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Endlich Urlaub - und dann krank?
Ein neues Immuntraining sowie eine radikale Änderung der Einstellung schützen.
Im Job doppelte Power bis zum Schluss, um möglichst noch für die Urlaubszeit vorzuarbeiten. Dann Wäsche waschen, Koffer packen, die Nachbarn bitten, nach dem Rechten zu sehen. Zum Flughafen hetzen, der Flug in eine andere Klimazone und am ersten richtigen Urlaubstag der Zusammenbruch. Rund zwei Millionen Deutsche erleben die schönsten Tage des Jahres mit Fieber und Grippe, Magen-Darm-Beschwerden oder bei völliger Erschöpfung. Sogar jeder zehnte Herzinfarkt ereignet sich in den Ferien. "Wer im Urlaub krank wird, hat sich einfach im Job zu sehr ausgepowert. Schützen kann man sich davor nur durch radikale Änderung der persönlichen Einstellung und ein Immuntraining", so Dr. Holger Wehner, Chefarzt der gisunt-Klinik für ganzheitliche Medizin in Wilhelmshaven. Die Anreise sollte also in Ruhe geplant werden und ohne Stress über die Bühne gehen. Im Urlaub selbst sollten sich dann Aktivität und Entspannung abwechseln. Ganz wichtig ist es, dem Körper Zeit zu geben, sich auf das veränderte Klima einzustellen.
"Um die Herausforderung Urlaub zu bestehen und die schönsten Wochen des Jahres bei guter Gesundheit zu genießen, brauchen die Abwehrkräfte ein Trainingslager", erklärt Dr. Wehner. Denn jede Sekunde bewältigen sie in unserem Blut eine wahre Herkulesarbeit - und die wird durch eine veränderte Umgebung, unbekannte Erreger und Hitze noch größer: Killerzellen stürzen sich auf Krankheitserreger, die über die Atemluft in die Lungen und dann weiter ins Blut eingedrungen sind und vernichten sie - bevor sie uns krank machen. Helferzellen locken Fresszellen an, die die abgetöteten Viren, Bakterien und Pilze abtransportieren. Milzpeptide (z.B. in Polyerga, Apotheke) koordinieren die verschiedenen Abwehrzellen und verstärken ihre Aktivität.
So zeigen Untersuchungen: Unter der Therapie mit Milzpeptiden steigt die Aktivität natürlicher Killerzellen. Und dadurch wird das Immunsystem so stark, dass es sogar mit einer echten Grippe (Influenza) fertig werden kann. Milzpeptide produziert der Körper zwar auch selbst. Aber genauso, wie das Herz mit den Jahren an Schlagkraft verliert, produziert die Milz auch immer weniger Eiweißbausteine, die das Immunsystem koordinieren. Übrigens: Milzpeptide wirken rein natürlich und sind gut verträglich.
Zusätzlich empfehlen Ärzte Ausdauersport für ein effektives Immuntraining. Ideal sind zwei- bis dreimal in der Woche Joggen oder Power-Walking. Der Gebrauch von Genussgiften wie Nikotin und Alkohol sollte weitgehend eingeschränkt werden - am besten ist es natürlich, ganz darauf zu verzichten. Eine große Bedeutung für stabile Abwehrkräfte hat auch die Psyche. Denn Stress, permanente Überforderung und Angst fahren die Aktivität der Abwehrzellen in den Keller. Yoga und Meditation schaffen hier den nötigen Ausgleich.
Quelle: djd
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