REISEBERICHTE SPANIEN - AKTIVURLAUB AUF IBIZA

Reisedauer: 7 - 10 Nächte
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      Aktivurlaub auf Ibiza - die Partyinsel zeigt ihre grüne Seite

      Im Frühling grünt und blüht es überall auf der Insel. Fotos: Daniela Hesse

      Im Frühling grünt und blüht es überall auf der Insel. Fotos: Daniela Hesse

      von Daniela Hesse


      Die meisten Urlauber kennen Ibiza nur als Partyinsel, die im Sommer mit feinsandigen Stränden und relaxter Atmosphäre lockt. Dass man auf Ibiza auch aktiv sein kann, ist bisher nur wenigen bekannt. Um uns selbst davon zu überzeugen, starteten wir zu einem viertägigen Aktivurlaub auf die Baleareninsel.

       

      Zugegeben, Wandern und Mountainbike fahren stehen bei mir im Urlaub nicht unbedingt an erster Stelle. Trotzdem freute ich mich auf die bevorstehende Aktivreise auf der Balearen-Insel Ibiza. Die Reise startete am Kölner Flughafen und nach einem kurzen Zwischenaufenthalt auf Mallorca und einem noch kürzeren Weiterflug kamen wir endlich auf Ibiza an. Glücklicherweise wurden wir von strahlendem Sonnenschein empfangen und konnten unsere dicken Jacken endgültig ablegen. Dann ging es auch schon zum Hotel. Auf dem Weg dorthin konnten wir bereits einen Blick auf Ibizas blühende Landschaft erhaschen. Ibizas Natur zeigt sich im März sehr grün und Blumen und Kirschbäume stehen in voller Blüte.

       

      Sonnenuntergang vom Hotel aus

      Sonnenuntergang vom Hotel aus gesehen

      Unsere Fahrt führte uns aufs Land zu unserer Unterkunft, dem Landhotel Can Lluc. Esbefindet sich außerhalb des kleinen Städtchens Sant Rafael, das etwa 25 Minuten vom Flughafen und 20 Minuten von der Inselhauptstadt Eivissa (Ibiza-Stadt) entfernt ist. Das Hotel wurde erst 2003 eröffnet und vereint ländlichen Charme mit Luxus. Bei dem Hauptgebäude handelt es sich um eine typische Finca, deren Räume von den Besitzern vor der Eröffnung umfassend und mit viel Liebe zum Detail renoviert wurden. Mittlerweile sind weitere Gebäude und Zimmer hinzugekommen oder werden noch angebaut. Auch sie sind im ländlichen, ibizenkischen Stil gehalten. Derzeit gibt es vierzehn Zimmer, die alle über eine eigene Terrasse und einen Kamin verfügen. Außerdem stehen den Gästen eine große Sonnenterrasse, ein Swimmingpool, ein Jacuzzi und ein kleiner aber feiner Spa-Bereich zur Verfügung.

       

      Zum Glück hatten wir nach der Ankunft im Hotel etwas Zeit, um uns auf der Sonnenterrasse zu entspannen und das Hotelgelände anzuschauen. Das Can Lluc liegt ruhig, eingebettet zwischen bewaldeten Hügeln. Es gibt einige kleine Wege zum Spazieren und als wir den Hügel etwas hinaufgingen, konnten wir sogar das Meer sehen. Vom Spaziergang zurück, erwarteten uns schon die fehlenden Mitglieder unserer Reisegruppe, die aus München angereist waren.

      Eivissas Oberstadt - historisches Viertel mit Panoramablick

      Blick auf Eivissas Altstadt "Dalt Vila" und den Hafen

      Blick auf Eivissas Altstadt "Dalt Vila" und den Hafen

      Nachdem sie ihr Gepäck verstaut und sich frisch gemacht hatten, konnten wir endlich nach Eivissa aufbrechen. Dort kamen wir gegen 19.30 Uhr an und machten zunächst einen Rundgang durch Eivissas Altstadt. Wir begannen die Tour an Ibizas ältestem und höchstem Punkt, der alten Burgfestung, die teilweise für Besichtigungen zugänglich ist. Um diese Tageszeit ist es hier wie ausgestorben, schließlich ist es ja schon dunkel. Doch tagsüber hat man von hier einen guten Blick auf den Hafen, die Stadt und das Meer. Sogar die Nachbarinsel Formentera ist dann von hier aus zu sehen. Die Burgfestung wurde bereits im 16. Jahrhundert errichtet und schützte seitdem die Stadt vor Angreifern. Ein Teil der sehr schlicht gestalteten Burg wird derzeit zu einem Parador (staatliches Hotel) umgebaut. Bis man in der alten Festung nächtigen kann, werden jedoch noch zwei oder drei Jahre vergehen.

       

      Danach stiegen wir weiter hinab in die Altstadt, Dalt Vila genannt. Sie ist von dicken Mauern umgeben und besteht aus einem Gewirr schräg abfallender Gässchen. Je näher man dem Stadtzentrum kommt, umso belebter wird es. Die Bewohner halten vor den Häusern ein Schwätzchen, Kinder spielen mit ihren Hunden und Hausfrauen holen die trockene Wäsche vom Balkon. Hier und da entdeckt man ein paar Blumen, die der Altstadt ein paar Farbtupfer verleihen.

       

      Doch etwas störte die ruhige Abendatmosphäre in Ibizas historischer Oberstadt. Wir standen gerade vor der imposanten Zugbrücke „Portal de ses Taules“, als ein Mountainbiker durch das historische Eingangstor geschossen kam. Schnell machten wir Platz. Reiseführer Miguel erklärte uns daraufhin, dass dies eine beliebte Strecke für Radfahrer sei und tatsächlich entdeckten wir später noch einen zweiten Mountainbiker, der die engen Gassen hinunterjagte.

      Ibizenkische Küche: Meeresfrüchte, Fisch und süße Nachspeisen

      Unsere Vorspeise im Ca n'Alfredo1

      Unsere Vorspeise im Ca n'Alfredo

      Nach diesem kleinen Schrecken gingen wir weiter zum alten Markt, der um diese Uhrzeit natürlich einen verlassenen Anblick bot. Ein Stückchen weiter passierten wir das berühmte Café „Croissant Show“, das von Ibizenkern wie von Touristen nach langen Partynächten als Treffpunkt zum Frühstücken geschätzt wird. Auf dem Weg zu Eivissas Hauptstraße passierten wir auch das Teatro Peireira in der Calle Conde Rosselló. Früher trafen sich die einheimischen Familien hier sonntags um Filme zu schauen, heute gibt es Live-Jazzmusik. Schließlich bogen wir links in die Hauptstraße Paseo Vara del Rey ein. Hier sticht einem sofort das Hotel Montesol ins Auge, das an die Gebäude in der kubanischen Hauptstadt Havanna erinnert. Auf dem Paseo Vara del Rey gibt es noch weitere architektonische Schmuckstücke dieser Art.

       

      Unser Restaurant, das Ca n'Alfredo lag ebenfalls auf dem Paseo Vara del Rey. Innen bestätigte sich mein erster Eindruck, dass es ziemlich eng sei. Doch die gemütliche Atmosphäre und die Vorfreude auf das lang ersehnte Essen wischten diesen kleinen Wermutstropfen schnell weg. Das Essen begann typisch spanisch mit Tapasspezialitäten Ibizas. Zuerst gab es eine kalte Tapa mit Kartoffeln und Gemüse, gefolgt von mit Fisch bestrichenen Brotstücken. Dazu wurden uns selbstverständlich frisch gebackenes Brot, Aiolli und grüne Oliven sowie ausgezeichnete Weine gereicht, für die das Restaurant berühmt ist . Als Hauptspeise gab es ein Fischgericht mit Gemüse und als Nachtisch verschiedene typisch ibizenkische Küchlein, wovon mir besonders die ibizenkischen Magdalenas mit Marzipan schmeckten.

       

      Den Abend beendeten wir mit zwei original ibizenkischen Schnäpsen: „Hierbas“, der mit verschiedenen Kräutern hergestellt wird und eine grün-bräunliche Farbe besitzt und dem grell-orangen Frigola, der nach Thymian schmeckt. Nach einem gelungenen ersten Abend ging es zurück ins Hotel und ab ins Bett, wo wir uns für die bevorstehende Wander- und Radtour ausruhten.

       

      Tag 2: Ein Sturz mit Folgen...

       

      Pool im Landhotel Can Lluc

      Pool im Can Lluc

      Mein Zimmer im Can Lluc
      Mein Zimmer
      Teatro Pereira
      Teatro Pereira
      Auf Ibiza gibt es immer leckere Desserts
      Leckeres Dessert


       
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