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Die zweitgrößte Insel Europas liegt zwischen Grönland und Großbritannien
Island ist die zweitgrößte Insel Europas, sie liegt zwischen Grönland und Großbritannien im Nordatlantik. Die beiden kennzeichnenden und sehr gegensätzlichen Elemente der Insel sind Feuer und Eis.
Island ist noch ein sehr "junges" Land vulkanischen Ursprungs und geprägt durch einen immer noch andauernden Vulkanismus. Dieser schuf eine Landschaft mit Schildvulkanen, Explosionskratern, Spalten, Lavafeldern und Lavaströmen.
Erdbeben, heiße Quellen, Geysire, Solfataren und Fumarolen sind die typischen Anzeichen der auch heute noch aktiven vulkanischen Tätigkeit. Die Entstehungsgeschichte der Welt läßt sich auf Island quasi live miterleben. Manche der Vulkanausbrüche hatten Auswirkungen bis nach Europa.
Das zweite prägende Element der Insel ist das Eis. Island ist zu 11 Prozent von Gletschern bedeckt. Der Vatnajökull ist mit 8.300 Quadratkilometern der größte Plateaugletscher der Erde. Gelegentlich bricht unter diesem Gletscher ein Vulkan aus, wobei riesige Mengen Schmelzwasser entstehen.
Island wurde um das Jahr 900 von Wikingern> aus Skandinavien besiedelt.
Die häufigen Ausbrüche von Vulkanen (Hekla, Krafla, Laki) und das im Mittelalter schlechter werdende Klima führten immer wieder zu großen Verlusten unter der Bevölkerung. Heute lebt die Mehrzahl der Isländer vor allem im Südwesten der Insel, in der Hauptstadt Reykjavik und ihrer Umgebung und im Norden, in und um Akureyri und den Myvatn-See.


