URLAUB IN PARIS - ÎLE DE LA CITÉ

Suchen und buchen - Aktuelle Angebote Paris und Umgebung 

Île de la Cité – die Keimzelle von Paris

Blick auf die Île de la Cité mit der Kathedrale Notre-Dame de Paris

Blick auf die Île de la Cité mit der Kathedrale Notre-Dame de Paris. Fotos: Hans-Joachim Franzen

Andere Städte haben eine klar erkennbare Altstadt oder eine Burg, die an die Ursprünge der Stadt erinnert. Die französische Hauptstadt Paris hat eine Insel auf der alles anfing: die Île de la Cité. Hier siedelten bereits die Kelten.

Nach Cesars Sieg in Gallien wurde die Stadt, die damals Lutetia genannt wurde, römisch. Die Mauern, die sie errichteten, standen bis ins Mittelalter und boten der Stadt auf der Île de la Cité Schutz. Die schützenden Mauern waren bei dem ersten großen Normannenangriffen fast ins Wangen geraten.

 

Im Jahr 845 lagerten die Normannen vor der Île de la Cité, bereit die Stadt anzugreifen. Der damalige König des Frankenreichs und Nachfolger Karls des Großen, Karl der Kahle wusste sich nicht anders zu helfen als die Stadt durch 7000 Pfund Silber freizukaufen.

 

Auf der Île de la Cité

Auf der Île de la Cité

Vierzig Jahre später kamen die Normannen erneut mit Hunderten von Schiffen und lagerten vor der Insel. Da niemand zu Hilfe kam, war die Stadt auf der Île de la Cité auf sich gestellt, der Fall von Paris schien nur eine Frage der Zeit. Nur dem Umstand, dass die Verteidigung der Stadt zwei tatkräftige Männer leiteten, Graf Odo von Paris und Bischof Gozlin, ist es zu verdanken, dass die Stadt standhielt.

 

Zu einer Zeit als ganz Europa unter den Normannen-Ansturm zitterte war das unerwartete Standhalten von Paris ein Fanal für das gesamte Abendland, und es war der Startschuss für die wachsende Bedeutung von Paris.

Die Nachkommen des tapferen Grafen Odo reagierten Frankreich bis ins 19.Jahrhundert hinein. Der erste in der Reihe war sein Großneffe Hugo Capet, der erste gekrönte Karpetinger, der bedeutendste war der Sonnenkönig Ludwig der IV.

Auch heute noch residieren die Nachkommen von Graf Odo von Paris in Spanien und Luxemburg.

 

Notre-Dame de Paris

Notre-Dame de Paris - Teilansicht

Wer die Geschichte der Île de la Cité im Hinterkopf hat, der wird viel bewusster auf die Insel gehen und dort die bedeutenden Bauwerke versuchen aus der jeweiligen Zeit heraus zu erfassen. Das bekannteste Bauwerk ist die frühgotische Kathedrale Notre-Dame de Paris. Notre-Dame wurde in den Jahren 1163 bis 1345 erbaut und wird heute von fast allen Paristouristen angesteuert. Das beeindruckende sakrale Bauwerk erhielt durch den 1831 erschienen Roman „Der Glöckner von Notre-Dame“ von Victor Hugo zusätzliche Popularität und ebenso durch die verschiedenen Verfilmungen des Buches.

 

Eine weitere Sehenswürdigkeit auf der Île de la Cité ist das Palais de la Cité. Der heutige Justizpalast war vom 10. bis zum 14. Jahrhundert die Residenz der französischen Könige.

 

Tipp: Wer es schafft früh aufzustehen, der kann recht ungestört durch die Gassen schlendern und die einmalige Atmosphäre kennen lernen. Von den Ufern der Seine und verschiedenen Gebäuden, zum Beispiel vom arabischen Zentrum, hat man einen guten Blick auf die Insel.


ANZEIGE
ANZEIGE
 
© 2011 Travelimpulse GmbH    Sitemap | Impressum | AGBs der Urlaub-im-web.de |  AGBs unserer Reiseveranstalter