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Honolulu – das Tor zu Hawaii

Königspalast Iolani Palace. Foto: HTJ

Königspalast Iolani Palace. Foto: HTJ

Ein Urlaub in Hawaii beginnt meist in Honolulu, wo sich der internationale Flughafen befindet. Honolulu ist nicht nur die Hauptstadt des idyllischen Pazifik-Archipels, sondern auch die größte Stadt. Der Name Honolulu bedeutet „geschützte Bucht“ und verrät, warum sich hier bereits die hawaiianischen Monarchen niederließen. Auf den ersten Blick gleicht Honolulu einer typisch amerikanischen Großstadt, doch außer glänzenden Hochhausfassaden gibt es noch viel mehr zu entdecken. Da ist es gut, dass sich das Zentrum bequem zu Fuß erkunden lässt.

 

Die meisten Urlauber starten den Stadtrundgang am Iolani Palace, dem einzigen Königspalast der USA. Er wurde 1882 erbaut und diente den letzten beiden Königen Hawaiis als Residenz. König Kalakaua ordnete den Bau an, nachdem er auf einer Europareise die beeindruckenden Königshäuser der europäischen Monarchen gesehen hatte. Das Ende der Monarchie kam 1891 und das Parlament zog in den Palast ein. Seit 1978 dient der Iolani Palace als Museum. Zum Iolani Palast gehört auch ein prächtiger Garten.

 

Quirlige Chinatown. Foto: HTA/Tor Johnson

Quirlige Chinatown. Foto: HTA/Tor Johnson

Wer im Zentrum von Honolulu unterwegs ist, sollte auch die Chinatown besuchen. Sie entstand Anfang des 20. Jahrhunderts, nachdem sich ehemalige Plantagenarbeiter hier niederließen und Restaurants, Bäckereien, Wäschereien und andere kleine Gewerbe zu eröffnen. Heute leben die Chinesen zwar über die ganze Stadt verteilt, doch Chinatown ist immer noch ein beliebter Treffpunkt zum Einkaufen oder Essen gehen. Das Viertel konzentriert sich um die Maunakea Street, wo man auch frisch gefertigte Leis, die typisch hawaiianischen Blumenketten, erstehen kann.

 

Das Wahrzeichen des Hafens von Honolulu ist der Aloha Tower. Zur Zeit der großen Passagierschiffe wurden die Touristen hier mit einem freundlichen „Aloha“ willkommen geheißen. Der Turm wurde 1926 errichtet und war seinerzeit das höchste Gebäude der Stadt. Diesen Titel musste der 56 Meter hohe Aloha Tower zwar schon vor langer Zeit abgeben, doch einen tollen Ausblick genießt man auch heute noch von der Aussichtsplattform. Der Blick reicht von Pearl Harbour im Nordwesten bis nach Downtown Honolulu.

 

Im historischen Stadtteil Kalihi befindet sich das Bishop Museum, das die weltweit größte Sammlung polynesischer Artefakte beherbergt. Es trägt auch den Beinamen „Museum für Natur- und Kulturgeschichte des Bundesstaates Hawaii“ und ist ein Muss für alle, die sich für die hawaiianische und polynesische Kultur interessieren. Das Museum wurde 1889 zu Ehren von Bernice Pauahi Bishop gegründet, der letzten Nachfahrin der königlichen Kamehameha-Familie.

Pearl Harbour

Etwa 15 Kilometer westlich von Honolulu befindet sich der Marinestützpunkt Pearl Harbour, der am 7. Dezember 1941 tragisches Ziel eines japanischen Angriffs wurde. Ohne Kriegserklärung griffen die Japaner den größten amerikanischen Marinestützpunkt im Pazifik an. Dabei starben rund 2.000 Soldaten und Zivilisten, denn auch andere Teile Oahus waren betroffen. Zudem gab es etwa tausend Verletzte. Besonders tragisch war die Bombardierung des Kriegsschiffes USS Arizona, das mit 1.177 Männern unterging und für sie zum Grab wurde.

 

Seit 1962 erinnert das USS Arizona Memorial an den verhängnisvollen Angriff. Das Denkmal wurde im Hafenbecken über dem gesunkenen Kriegsschiff USS Arizona errichtet. Das Schiff kann man unten im Meer liegen sehen. In der Nähe der USS Arizona liegt seit 1998 das Museumsschiff USS Missouri, auf dem 1945 die Japaner die bedingungslose Kapitulation unterzeichneten. Wer sich für U-Boote interessiert, kann das nahe gelegene USS Bowfin Submarine Museum besuchen.

 

Hawaiian Hall im Bishop Museum. Foto: HTJ

Bishop Museum

Der Aloha Tower am Hafen. Foto: HTA/Tor Johnson
Aloha Tower
Leis kauft man in Chinatown. Foto: HTA/Tor Johnson
Lei-Herstellung
Königlicher Schmuck im Bishop Museum. Foto: HVCB/Linda Ching
Ausstellungsstück

 

Text: Daniela Hesse. Fotos: Mit freundlicher Unterstützung von HTA (Hawaii Tourism Authority), HTJ (Hawaii Tourism Japan), HVCB (Hawaii Visitors and Conventions Bureau)

 


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