URLAUB AUF DER ARABISCHEN HALBINSEL - EINE REISE NACH JORDANIEN

Suchen und buchen - Aktuelle Angebote Jordanien 

Jordanienreise Teil 1: Amman, Gerasa und Dana

Wagenrennen in Gerasa

Wagenrennen in Gerasa. Fotos: Hans-Joachim Franzen

Es gibt Länder, die sind für normale Urlaubsansprüche ideal, der Urlaub ist bezahlbar und jeder weiß in etwa was ihn erwartet. Aber es gibt eine große Anzahl an Ländern, die nur wenige Urlauber besuchen, zu wenig ist über diese Länder bekannt, zu groß sind die Vorurteile und Ängste. Eines dieser Länder ist Jordanien. Schon vor meiner Abreise merkte ich dies. Am Frankfurter Flughafen kam ich mit einem Ehepaar ins Gespräch, das nach China fliegen wollte. Mein Reiseziel Jordanien kam ihnen sehr exotisch vor. Und auch Bekannte wunderten sich oder waren sogar besorgt: „Jordanien? Ist das nicht ein arabisches Land. Ist das nicht gefährlich?“

Der Zeustempel in Gerasha

Der Zeustempel in Gerasha

Nein, das ist es nicht. Zwar gab es Jordanien vor einigen Jahren mal einen Anschlag, aber das ist lange her und schließlich sind beispielsweise Madrid und London, trotz verheerender Anschläge in der Vergangenheit, gern besuchte Reiseziele.

Ich landete also eines schönen Herbsttages in der Hauptstadt Amman, holte meinen Koffer und machte mich auf den Weg ins Hotel Le Meridian.

Um den Hotelgästen höchstmögliche Sicherheit zu gewährleisten, wurden die Koffer vor dem Hoteleingang, wie auch an Flughafen üblich, durchleuchtet. Meiner Meinung nach ein überflüssiges Prozedere, aber sicherlich eine in der Bevölkerung willkommene Arbeitsbeschaffungsmaßnahme.

Römerstadt Gerasa

Musikgruppe im Sheratonhotel in Amman

Musikgruppe im Sheratonhotel in Amman

Unser erstes Ausflugsziel war die antike Römerstadt Gerasa. In kleinen Shops wurden Souvenirs angeboten. Die Inhaber versuchten aktiv ihre Waren anzubieten, aber in keiner Weise so aufdringlich, wie man dies aus anderen arabischen Ländern kennt. In Gerasa selber sind die Ausgrabungen noch im vollen Gange. Unser Fremdenführer versuchte erfolgreich, mittels seiner Erzählungen, das Leben vor knapp 2000 Jahren wieder auferstehen zu lassen. Vor allem die Erläuterungen über die damalige Haupteinkaufsstraße Gerasas waren sehr spannend.

Auch das Amphitheater und die Ruinen der später erbauten byzantinischen Kirchen besichtigten wir. Sehr interessant war auch der Zeustempel, dessen Säulen durch eine Art Kugellager aus Eisen vor Erdbeben gesichert wurden: wirkliche beeindruckend. Übrigens, die Erdbebensicherung hat, wie man noch heute sieht, funktioniert! Es regnete zwar, aber trotzdem schauten wir uns noch ein römisches Wagenrennen und einem Schaukampf in der Arena von Gerasa an.

Außerdem stand am ersten Tag ein Besuch im archäologischen Museum von Amman auf dem Programm. Hier waren zahlreiche Fundstücke aus ganz Jordanien zu sehen, interessante und wunderschöne Kunstwerke.

Vom Museum, das auf einem Berg liegt, hat man einen sehr guten Blick auf Amman, den wir uns auch nicht entgehen ließen. Danach aßen wir im Sheraton Hotel in Amman zu Abend. Das Buffet war lecker, die Produkte frisch zubereitet und zudem sorgte ein charmantes Damentrio für angenehme musikalische Untermalung.

Intercontinental Amman *****

ab München (D)
6 Tage
im Standard Zimmer
Übernachtung mit Frühstück
für   1001 €
ab Frankfurt (D)
13 Tage
im Standard Zimmer
Übernachtung mit Frühstück
für   1561 €

Biosphärenreservat Dana

Gärten bei Dana

Gärten bei Dana

Am nächsten Tag ging es in den Westen Jordaniens. Wir wollten das Biosphärenreservat Dana besuchen. Das mehr als 300 Quadratkilometer große Reservat ist Rückzugsgebiet zahlreicher seltener Tierarten, wie Gänsegeier, Rötelfalke, Kaffernadler. Nubischer Steinbock, Wüstenluchs, Syrischer Wolf und Streifenhyäne. Allerdings bekamen wir keine Tiere zu sehen. Vielleicht war es ihnen, wie auch uns, zu kalt. Vor allem der Wind raubte dem Körper, trotz warmer Bekleidung, reichlich Energien. Hinzu kam bei mir eine kleine Magenverstimmung, die am nächsten Tag zum Glück vorbei war.

Trotzdem besichtigten wir das sehr ursprüngliche Dorf Dana, ein Ort in dem das 21. Jahrhundert, mit Ausnahme des Besucherzentrums, noch nicht Einzug gehalten hat. Wir besuchten auch das einzige Hotel des Ortes, ein Minihotel für Gäste, die mit wenig Luxus auskommen. Trotzdem war es sehr gemütlich und einladend. Die Preise sind sehr niedrig, das Essen lecker. Das Besondere an dem Dorf ist die Ruhe und die absolut klare Gebirgsluft. Dana ist zudem ein beliebter Ausgangspunkt für mehrtägige Wanderungen.

Auf dem Rückweg kamen wir an einer alten Kreuzritterburg vorbei, hatten sie aber nicht besichtigt und reisten weiter zur Felsenstadt Petra...


Amphitheater von Gerasa

Gerasa/Theater

Hotel Le Meridian
Hotel Le Meridian
Amman
Amman
Im Towerhotel in Dana
Im Towerhotel Dana
Blick auf Dana
Blick auf Dana


wong Linkarena myspace_de twitter_de webnews Yigg del.icio.us facebook Google Yahoo

ANZEIGE

ANZEIGE