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Urlaub in Goa - Strände und Sehenswürdigkeiten en masse

Goa - die Ruinen des Fort Aguada. Foto: gemeinfrei

Strände, soweit das Auge reicht. Die 100 Kilometer lange Küste von Goa besitzt einige der herrlichsten Strände der Welt: Kilometerlange weiße Sandstrände, von morgens bis abends in goldenem Sonnenschein gebadet und nachts vom silbrigen Mondlicht überflutet, von schaumgekrönten Wellen aus dem Arabischen Meer umspült. Das sind die Strände von Goa, deren traumhafte Schönheit alljährlich Tausende von Urlaubern und Naturfreunden in ihren Bann zieht. Die "Königin" der Strände von Goa ist Calangute, ein 7 Kilometer langer, landeinwärts gewölbter Strand, populär bei den Besuchern, die sich von der Schönheit der Szenerie verzaubern lassen wollen. Calangute, ein "rendezvous par excellence", liegt knapp 15 Kilometer nördlich von Panjim (Panaji) entfernt.

Calangutes nächster Konkurrent ist der Strand von Colva; meilenweiter Strand, von Palmen gesäumt, deren Wedel leicht in der angenehmen Westbrise schwanken, die vom weiten Ozean weht.

Die wilde, exotische Schönheit des Unberührten in Betul und Palolem ziehen viele Besucher an. Doch einerlei, ob wild oder kultiviert, die Strände von Goa sind weltbekannt für ihre unvergleichliche Schönheit.

Das schönste von Goas zahlreichen Forts, Fort Aguada, erbaut 1612, bietet eine zusätzliche Attraktion. Am Fuß des Forts hat sich ein exklusives Strandhotel von internationalem Standard etabliert.

Ausflüge in das Landesinnere müssen unbedingt das alte Goa - "Velha Goa" - miteinschließen: Malerische Paläste und Kirchen aus der Zeit der Portugiesen erwarten die Besucher. Ein hübscher Rückblick in diese nach indischen Maßstäben recht junge Vergangenheit.

Goa hat auch eine große Auswahl an Pflanzen, Vögeln und anderen Tierarten zu bieten. Ein Drittel der Gesamtfläche Goas ist bewaldet. Ob Steppe oder immergrüner Regenwald, in diesem Bundesstaat findet man die exotischsten Arten von Farnen, Gräsern, Palmen, Früchten, Textilfasern, Öl, Gummi, Holz und Medizin. Um der Ausbeutung der Regenwälder Einhalt zu gebieten, wurden verschiedene Gebiete zu Naturschutzparks erklärt, um auch seltene Pflanzen- und Tierarten zu schützen.

In einer natürlichen Vertiefüng von 8 Quadratkilometern lockt der Bondla-Park Ausflügler an, die sich auf den grünen Rasenflächen ausruhen oder den Hirschpark, den Mini-Zoo oder den Botanischen Garten anschauen.

Der weitreichende Bhagwan Mahavir Nationalpark bietet Naturliebhabern die Möglichkeit, Vögel und andere Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten, ebenso wie man den Dudhsagar-Wasserfall aus nächster Nähe betrachten kann.

Strände in Goa

Nördlich des Flughafens befinden sich die Strände Arambor, Mandrem, Morgim, Vagator, Aijuna, Baga, Calangute, Candolim, Sinquerim, Mirmar, Dona Paula, Marmugao und südlich des Flughafens Bogmalo, Cansaulim, Majorda, Colva, Margao, Benaulim, Varca, Cavelossim, Mobor, Palolem.

Vom Flughafen Dabolim benötigt man etwa 1 Autostunde zu den nördlichsten oder südlichsten Stränden.


Sehenswürdigkeiten in Goa

Bei Panaji

  • Church of Our Lady of Immaculate Conception (Panaji Church)
  • Mahalaxmi Temple
  • Altinho Hillock
  • Fountainhas (Latin Quarter)
  • Statue of Abbe Faria Panaji Secretariat
  • State Museum
  • St. Inez and Miramar Beach

Bei Mapusa

  • Hanuman Temple
  • Church of Our Lady of Miracles
  • St. Anthony's Chapel

Bei Margao

  • Holy Spirit Church
  • Grace Church
  • Municipal Garden
  • Margao Market

Bei Vasco 

  • St. Andrew's Church
  • Hanuman Temple

Bei Ponda

  •  Mangeshi Temple
  • Shantadurga etc.

Ausflüge

Von Panaji:
Dona Paula Bay (7 Kilometer), Old Goa (10 Kilometer) mit seiner Basilica von Bom Jesus, Se Cathedral, Archaeological Museum und anderen Kirchen, Mangueshi Temple (22 Kilometer), Shantadura Temple (33 Kilometer), Calangute (16 Kilometer), und Baga Strand (18 Kilometer).

 

Von Mapusa:
Strände von Calangute-8 Kilometer, Baga-10 Kilometer, Arambol/Harmal-31 Kilometer, Anjuna-8 Kilometer, Vagator-9 Kilometer und Mandrem-30 Kilometer (beide via Pernem). Temple von Shri Dutta und Shri Vithal bei Sanguelim (25 Kilometer), Temple von Sapta Koteshwar bei Narve (24 Kilometer) und Temple von Kalikadevi bei Kansarpal (14 Kilometer). Kirche von Mae de deus bei Saligao (10 Kilometer), Kirche bei Monte de Guiri (2 Kilometer). Mayem Lake (21 Kilometer), Arvalem Waterfalls (29 Kilometer). Terekhol Fort (30 Kilometer).

 

Von Margao:
Strände von Colva (6 Kilometer) Benaulim (8 Kilometer), Majorda (8 Kilometer), Varca (10 Kilometer), Cavelossim (15 Kilometer), Mobor (18 Kilometer), Betul (16 Kilometer), Agonda (40 Kilometer) und Palolem (47 Kilometer). Cabo de Rama (21 Kilometer). 3.Ranchol Seminary (8 Kilometer). Shree Damodar Temple bei Zambaulim (22 Kilometer) und Shree Shantadurga Temple bei Fatorda (18 Kilometer). Cotigao Wild Life Sanctuary (33 Kilometer), Dudhsagar Wasserfälle (59 Kilometer mit dem Zug)

 

Von Vasco:
Margao Harbour-3 Kilometer, Bogmalo Beach-9 Kilometere, St.Jacinto Island-7 Kilometer Velsao Beach-10 Kilometer, Kesarval Springs-15 Kilometer und Pilar Seminary-19 Kilometer.

 

Von Ponda:
Bondla Wildlife, Molem Wildlife und weitere

Tipps

Parkanlage in Goa. Foto: gemeinfrei

Weiter südlich, bereits im Nachbarstaat Karnataka, liegen die schönen unerforschten Strände von Karwar, Malpe und Udipi.

Etwa zehn Autostunden westlich von Goa befindet sich der Tempelbezirk von Hampi, Weltkulturerbe der Menschheit laut UNESCO. Hampi galt im Hochmittelalter als das größte südindische Zentrum des Hinduismus. Die Stadt soll später dank eines regen Handelsverkehrs mit den Portugiesen ungeheuer reich und - so schrieb ein Zeitgenosse - "größer als Rom" gewesen sein. Noch heute geben die über eine Fläche von 26 Quadratkilometer verstreuten Tempel und Paläste eine Ahnung vom einstigen Glanz.

Etwa sechs Autostunden nördlich von Hampi liegen einige der interessantesten Beispiele für den südindischen Tempelbau. Aihole, bekannt als Wiege des Hindu-Tempelbaus, verfügt über 70 Tempel, die bis in das 5. Jahrhundert v. Chr. zurückreichen. Nicht weit davon liegt die Tempelanlage von Pattadakal, die aus dem 7. und 8. Jahrhundert stammt und Krönungsort der Chalukya-Dynastie war. Unbestrittener Höhepunkt ist der Standort einer weiteren Gruppe bemerkenswerter Tempel mit wundervollen Skulpturen. Pattadakal gehört ebenfalls zum Weltkulturerbe der Menschheit. Badami, berühmt für seine aus dem 6. Jahrhundert stammenden Höhlentempel, bietet sich als Ausgangsbasis an für den Besuch nach Pattadakal im Bus oder Taxi an.

Etwa 100 km nördlich von Badami befindet sich Bijapur. Seine Hauptattraktion ist das Gol Gumbaz, das Grabmal für Mohammad Adil Shah, der im 17. Jh. sein Reich von Bijapur aus regierte. Die Kuppel des Mausoleums ist die zweitgrößte der Welt und wird nur noch von der des St. Peter Doms in Rom übertroffen.

Hoch oben in der Kuppel liegt die breite "Flüstergalerie", wodurch ein seltsamer Echoeffekt, ein leises Flüstern, genau an der gegenüberliegenden Stelle der Galerie gehört werden kann.


(Der Text wurde freundlicherweise von India Tourism, Frankfurt, zur Verfügung gestellt).


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