URLAUB IN PERU - INKA-TRAIL

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Inka-Trail nach Machu Picchu – Wanderurlaub in Peru

Die Ruinen von Machu Picchu

Die Ruinen von Machu Picchu. Foto: Carlos Sala/PromPerú(PP)

Ein Besuch der Inka-Ruinen von Machu-Pichu gehört zu jedem Peru-Urlaub dazu. Die mystische Inka-Stadt, die sich in 2.400 Metern Höhe auf dem Gipfel des Machu Picchu (Quechua für „alter Gipfel“) befindet, bietet einen atemberaubenden Anblick, den sich kein Peru-Urlauber entgehen lassen möchte. Doch nicht nur die Inka-Ruinen von Machu Picchu erfreuen sich großer Beliebtheit, sondern auch der Wanderweg, der zu den sagenumwobenen Ruinen hinaufführt: der Inka-Trail nach Machu Picchu.

 

Das weitläufige Reich der Inka, das sich fast über den gesamten Westen Südamerikas von Kolumbien bis nach Chile erstreckte, war durch ein ausgeklügeltes Straßensystem miteinander verbunden. Das Wegnetz überzog die gesamten Anden, so dass wichtige Botschaften schnell von Stafettenläufern weitergeleitet werden konnten. Es sind zwar nicht mehr alle Teile des Inka-Pfades erhalten, doch auf einem der spektakulärsten Abschnitte können Wanderurlauber in einer ein- bis mehrtägigen Wanderung von Cuzco nach Machu Picchu in die geheimnisvolle Welt der Inka eintauchen.

 

Kondore in den Anden

Kondore in den Anden. Foto: Inés Menach/PP

Wer sich für die etwa viertägige Tour auf dem fast 40 Kilometer langen Inka-Trail Quapac Ñan entscheidet, startet von Cuzco aus mit dem Zug. Mit der Bahn geht es entlang des Río Urubamba bis zum 82 Kilometer entfernten Ort Qorihuayrachina, von wo aus die Wanderer ihre Wanderreise durch das Reich der Inka starten. Sofern sie denn können. Aufgrund des starken Andrangs von Wanderern aus aller Welt, wurde die Zahl der Wanderer auf dem Inka-Pfad auf 500 Personen pro Tag begrenzt. Die Tickets für den Inka Pfad (etwa 250 Euro inklusive Führer, Verpflegung und Übernachtung) sollte man daher rechtzeitig reservieren. In der Hochsaison von Mai bis August sollte man sich etwa drei Monate vorher anmelden, sonst 30 Tage vorher.

 

Der Pfad zieht sich zunächst angenehm flach hinauf, doch gleich die erste große Etappe hat es in sich: auf 4.200 Metern Höhe steigt der Abra de Warmiwañusca, der „Pass der toten Frau“ an und fordert dem Wanderer all seine Kräfte ab. Der Abra de Warmiwañusca markiert den Eingang zur Welt der Inka, ab jetzt passiert man unzählige kleine und größere Ruinen, die die Vorfreude auf Machu Picchu weiter anheizen. Bedeutende Ruinen am Randes des Inka-Trails sind der kleine Wachposten Runkuraqay, die „mächtige Stadt“ Sayajmarka, Puyapatamarka und Huiñay Huayna. Von dort aus sind es nur noch zwei Stunden nach Machu Picchu, das man erstmals von Intipunku aus sehen kann. Für diesen Anblick sollte man sich ein wenig Zeit nehmen, bevor man den Pfad zur Inka-Stadt Machu Picchu hinunter wandert.

 

Für alle, die das einmalige Urlaubs-Erlebnis Inka-Trail in Ruhe genießen möchten, gibt es weitere Wanderrouten die nicht so überlaufen sind wie der Inka-Trail Quapac Ñan. Obwohl diese Wanderstrecken nicht so bekannt sind, warten auch hier am Wegesrand zahlreiche Highlights wie Ruinen und die unvergleichliche Natur der Anden.

 

Text: Daniela Hesse. Foto: Mit freundlicher Genehmigung von PromPerú


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