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Das Hohe Venn - eine fast unberührte Naturlandschaft
Das Hohe Venn ist eine einsame Region in Osten von Belgien, aber trotzdem von Deutschland aus schnell zu erreichen. Wer mit dem Flugzeug anreisen möchte, landet am einfachsten im nahe gelegenen Lüttich.
Das uralte Mittelgebirge ist ein ideales Reiseziel, um einige Tage Urlaub zu machen und sogar für eine Tagestour ist das Hohe Venn gut geeignet.
Die Landschaft wird von sehr ausgedehnten Moorflächen geprägt, Dörfer, Städte und auch Talsperren findet man hauptsächlich am Rande der Region.
Die beliebtesten Sportarten sind Wandern und im Winter Skilanglauf. Wanderwege und Loipen stehen in ausreichendem Maße zur Verfügung.
Allerdings ist das Hohe Venn in verschiedene Zonen aufgeteilt:
In Zone A kann der Wanderer sich frei bewegen.
In Zone B stehen einem markierte Wege zur Verfügung.
Zone C hingegen darf nur mit einem anerkannten Naturführer betreten werden und
die Zone D ist für den Besucher gänzlich gesperrt.
Diese Einschränkungen werden vom kundigen Besucher gerne hingenommen, gilt es doch ein sehr empfindliches natürliches Gleichgewicht zu erhalten.
Neben Luchsen, Wildkatzen, Bibern und Birkhühnern fühlen sich im Hohen Venn zahlreiche seltene Insekten- und Reptilienarten wohl. Auch so manche Pflanzenart ist anderswo längst ausgestorben, z.B. Europäischer Siebenstern, Beinbrech, Gefleckte Knabenkraut, Lungen-Enzian, Sonnentau, Moosbeere oder Wollgras.
Den großstädtischen Besucher allerdings beeindruckt besonders die langanhaltende Stille im Hohen Venn, nur der Wind und einzelne Vogelstimmen sind zu hören.
Da dieser Naturraum sehr groß ist, die Moorlandschaft leicht hügelig ist und Wanderer selten, sieht man auch oft stundenlang keinen Menschen.
Umgekehrt bedeutet das: Vorsicht man kann sich auch Verlaufen. Also etwas Umsicht ist auch hier angesagt.
Ob in Spa, Eupen, Malmedy oder in kleinen Dörfern, Quartiere stehen dem Urlauber in ausreichendem Maße und in jeder Kategorie zur Verfügung.
Auch kulturell bieten diese Orte so einiges und auch anderen Sportarten, wie Reiten, Radfahren, Kanu fahren oder Surfen im Hohen Venn gut nachgehen.
Und "last, but not least": Kenner wissen es schon lange, Belgien ist ein Paradies für Feinschmecker. Schon seit Jahrzehnten ist unser Nachbar bei allen Gourmetführer sehr gut vertreten.
Viele Belgier fahren jedes Jahr im Herbst oder Winter in den Osten ihres Landes, um die leckeren Hirsch, Reh-, Wildschwein-, Fasan- und Pilzgerichte der Region zu kosten, am liebsten als mehrgängiges Menü und mit den dazu passenden Weinen.








