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Jordanienreise Teil 3: Wadi Rum und Aqaba

Felsenbrücke im Wadi-Rum

Felsenbrücke im Wadi-Rum. Fotos: Hans-Joachim Franzen

Am nächsten Tag ging es nach Süden ins Wadi Rum. Wadi bedeutet Tal, allerdings ist das Wadi Rum ein sehr groß und breites Tal, unbedarfte Mitteleuropäer würden den Teil des Landes ganz profan als Wüste bezeichnen. Wir unternahmen eine geführte Geländewagentour, besichtigten verschiedene historische Städten, eine Felsenbrücke und wurden über die Flora und Fauna der Region informiert.

Anschließend, es war inzwischen später Nachmittag, wurde uns ein typisches Beduinenmenü, bestehend aus vielen Gemüsegerichten, Reis und Lamm serviert. Es wurde langsam dämmrig, als wir schließlich zu einer kleinen Dromedartour aufbrachen.

Naja, da das Tier nur Schritt ging und geführt wurde, war es kein besonders gefährliches Unternehmen. Nur als das Tier sich erhob, erst halb mit dem Hinterbeinen und dann kann halb mit den Vorderbeinen, dann ganz mit den Hinterbeinen. Schließlich hatte das arme Tier auch seine Vorderbeine sortiert und steht aufrecht und stolz im Sand. Wir hielten uns gut am Sattelknauf fest, so war die Schaukelei beim Aufstehen des Dromedars kein Problem.

 

 

Kurz vor dem Mondaufgang in der Wüste

Kurz vor dem Mondaufgang in der Wüste

Danach ging es recht gemütlich weiter. Der Führer meines Tieres war ein kleiner Junge namens Mohammed, der sichtlich stolz sein Dromedar mit mir im Sattel in die Wüste führte.

Schließlich machten wir halt, wir vertraten uns etwas die Beine und warteten auf den Mondaufgang. Der Mond schien uns viel näher, heller, größer als in Mitteleuropa und außerdem hatten wir das Gefühl, dass er viel schneller über den Bergen auftauchte und gen Himmel wanderte.

Es war ein wunderschöner Anblick, aber trotzdem, nach einer Weile brachen wir wieder auf, stiegen auf die Dromedare, die Schaukelei kannten wir ja jetzt schon und ritten gemütlich auf dem Rücken der Dromedare zurück zum Camp.

Durch die nächtliche Wüste und später auf der Autobahn ging es weiter in Richtung Aqaba. In Aqaba checkten im Hotel Interconti ein, tranken noch einen Cocktail und genossen den Ausblick aufs Rote Meer.


Musikbegleitung zum Essen im Captains Desert Camp

Musikbegleitung

Blick auf das Captains Desert Camp
Captains Desert Camp
Dromedare in der Wüste
Dromedare
Hungrige Ziege
Hungrige Ziege

Aqaba und das Rote Meer

Die jordanische Hafenstadt Aqaba - die Landesfahne ist nicht zu übersehen

Die jordanische Hafenstadt Aqaba - die Landesfahne ist nicht zu übersehen

Am nächsten Tag sollte es zum Schnuppertauchen im Roten Meer gehen. Wir fuhren auch ab, aber die See war sehr ruppig, was auch einigen aus der Gruppe gar nicht gut tat. So drehten wir am Ziel, einer kleinen Bucht mit einer kleinen Mole zum Anlegen, wieder um: An ein Anlegen war bei der unruhigen See nicht zu denken.

Wer keine Probleme mit Seekrankheit hatte, der konnte die Seefahrt entlang der Küste Jordaniens trotzdem genießen: Der Blick erst über die Stadt Aqaba mit seinen Hotelanlagen am Ufer, dann der Hafen, der einzige des Landes und anschließend die Wüste, die weiter südlich direkt ans Rote Meer stieß.

Unweit des Ortes unseres geplanten Tauchgangs lag die Grenze zu Saudi Arabien, auf der anderen Seite des Roten Meeres Ägypten und nördlich von Aqaba konnte man bereits die israelische Stadt Eilat erkennen.

Hotel Intercontinental Aqaba *****

ab Frankfurt (D)
5 Tage
im Doppelzimmer
Übernachtung mit Frühstück
für   1070 €
ab Frankfurt (D)
13 Tage
im Standard Zimmer
Übernachtung mit Frühstück
für   1458 €

Die Innenstadt und ein leichtes jordanisches Abendessen

Der gedeckte Tisch im Mövenpick Resort

Der gedeckte Tisch im Mövenpick Resort

Da das Tauchen ausgefallen war, blieb etwas Zeit die herrliche Poollandschaft im Interconti zu genießen. Nachmittags machten wir uns auf den Weg in die Innenstadt von Aqaba, ein etwa zwanzig minütiger Fußmarsch.

Die Innenstadt der Stadt war exotisch, aber in Maßen. Es herrschte eine angenehm lebendige Stimmung und wir konnten in Ruhe die Auslagen der Geschäfte betrachten und etwas Shoppen gehen.

Abends stand ein kleiner Rundgang durch das Mövenpick Resort auf dem Programm. Es war ebenso luxuriös wie unser Interconti, vielleicht noch etwas moderner.

Im Anschluss nahmen wir im Mövenpickhotel unser Abendessen ein, ein wunderbares Menü mit jordanischen Spezialitäten, aber modern, d.h.leichte kleine und hübsch angerichtete Portionen, die ausgezeichnet schmeckten.

Dazu tranken wir einen jordanischen Rotwein! – Ich wusste gar nicht, dass in Jordanien Wein hergestellt wird, aber im Haschemitische Königreich leben auch einige Tausend Christen und Angehörige anderer Religionen, die Wein trinken dürfen.

 

Am nächsten Morgen ging es in Richtung Totes Meer...


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