten, das durch knorrig gewachsene, windschiefe Bäumen geprägt ist, bietet sich vor allem an heißen Sommertagen als Alternative zum Strand an. Sehenswert ist der unter dem Einfluss starker Winde einmalig geformte Baumbestand allerdings rund ums Jahr.

      Ganz im Westen geht Juist in das Billriff, eine große Sandbank, über.

      Bei Ebbe hat man hier fast das Gefühl, in der Wüste zu sein. Zur Hauptzugzeit ist das Gebiet allerdings sehr belebt, da es als Rastgebiet für über 30 000 Vögel dient.

      Vom Billriff aus kann man manchmal auch Seehunde beobachten, die sich auf der Kachelotplate, einer Sandbank westlich des Riffs, sonnen. Eine Wanderung um die westliche Inselspitze von der Nordseeseite zur Wattenmeerseite ist auf jeden Fall ein Muss für jeden Urlaubsgast auf Juist.

       

      Mehr zum Urlaub auf Juist:
      www.juist.de


       
      © 2011 Travelimpulse GmbH    Sitemap | Impressum | AGBs der Urlaub-im-web.de |  AGBs unserer Reiseveranstalter