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Jameos del Agua (Jameos des Wassers)

Jameos del Agua

Jameos del Agua. Foto: Hans-Joachim Franzen

Der Begriff "Jameo" bezeichnet einen Teilbereich einer vulkanischen Höhle, dessen Decke durch das eigene Gewicht, spezifische Druckbedingungen oder die Explosion angesammelter Gase in sich eingestürzt ist und der sich normalerweise eine runde, offene Aushöhlung präsentiert.

 

Zwei solcher Jameos (Jameo Chico und Jameo Grande), die durch einen Lavakanal verbunden sind, bildeten die natürliche Grundlage für die Errichtung des Touristenzentrums "Jameos del Agua". Die Jameos del Agua sind das erste vom Künstler Cesar Manrique auf Lanzarote geschaffene Zentrum. Die erste Bauphase wurde 1966 eröffnet, 1976 wurde der Bau mit der Errichtung des Auditoriums fertiggestellt.

 

Zwischen den beiden Jamaeos befindet sich ein natürlicher Salzwassersee, der vom naheliegenden Meer gespeist wird und dessen Oberfläche mit den Gezeiten pendelt. Hier lebt eine der endemischen Tierarten der Insel: die sogenannten "jameitos", winzig kleine Krebstiere, blinde Albinos, deren Herkunft unbekannt ist. Die Tiere wurden von Cesar Manrique als Symbolfigur für die Jameos ausgewählt.

 

In einem terrassenförmig im Fels angelegten Restaurant kann man mit Blick auf den Salzwassersee essen. Die Gäste finden eine eigene Bar und eine Tanzfläche vor.

 

In Jameo Grande befindet sich ein Auditorium mit exquisiter Akustik, in dem regelmäßig Konzerte veranstaltet werden. Gegenüber gibt es ein Schwimmbad mit smaragdgrünem Wasser.

 

Der Besuch dieses Tourismuszentrums sollte nicht ohne einen Spaziergang durch die Casa de los Volcanes, ein Wissenschaftszentrum zur Erforschung der vulkanuischen Aktivität, beendet werden.


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