URLAUB AUF DEN BAHAMAS - HABOUR ISLAND
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Urlaub auf Harbour Island: Faszination der Farben
Rosa schimmernder Strand, pastellfarbene Häuser im Zuckerbäcker-Stil, bunte, blühende Vorgärten mit weiß gestrichenen Holzzäunen und kristallklares Wasser, das in sämtlichen Blautönen schillert - all das macht Harbour Island zu einer der beliebtesten und romantischsten Inseln der Bahamas.
Am Hafen von Dunmore Town, einstige Hauptstadt der Bahamas und einziger Ort der Insel, begrüßt ein Schild „Home of the friendly people“ die Neuankömmlinge, und dieses Motto steht nicht nur geschrieben! Schnell kommt man mit den freundlichen Einheimischen ins Gespräch, die ihre Insel liebevoll „Briland“ nennen. Die beschauliche Atmosphäre lässt sofort Urlaubsstimmung aufkommen, denn hier herrscht keine Hektik; selbst Autos gibt es nur wenige. Als beliebteste Fortbewegungsmittel dienen Fahrräder oder die elektrisch betriebenen Golfcarts, die natürlich auch an Touristen vermietet werden. Und so geht es ohne Lärm und Abgase für Großstadt-Menschen mehr als idyllisch zu.
Der fast fünf Kilometer lange rosafarbene Sandstrand von Harbour Island ist meistens menschenleer und bietet ideale Bedingungen für sportliche oder gemächliche Strandläufe. Man kann sich kaum sattsehen und -fühlen an dem wunderbar puderfeinen Sand. Auch unter Wasser geht es traumhaft weiter: vielfältige Korallenriffs, faszinierende Steilwände und Dutzende von Schiffswracks laden zum Tauchen und Schnorcheln ein.
Die nur insgesamt zehn Hotels mit ihren jeweils fünf bis 30 Zimmern gehören überwiegend in die Kategorie „klein, aber fein“. Harbour Island ist ideal für Reisende, die einfach die Seele baumeln lassen wollen. Nicht umsonst suchen hier oft bekannte Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Showbusiness für ein paar Tage Ruhe und Erholung. Abends trifft man sich gern in der ungezwungenen Atmosphäre der Hafenrestaurants und genießt bei einem der zahlreichen Cocktails mit so interessanten Namen wie „Bahama Mama“ oder „Goombay Smash“ den postkartenreifen Sonnenuntergang. Deftige einheimische Küche wird in „Angela’s Starfish Restaurant“ serviert. Neben gutem Essen gibt Wirtin Angela, eine kernige Bahamesin, stets gern ein paar Anekdoten zum Besten.
Fast schon als Muss gilt der Besuch einer der zahlreichen Gottesdienste. Selbst überzeugte Nicht-Kirchgänger lassen sich von der Begeisterung der schwarzen Bevölkerung mitreißen, die oftmals bis zur Ekstase singt, klatscht, tanzt und betet. In der „Church of God“ geht es besonders temperamentvoll zu, denn meistens begleitet eine Drei-Mann-Band die Gemeinde bei ihren Gospel-Gesängen. Jeder Besucher ist herzlich willkommen und wird auch persönlich begrüßt.
Um das Farbenspiel des Meeres und die Klarheit des Wassers zu erleben, bietet sich eine Bootstour nach Spanish Wells an. Hier ist der Weg das Ziel, denn die Insel selbst ist optisch wenig spektakulär, obwohl sie als reichste Gemeinde der Bahamas gilt. Die konservative, wohlhabende und ausschließlich weiße Bevölkerung, Nachfahren der Pu-ritaner, verdient seit Jahrhunderten ihren Lebensunterhalt durch Langustenfang. Früher war die Insel die letzte Station der spanischen Galeeren, bevor diese ihre Fahrt zurück nach Europa antraten.
Harbour Island ist über den Flugplatz von North Eleuthera zu erreichen, der von Bahamasair und Southern Air ab Nassau oder von Continental Airlines und US Airways Express ab Florida bedient wird. Es gibt auch eine tägliche Fährverbindung zwischen Nassau und Dunmore Town. Die circa zweistündige Fahrt mit dem Katamaran „Bo Hengy“ kostet hin und zurück US$ 90.00. Für US$ 139 wird die Tour als Tagesausflug angeboten einschließlich Mittagessen, einem geführten Rundgang und Badeaufenthalt am Pink Beach.


