URLAUB IN DEN USA - HAWAII

Suchen und buchen - Aktuelle Angebote Hawaii/Lanai 

Hawaii exklusiv – Urlaub auf Lanai

Golfplatz auf Lanai. Foto: HTJ

Golfplatz auf Lanai. Foto: HTJ

Lanai ist die kleinste der touristisch erschlossenen Hawaii Inseln (nur Niihau ist noch kleiner). Doch was der Insel an Größe fehlt, gleicht sie mit Exklusivität und Luxus wieder aus. Wer es sich leisten kann, findet im Urlaub auf Lanai die Ruhe und Abgeschiedenheit, die er sucht. Zwei Luxus-Hotels und zwei anspruchsvolle Golfplätze stehen auf Lanai zur Verfügung. Ein weiteres Bed & Breakfast Hotel befindet sich im Hauptort Lanai City, wo die Mehrheit der 3.200 Bewohner lebt. Bisher verbringen nur wenige ihren Urlaub auf Lanai, dafür ist das kleine Eiland als Ausflugsziel von Maui aus umso beliebter.

 

Die Nachbarinsel Maui liegt im Westen von Lanai und ist nur 14 Kilometer entfernt. Genauso weit ist es auch bis zur nördlich gelegenen Nachbarinsel Molokai. Die beiden Inseln sind stets in Sichtweite. Von Maui aus wurde Lanai im 15. Jahrhundert besiedelt, viel später als die anderen Hawaii-Inseln. Vorher glaubte man, dass hier Menschen fressende Nachtgeister lebten, bis der Legende nach der junge Prinz Kaululaau Lanai mit einer List von allen 400 Nachtgeistern befreite. Von da an bewohnten Hawaiianer die Insel. Später folgten christliche Missionare, Mormonen und asiatische Einwanderer.

 

Unterwegs auf dem Munro Trail. Foto: HTA/Ron Dahlquist

Unterwegs auf dem Munro Trail. Foto: HTA/Ron Dahlquist

1922 kaufte Jim Dole Lanai für 1,1 Millionen Dollar und verwandelte die Insel in die größte Ananasplantage des Pazifik-Archipels. Heute sieht man kaum noch Ananasplantagen – Rinderzucht und Farmwirtschaft sind die Haupterwerbszweige – doch der Beiname „Ananasinsel“ ist geblieben. Auch Lanai City, einst von Dole als Arbeitersiedlung gegründet, blieb bestehen. Der Hauptort der Insel liegt zentral auf 500 Meter Höhe, im Hochland von Lanai. Viel hat der kleine Ort nicht zu bieten, dafür kann man ihn bestens zu Fuß erkunden. Ein spezielles Flair verleihen Lanai City die riesigen Norfolk-Tannen, die als Windschutz dienen.

 

Von Lanai City ist es nicht mehr weit bis zu Lanais höchster Erhebung, dem erloschenen Vulkan Lanaihale. Im Krater des 1.027 Meter hohen Lanaihale befindet sich ein Pfad, auf den man Wandern kann. Der zwölf Kilometer lange Pfad mit dem Namen Munro Trail ist aber nicht nur bei Wanderern beliebt, sondern auch bei Mountainbikern und Autofahrern. Mit einem Allrad-Fahrzeug braucht man etwa zwei bis drei Stunden. Dabei passiert man unterschiedlichste Landschaftsformen wie Regenwald, Nadelwald und Eukalyptusbäume. Das beste an der Fahrt auf dem Munro Trail ist jedoch die Aussicht auf Lanai und die Nachbarinseln.

 

Petroglyphen bei Luahiwa. Foto: HTJ

Petroglyphen bei Luahiwa. Foto: HTJ

Fährt man weiter auf den Awehi Trail, gelangt man bis an die Küste. Bei einem Abstecher nach Luahiwa kann man sich die Petroglyphen ansehen, die vor hunderten von Jahren auf die Felsen gezeichnet wurden. Zu erkennen sind Menschen, Hunde und Kanus. Die Luahiwa Petroglyphs gelten als die am besten erhaltenen Steinmalereien Hawaiis.

 

Fährt man die Polihua Road Richtung Norden, passiert man den „Garden of the Gods“, bizarre Felsformationen, die bei Sonnenuntergang besonders schön aussehen. Die Straße führt irgendwann weiter auf den Polihua Trail, der nur mit einem Allrad-Fahrzeug befahrbar ist. Am Ende dieses Pfades liegt der einsame Polihua Beach. Hierher kommen oft grüne Meeresschildkröten, um ihre Eier abzulegen. Mit etwas Glück kann man sie dabei beobachten.Vom Polihua Beach genießt man einen tollen Blick auf die Nachbarinsel Molokai.

 

Im Westen Lanais gibt es die schönsten Sonnenuntergänge, tolle Strände muss man hier jedoch suchen. Wer im Urlaub auf Lanai auch baden möchte, ist im Hulopoe Beach Park an der Südküste genau richtig. Ein traumhafter Sandstrand und natürliche Wasserbecken, die sich bei Flut mit Wasser füllen, sorgen für das perfekte Urlaubsfeeling. Natürlich sind hier auch alle Arten von Wassersportarten wie zum Beispiel Kanu oder Kajak fahren möglich. Da der Hulopoe Beach ein Schutzgebiet ist, gilt er als hervorragendes Tauch- und Schnorchelrevier.

 

Kajakfahrer bei Hulopoe. Foto: HTA/Tor Johnson

Kajakfahrer bei Hulopoe

Norfolk-Tannen. Foto: HTJ
Norfolk-Tannen
Krater des Lanaihale. Foto: HTA/Ron Garnett
Krater des Lanaihale
Garden of the Gods. Foto: HTJ
Garden of the Gods

 

Text: Daniela Hesse. Fotos: Mit freundlicher Unterstützung von HTA (Hawaii Tourism Authority) und HTJ (Hawaii Tourism Japan)


ANZEIGE
ANZEIGE
 
© 2011 Travelimpulse GmbH    Sitemap | Impressum | AGBs der Urlaub-im-web.de |  AGBs unserer Reiseveranstalter