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Die "Düne" - Urlaub auf Helgolands zweiter Insel

Gleich neben Helgolands Hauptinsel liegt die "Düne" mit ihren herrlichen Sandstränden. Fotos: Kurverwaltung Nordseeheilbad Helgoland

Spricht man von Helgoland, meint man den mächtigen roten Felsen aus Buntsandstein, der bis zu 40 Meter aus dem Meer ragt. Dabei besteht Helgoland aus zwei Inseln. Denn nur rund 800 m von der Hauptinsel entfernt liegt die Helgoländer "Düne". Sie ist vom Tagestourismus fast unberührt, ein Paradies für Sonnenanbeter, Fossiliensammler und Helgoland-Urlauber, die Ruhe und den hautnahen Kontakt zur Natur suchen. Mit etwas über 1.000 Meter Länge und 700 Meter Breite bietet sie viel Raum für Entspannung.

Hier kann man sich treiben lassen - mit festem Boden unter den Füßen. Mit gleich zwei traumhaft weiten, weißen Sandstränden ist sie ein tolles Badeparadies. Unabhängig von Ebbe und Flut kann sich hier jeder zu jeder Zeit in die Fluten der Nordsee stürzen, am Nordstrand die schäumende Brandung genießen oder am kinderfreundlichen Südstrand sanft in die Fluten gleiten. Am Nordstrand bleibt es jedem überlassen, ob er mit Textil oder ganz "ohne" ins Wasser steigt. Dabei kann ganz unvermittelt jemand "auftauchen". Denn die Seehunde, die sich hier tummeln, sind neugierig und kennen keine Scheu. Tagsüber sonnen sich oft hunderte am Strand. Gäste sollten dann Abstand halten, um die Tiere nicht zu stören. Rund 130.000 qm feinsten Strand haben die Gäste auf der Düne, Strand­körbe und Dünen schützen vor dem Seewind.

Die Karibik lässt grüßen ...

Wer auf Helgoland Urlaub macht, findet auf der vorgelagerten "Düne" ein herrliches Strand- und Badeparadies.

Ein Besuch auf der Düne lohnt sich zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter. Kinder können hier nach Herzenslust im Sand buddeln oder sich auf dem neuen großen Abenteuerspielplatz hinter den Dünen am Nordstrand austoben. Den großen Gästen bietet sich die Düne mit ihrer reichhaltigen und zum Teil seltenen Pflanzenwelt für ausge­dehnte Spaziergänge an. Vor allem Freunde von Fossilien kommen bei einer Dünen- und Strandwanderung auf ihre Kosten. Bei stürmischer See, lassen sich die unterschiedlichsten Versteinerungen und manchmal auch ein Stück Bernstein oder den roten Feuerstein finden. Sie werden vom vorgelagerten, unter Wasser liegenden Weißen Kliff abgerissen und an den Dünnenstrand gespült.


Ein idealer Platz, um die Seele baumeln zu lassen, ist der Ostteil der Düne, die sog. Aade. Wenn die Brandung ans Ufer schläft, bewegen sich Millionen  Kieselsteine und erzeugen ein einmaliges Klangbild. Die Aade gilt darüber hinaus bei Ornitologen als einer der beste Plätze in Deutschland, um Vögel in Ruhe zu beobachten.Auf der Düne befindet sich der Inselflughafen, der von kleinen Maschinen angeflogen wird. Es gibt einen kleinen Supermarkt und  für das leibliche wohl sorgen zwei Restaurants. Sitzt man dort im Sommer auf der Terrasse, blickt man an Palmen vorbei auf die ein- und auslaufenden Schiffe. Die Karibik lässt grüßen.

Hotels und Pensionen gibt es hier nicht, aber das sog. Dünendorf, kleine Holzbungalows, die man mieten kann. Außerdem gibt es einen Campingplatz und für die kleinen Robinson Crusoes einen tollen Abenteuerspielplatz.

Die Düne selbst hat ehemals zum aus Kreide, Kalk und Gips bestehenden Weißen Kliff gehört und war durch einen natürlichen Wall aus Sand und Geröll mit der Hauptinsel verbunden. In der Neujahrsnacht des Jahres 1721 riss dann eine Sturmflut Insel und Weisses Kliff auseinander. Der versandete Kliffrest wurde zur Düne und damit zu Helgolands einmaligem Bade- und Naturparadies.


Text: Kurverwaltung Nordseeheilbad Helgoland

www.helgoland.de



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