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Urlaubszeit - Einbruchszeit

Gilt es zu vermeiden: Die "böse Überraschung" bei der Rückkehr aus dem Urlaub. Foto: GDV - Die Deutschen Versicherer/gp

Auch Langfinger freuen sich auf die schönsten Wochen des Jahres, da Häuser und Wohnungen vielfach leer stehen und zu einer Diebestour einladen. Damit der Urlaub auch nach der Heimkehr in guter Erinnerung bleibt, haben wir Ihnen die wichtigsten Tipps zum Einbruchschutz zusammengestellt

 

Nachbarschaftshilfe:
Die Nachbarn bitten, die Rollläden jeden Tag hoch- und runterzulassen und die Beleuchtung jeden Abend anzustellen. Damit täuschen Sie ihre Anwesenheit vor.

Zeitschaltuhr:
Lampen und andere elektrische Geräte mit einer Zeitschaltuhr so programmieren, dass sie zu bestimmten Uhrzeiten an- und ausgehen. Allerdings: besser die Nachbarn darüber informieren, damit diese nicht aus Angst vor Einbrechern die Polizei alarmieren.

Post und Zeitungen:
Briefkasten von Freunden oder Nachbarn leeren oder Sendungen postlagern, beziehungsweise an den Urlaubsort nachschicken lassen.

Kontrolle von Einstiegsmöglichkeiten:
Vor der Abfahrt alle Türen und Fenster kontrollieren. Bei Türen, die nur zugezogen, und Fenstern, die gekippt sind, kommt die Hausratversicherung im Falle eines Einbruchs nicht für den entstandenen Schaden auf.

Abschreckungsmaßnahmen:
Zur Abschreckung von Einbrechern bieten sich an: Alarmanlage, Videokamera, Gitterrollläden, Fenstergitter, Drahtglas, Doppelschlösser. Einbrecher machen einen großen Bogen um Häuser, die von Hunden bewacht werden.

Anrufbeantworter:
Die Ansage sollte keine Hinweise auf eine längere Abwesenheit enthalten.

Urlaubsanzeige:
Darauf sollten Geschäftsleute besser verzichten. Professionelle Einbrecher untersuchen Tageszeitungen nach Hinweisen auf Abwesenheit und planen in dieser Zeit die Einbrüche.

Wertsachen:
Schmuck, wichtige Papiere oder größere Summen Bargeld gehören während der Urlaubszeit in einen Banktresor, den man in manchen Banken auch für wenige Wochen anmieten kann (Kosten ab 15 Euro). Einige Banken verwahren auch sperrige Wertgegenstände.

Inventarliste:
Liste mit Fabrikat und Seriennummer von hochwertigen elektrischen Geräten, Expertisen von Schmuck und Wertsachen anlegen. Kostbare Gegenstände (Teppiche, Gemälde, Schmuck) sollten Sie fotografieren, wichtige Dokumente fotokopieren, Belege von größeren Anschaffungen mindestens zwei Jahre aufbewahren.

Termine:
Lieferaufträge und Termine mit Handwerkern nicht in die Zeit der Abwesenheit legen. Informieren Sie auch Ihre Nachbarn, dass keine Handwerker bestellt wurden. Viele Einbrecher verschaffen sich Zutritt mit der Behauptung, sie seien vom Hausherrn beauftragt worden, Reparaturen durchzuführen.

 


 
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